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1. FC Köln

1. FC Köln

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach


1. FC KÖLN
BOR. MÖNCHENGLADBACH
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Horn nun schon 360 Minuten ohne Gegentor

Am Rhein steht weiterhin die Null

Köln und Gladbach trennten sich im zähen Derby mit einem torlosen Remis. Die Borussia hatte im ersten Durchgang ein klares Übergewicht. Chancen blieben gegen den kompakten Defensivverbund des FC, der die einzig klare Gelegenheit vor der Pause vergab, aber Mangelware. Direkt nach Wiederanpfiff verpasste der VfL die Führung, danach wurden die Geißböcke etwas mutiger, ohne echte Durchschlagskraft zu entwickeln.

Raffael vs. Lehmann
Hoch das Bein: Gladbachs Raffael im Duell und Gleichschritt mit Matthias Lehmann.
© Getty ImagesZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger stellte im Vergleich zum torlosen Remis gegen Mitaufsteiger Paderborn zweimal um: Für Halfar und Zoller kamen Osako und Olkowski (Startelfdebüt) zum Zug.

Gladbachs Coach Lucien Favre brachte gegenüber dem Europa-League-Auftakt beim 1:1 gegen den FC Villarreal drei Neue: Korb, Hahn und Raffael standen für Alvaro Dominguez, Herrmann und Hrgota in der Anfangsformation.

In der ausverkauften Kölner Arena begegneten sich wie erwartet zwei disziplinierte Teams, die gut geordnet dem Gegner das Leben im Vorwärtsgang schwer machten. Gladbach hatte mehr Ballbesitz und verschob sich insgesamt dabei weiter nach vorne als der FC, der sein Heil in schnellen Kontern und weiten Pässen in die Spitze suchte. Nachdem die Räume jeweils gut verdichtet wurden, blieben Torszenen bis auf eine Kruse-Volleyabnahme (12.) in der Anfangsviertelstunde aus.

Dann aber hebelte auf der Gegenseite ein kluger Steilpass von Risse die Borussen-Abwehr erstmals aus. Olkowski lief halbrechts auf Sommer zu, agierte aber zu zögerlich und scheiterte schließlich mit schwachem Abschluss am Keeper (17.).

Die Borussia suchte mit geduldigem Aufbauspiel und vielen Querpässen nach einer Lücke im Abwehrnetz der Geißböcke, verstrickte sich aber meist in selbigem, wenn sie in Strafraumnähe kam. Fernschüsse waren so ein Mittel gegen die kompakten Defensivreihen des FC, aber Kruse blieb an Maroh hängen (28.) und Xhaka feuerte über den Balken (29.).

Die Stöger-Elf scheute offensiv das Risiko, schaltete stets rechtzeitig den Rückwärtsgang ein. Selbst wenn sich die Gelegenheit ergab, gab der Aufsteiger fast ein wenig ängstlich die Defensivhaltung auf, schob nur selten nach. Ausnahme: Breckos Aufsetzer nach Hectors Seitenverlagerung (33.).

Bis zur Pause blieb das Duell eine äußerst zähe Angelegenheit. Die Fohlenelf verzeichnete zwar die besseren Ansätze (Hahn, 38., Raffael, 42.), ließ es aber weiterhin an Überraschungsmomenten fehlen, so dass für den Aufsteiger nach 45 Minuten weiterhin die Null stand.

Personell tat sich mit Wiederbeginn noch nichts, dafür aber hatte Gladbach alsbald seine erste echte Chance: Kruse köpfte nach Hahns Maßflanke Zentimeter am langen Eck vorbei (48.).

Diese Offensivaktion der Borussen blieb ein Strohfeuer. Es waren die Geißböcke - nun mit Halfar für Osako - die etwas mutiger wurden: Ujah verpasste Olkowskis Flanke knapp (59.), Lehmann brachte nach einem Konter in aussichtsreicher Position nur ein Schüsschen zustande (63.).

Bei überschaubarem Tempo sollte dies für längere Zeit die letzte nennenswerte Szene bleiben. Die Rivalen neutralisierten sich im Mittelfeld, beharkten sich dort wenig freundlich (Vogt und Kramer, 73.), vor den Toren aber tat sich bis zur 80. Minute nichts, ehe der für Ujah gekommene Zoller VfL-Keeper Sommer aus der Drehung prüfte.

Mit Herrmann und Hrgota für Hahn und Kruse setzte Favre bei der Fohlenelf noch einmal ein offensives Zeichen (85.). Zu einer Chance reichte der Doppelwechsel aber auch in den Schlussminuten nicht, so dass es bei der Nullnummer blieb. Kölns Keeper Horn dehnte seinen Startrekord somit weiter aus, noch nie hat ein Liga-Debütant in seinen ersten 360 Spielminuten kein Gegentor kassiert.

Für beide Mannschaften geht es mit einer englischen Woche am Mittwoch (20 Uhr) weiter. Der 1. FC Köln tritt bei Hannover 96 an, während Gladbach vor heimischer Kulisse gegen den Hamburger SV spielt.

1. Bundesliga, 2014/15, 4. Spieltag
1. FC Köln - Bor. Mönchengladbach 0:0
1. FC Köln - Bor. Mönchengladbach 0:0
Entspanntes Trio

Die Gladabacher Hahn, Kramer und Kruse vor dem Duell in Köln.
© Getty Images

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Tabellenrechner 1.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (3) - 
Brecko (3)    
Maroh (2,5) , 
Wimmer (2,5) , 
J. Hector (3) - 
Vogt (3)    
M. Lehmann (3,5)    
Olkowski (3)    
Risse (3) - 
Osako (3)    
Ujah (4)    

Einwechslungen:
54. D. Halfar (2,5) für Osako
75. Zoller für Ujah
82. Gerhardt für Olkowski

Trainer:
Stöger
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sommer (3) - 
Korb (3,5) , 
Stranzl (3)    
Jantschke (2,5) , 
Wendt (3) - 
G. Xhaka (3,5) , 
Kramer (3)        
Hahn (3,5)        
F. Johnson (4,5) - 
Raffael (3,5) - 
M. Kruse (3)    

Einwechslungen:
78. Nordtveit für Kramer
85. Herrmann für Hahn
85. Hrgota für M. Kruse

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Köln:
M. Lehmann
(3. Gelbe Karte)
,
Vogt
(1.)
Gladbach:
Kramer
(1. Gelbe Karte)
,
Hahn
(2.)

Spieldaten

1. FC Köln       Bor. Mönchengladbach
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 10 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 417 : 696 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 314 : 600 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 103 : 96 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 86% Passquote
 
Ballbesitz 38% : 62% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 3 Ecken
 
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1.
Jarstein, Rune
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Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
13
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Neuer, Manuel
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Bayern München
13
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Hitz, Marwin
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13
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Spielinfo

Anstoß:
21.09.2014 17:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
intensives, hart umkämpftes Derby. Gute Unterhaltung, auch wenn es nur wenig Torszenen gab.
Chancenverhältnis:
2:2
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3,5
leitete die hitzige Partie ordentlich, allerdings mit kleinen Makeln im persönlichen Strafmaß. Hätte Hector für sein taktisches Foul an Hahn (10.) Gelb zeigen müssen und Kramer für seinen Wischer gegen Voigt (74.) vom Platz schicken können.
Spieler des Spiels:
Dominic Maroh
Als umsichtiger Abwehrchef agierte Dominic Maroh nahezu fehlerlos, auch im Spielaufbau. Ansonsten sehr zweikampfstark, in der Luft und am Boden.

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