Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Hertha BSC

Hertha BSC

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


HERTHA BSC
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.



60.
75.
90.









BTSV insgesamt zu harmlos

Allagui sorgt für Berliner Erleichterung

Mit dem ersten Heimsieg 2014 sorgte Hertha BSC beim 2:0 gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig für ein Ende einer Sieglosserie von neun Partien. Gegen arg harmlose Niedersachsen setzte sich Berlin aufgrund eines klaren Plus' an guten Chancen in einer insgesamt allerdings sehr mäßigen Bundesligapartie verdient durch.

Norman Theuerkauf (li.), Sami Allagui
Duell im Mittelfeld: Norman Theuerkauf (li.) gegen Sami Allagui.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Berliner Coach Jos Luhukay stellte seine Startaufstellung nach dem 0:0 in Augsburg auf einer Position um: Baumjohann begann für Ndjeng.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht nahm nach der 0:2-Niederlage gegen Bayern München dagegen drei Wechsel in der Startelf vor. In der Innenverteidigung begannen Bicakcic (nach Gelbsperre) sowie der nach einem versäumten Termin vor eineinhalb Wochen kurzfristig aus dem Kader verbannte, nun aber wieder aufgenommene Correia. Henn und Dogan mussten weichen. Spielfähig war auch wieder Stürmer Kumbela (nach Muskelfaserriss). Kratz musste auf die Reservebank.

Braunschweig, das mit offensiver Ausrichtung in die Partie ging, versuchte in der Anfangsphase Druck zu machen. Allerdings fehlte es den Niedersachsen dabei an Kreativität und Tempo, um die solide stehende Defensive der Berliner in ernsthafte Gefahr zu bringen. Die Hauptstädter ihrerseits brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, was der Luhukay-Elf mit zunehmender Spieldauer - auch dank guter Zweikampfwerte - mehr und mehr gelang.

Allein, echte Torgefahr vermochte auch die Hertha zunächst nicht zu erzeugen, weil die Berliner trotz einiger Räume viel zu ungenau im Passspiel agierten. Einzig Baumjohann sorgte hin und wieder für gelungene Einzelaktionen. So auch vor der ersten Großchance der Partie bereits in der 25. Minute: Nach zu kurzer Abwehr von Davari setzte Baumjohann Allagui im Fünfmeterraum in Szene, der jedoch den Ball kaum traf und die dicke Gelegenheit zum 1:0 somit ungenutzt ließ.

In der Folge blieb die Partie niveauarm, auch wenn es kurz vor der Pause immer noch einige wenige kleine Aufreger gab. Kumbela und Kruppke (36., 41.) vergaben für den BTSV die einzigen beiden Halbchancen der ersten 45 Minuten. Auf der Gegenseite hatte derweil Baumjohann nach Absatzkick von Wagner die zweite gute Gelegenheit für die Berliner, scheiterte jedoch an Davari (44.).

Brooks und Allagui treffen, Kumbela verzieht

Nach dem Seitenwechsel brachte Torsten Lieberknecht Bellarabi für Hochscheidt. Eine Hereinnahme, die schnell Wirkung zeigen sollte. In der 49. Minute bediente die Leverkusener Leihgabe gekonnt Kumbela, der - aus abseitsverdächtiger Position gestartet - frei vor Kraft im Strafraum aber am stark reagierenden Keeper hängenblieb. Wenige Augenblicke später rettete Kraft auch gegen Bellarabi selbst, der in halblinker Position im Strafraum zum Schuss gekommen war (50.).

Daniel Davari (2.v.re.)
Daniel Davari (2.v.re.) kann beim Berliner 1:0 nur hinterher blicken.
© Getty Images

Die Doppelchance der Braunschweiger wirkte anschließend beinahe wie eine Art Weckruf für die Hertha. Allagui schoss vom Strafraumrand mit einer Direktabnahme knapp über das Tor (54.). Wenig später scheiterten Wagner, dessen Schuss Davari parierte, und Cigerci, dessen Volleyschuss noch abgefälscht im Toraus landete, mit Schussversuchen knapp (59., 60.). Nach dem folgenden Eckball aber gingen die Berliner in Führung. Davari wehrte eine Baumjohann-Ecke nur unzureichend mit einer Faust ab. Brooks kam vor dem Fünfmeterraum an den Ball und traf aus der Drehung ins linke Toreck (61.).

Nach dem Gegentreffer wirkten die Niedersachsen zunächst ein wenig geschockt und kamen kaum mehr konstruktiv über die Mittellinie. Stattdessen leitete eine Co-Produktion der beiden Südamerikaner Ronny und Ramos, die unmittelbar nach dem 1:0 ins Spiel gekommen waren, die Vorentscheidung ein: Zunächst scheiterte der Kolumbianer Ramos zwar noch mit einem harmlosen Abschluss an Davari, kam jedoch erneut an den Ball. Zwar wehrte der iranische Nationalkeeper auch den zweiten Versuch ab, jedoch genau zu Allagui, der unbedrängt ins rechte Toreck einschob (77.).

Vielleicht hätte es in den Schlussminuten sogar noch einmal spannend werden können, doch Kumbela vergab für Braunschweig noch zwei gute Schussgelegenheiten: Zunächst zielte der Deutsch-Kongolese volley knapp vorbei (84.), und bugsierte den Ball dann fünf Minuten später aus kurzer Distanz per Direktabnahme über die Querlatte (89.).

Durch die Niederlage bleibt Braunschweig Tabellenletzter und muss an den letzten beiden Spieltagen auf Patzer der Konkurrenz und eigene Erfolge bauen, um den Abstieg noch zu verhindern.

Am nächsten Samstag (15.30 Uhr) tritt Hertha BSC in Bremen an, Braunschweig empfängt zeitgleich den FC Augsburg.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
1. Bundesliga, 2013/14, 32. Spieltag
Hertha BSC - Eintracht Braunschweig 2:0
Hertha BSC - Eintracht Braunschweig 2:0
Fokussiert

Hoffte im Vorfeld wie während der Partie auf einen Dreier seines Teams: Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2,5) - 
Pekarik (3,5)    
S. Langkamp (3) , 
Brooks (2)    
Hosogai (3,5) - 
Cigerci (3)    
Skjelbred (3,5)    
Baumjohann (2,5) , 
Allagui (3,5)    
Wagner (4)    

Einwechslungen:
62. Ramos für Wagner
62. Ronny für Skjelbred
69. Niemeyer für Cigerci

Trainer:
Luhukay
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (4,5) - 
Elabdellaoui (3,5)    
Bicakcic (3,5) , 
Correia (4) , 
Reichel (4,5)    
Theuerkauf (4) - 
Boland (3,5) , 
Hochscheidt (5,5)    
Nielsen (4,5) - 
Kumbela (5) , 
Kruppke (5)    

Einwechslungen:
46. Bellarabi (3) für Hochscheidt
83. Pfitzner für Elabdellaoui
83. Kessel für Reichel

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Brooks (61., Linksschuss, Baumjohann)
2:0
Allagui (77., Rechtsschuss, Ramos)

Spieldaten

Hertha BSC       Eintracht Braunschweig
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 20 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 337 : 376 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 234 : 251 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 103 : 125 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
26.04.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
51953
Spielnote:  3,5
eine vor der Pause eher zähe Begegnung, die im zweiten Durchgang Fahrt aufnahm: mit Großchancen auf beiden Seiten, zwei Toren und vielen Räumen.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
war in einem überaus fairen Spiel ohne wirklich knifflige Szenen jederzeit Herr des Geschehens.
Spieler des Spiels:
John Anthony Brooks
Abgeklärt und stellungssicher in der Abwehr; vorn brach sein Tor den Bann.