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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98


TSG HOFFENHEIM
SV DARMSTADT 98
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Fünfter Auswärtssieg der Hessen

Rajkovic entscheidet das Sechs-Punkte-Spiel

Darmstadt landete beim Abstiegsduell in Hoffenheim mit einem 2:0-Erfolg einen ganz wichtigen Dreier. Die TSG spielte engagiert, fand gegen gewohnt körperbetont und diszipliniert verteidigende Lilien aber kaum Mittel und kassierte bedingt durch schwaches Abwehrverhalten den Rückstand. Dem rannten die Kraichgauer nach Wiederanpfiff vergeblich hinterher - die Stevens-Elf agierte lange zu planlos und umständlich, auch die Brechstange in der Schlussphase brachte keinen Ertrag, ehe der Aufsteiger ein zweites Mal zuschlug.

Sulu nickt zum 0:1 ein
Heftiger Tiefschlag für Hoffenheim: Darmstadts Kapitän Aytac Sulu nickt zum 1:0 ein.
© Getty ImagesZoomansicht

Hoffenheims Trainer Huub Stevens baute seine Elf im Vergleich zur 0:2-Niederlage bei den Bayern auf zwei Positionen um: Für Kim und Vargas liefen Toljan und Volland auf.

Lilien-Coach Dirk Schuster veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen Schalke 04 nur einmal: Jungwirth rückte für Garics (Knieverletzung) ins Team.

Das Abstiegsduell begann mit einer Anfangsoffensive Darmstadts, das wie so oft bei einem Standard brandgefährlich wurde: Rajkovics Kopfball nach Rausch-Ecke prallte an die Latte (5.).

Während der Aufsteiger Selbstvertrauen ausstrahlte und teilweise sehr sicher kombinierte, war 1899 auf der Suche nach seiner Linie. Nervosität und viele Fehlpässe prägten das Spiel der Stevens-Elf, deren Offensivaktionen zunächst nur vom Zufall denn von zielgerichteten Zusammenspiel lebten.

Nach einer Viertelstunde verletzte sich Rausch am Knöchel und konnte auch nach Behandlungspause nicht weitermachen. Kurz vor seiner Auswechslung (Kempe kam, 18.) kamen auch die Gastgeber nach einem Standard zu ihrer ersten Möglichkeit, als Kramaric nach einer Ecke aus acht Metern freistehend abzog, Rajkovic den Ball aber gerade noch zur Ecke abfälschte (17.).

Die Aktionen der engagierten Stevens-Elf wurden zielstrebiger, die Ballsicherheit höher. Weitere Chancen stellten sich ein: Kramaric verzog aus aussichtsreicher Position (24.), Hamad wurde abgeblockt (25.).

Sulu schlägt zu: 10. Auswärts-Standard-Tor

Die Hessen hatten sich offensiv eine gute Zeit lang Zurückhaltung auferlegt, wurden dann aber wieder aktiver. Mit Folgen für den Gegner, wie so oft nach einem Standard: Süle fabrizierte nach einer Ecke eine Kerze. Baumann faustete fair bedrängt von Wagner fast ins Leere, Rajkovic köpfte das Leder von halbrechts an den Fünfer zurück und Sulu nickte aus vier Metern unter die Latte ein - fünftes Saisontor des Kapitäns und zehntes Auswärtstor nach einem Standard, Resultat von stümperhafter Verteidigung der TSG (33.)!

1899 war sichtlich bestrebt, den Schaden noch vor dem Kabinengang wieder zu beheben, prallte aber immer wieder an der kompakten Deckung der Lilien ab und konnte vor der Pause keine nennenswerte Möglichkeit mehr verbuchen.

Ohne Personalwechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Hoffenheim kam, biss sich aber immer wieder fest. Darmstadt machte die Räume immer wieder klein, setzte den ballführenden Akteur sofort unter Druck. Das Spiel war geprägt von der Ideenlosigkeit der Hausherren, es tat sich zunächst nicht viel. Nach zehn Minuten reagierte Stevens mit einem Doppelwechsel: Amiri und Zuber kamen für Bicakcic und Hamad (54.).

Statt mehr Offensivpower der Gastgeber gab es aber zunächst den schnörkellosen Konter der 98er - Heller verpasste das 2:0 nur knapp (57.). Auch mit den beiden Jokern besserte sich das Angriffsspiel von 1899 nicht. Umständlich, uninspiriert, das Flügelspiel vernachlässigend machten die Gastgeber Darmstadt das Verteidigen leicht.

Amiris Schlenzer bedeutete die erste Chance der Kraichgauer nach der Pause (72.). Da hatte 98 durch Kempe (65.) und Sulu (71.) längst die nächsten Nadelstiche gesetzt. In der Schlussphase endlich vermochte die TSG Druck aufzubauen. Aber Volland und Kuranyi fehlte die Entschlossenheit (jeweils 80.), Amiri das Glück (82.).

Auch Darmstadts zweiter Innenverteidiger trifft

Der Aufsteiger machte es besser: Vrancic, gerade eingewechselt, öffnete das Spiel vor dem Strafraum mit schönem Diagonalpass nach außen. Kempe flankte scharf von rechts, und in der Mitte drückte Rajkovic die Kugel im Fünfer zur Entscheidung über die Linie (85.) - und war damit zum ersten Mal in der Bundesliga an zwei Toren beteiligt.

Für die TSG geht es am kommenden Samstag (15.30 Uhr) mit dem Gastspiel bei Werder Bremen weiter. Der SV Darmstadt 98, der den Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf zehn Punkte vergrößert hat, empfängt zur gleichen Zeit Bayer 04 Leverkusen.

1. Bundesliga, 2015/16, 20. Spieltag
TSG Hoffenheim - SV Darmstadt 98 0:2
TSG Hoffenheim - SV Darmstadt 98 0:2
Gute Laune...

... verbreitete Lilien-Coach Dirk Schuster.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (4,5) - 
Kaderabek (3,5) , 
Bicakcic (4)    
Süle (3) , 
Toljan (5) - 
Rudy (4)    
Strobl (3) - 
Volland (4) , 
Hamad (4,5)    
Schmid (4,5)    
Kramaric (3,5)

Einwechslungen:
54. Zuber (3) für Bicakcic
54. Nad. Amiri (3)     für Hamad
72. Kuranyi für Schmid

Trainer:
Stevens
SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Jungwirth (4,5) , 
Sulu (3)        
Rajkovic (1,5)        
Caldirola (4) - 
Niemeyer (4,5)    
Gondorf (4) - 
Heller (4)    
Rausch    
Rosenthal (3)    
Wagner (3,5)    

Einwechslungen:
18. Kempe (3) für Rausch
84. Vrancic für Rosenthal
90. + 4 Platte für Wagner

Trainer:
Schuster

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sulu (33., Kopfball, Rajkovic)
0:2
Rajkovic (85., Linksschuss, Kempe)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Nad. Amiri
(2. Gelbe Karte)
Darmstadt:
Heller
(4. Gelbe Karte)
,
Niemeyer
(9.)
,
Rajkovic
(2.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       SV Darmstadt 98
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 12 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 591 : 260 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 484 : 147 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 113 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 57% Passquote
 
Ballbesitz 69% : 31% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
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Casteels, Koen
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3.
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4.
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Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
5
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Spielinfo

Anstoß:
07.02.2016 17:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
26231
Spielnote:  4
intensive, zweikampfbetonte Partie, aber mit vielen Unzulänglichkeiten.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 4
lag in vielen Zweikampfbewertungen daneben, fiel auf einige "Faller" herein und unterband nicht konsequent das Zeitspiel der Darmstädter.
Spieler des Spiels:
Slobodan Rajkovic
Defensiv stand er souverän, auch in der Offensive war Slobodan Rajkovic brandgefährlich. Ihm gelangen ein Assist, ein Tor und noch ein Lattenkopfball.