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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hertha BSC

Hertha BSC


EINTRACHT FRANKFURT
HERTHA BSC
15.
30.
45.









60.
75.
90.












Frankfurt feiert ersten Heimsieg

Meier bricht den Fluch

Eintracht Frankfurt hat den Heim-Fluch gebrochen und zum ersten Mal in der laufenden Saison in der Commerzbank-Arena gewonnen. Lange waren die Gäste von Hertha BSC die bessere Mannschaft. Ein kurioser Treffer von Meier sorgte aber für einen Bruch im Spiel der Berliner. So endete eine insgesamt sehr niveauarme Partie 1:0.

Frankfurt nervös - Hertha agiler

Alex Meier
Alleingang: Alex Meier (re.) trifft zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Armin Veh konnte nach dem 1:1 gegen Augsburg wieder auf Aigner, Inui, Meier und Russ zurückgreifen und stellte das Quartett für Anderson (nicht im Kader), Flum (5. Gelbe), Joselu und Schröck (beide Bank) in die Startelf. Hertha-Coach Jos Luhukay veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:1 Sieg in Dortmund auf drei Positionen: Langkamp, Niemeyer und van den Bergh begannen für Cigerci (Achillessehnenprobleme), Kobiashvili und Ndjeng (beide Bank).

Beide Mannschaften ließen es ruhig angehen und setzten auf einen geduldigen Spielaufbau. So spielte sich das Geschehen lange ausschließlich im Mittelfeld ab. Vor allem die Eintracht wirkte aber nervös und lud die Hauptstädter durch leichtsinnige Fehlpässe immer wieder ein. Daraus schlug Allagui beinahe Kapital (13., 15.).

Meier aus dem Nichts

Taktisch stellte sich Frankfurt in einem 4-4-2-System auf. Die Doppelspitze Meier/Rosenthal hing offensiv komplett in der Luft, arbeitete dafür aber defensiv mit. So brachte die tief stehende Eintracht möglichst schnell viele Spieler hinter den Ball und machte so die Räume eng. Berlin stand dagegen sehr hoch - vor allem die Viererkette rückte weit auf - und startete immer wieder Angriffe über die Flügel. In den Strafräumen blieb es aber trotzdem weitestgehend ruhig.

Aus dem Nichts fiel dann plötzlich das 1:0: Als letzer Mann drosch Russ die Kugel nach vorne. Skjelbred wollte im Mittelfeld klären, traf aber den Ball nicht und produzierte einen Schwinger. Dadurch konnte Meier frei aufs Tor zulaufen und traf aus elf Metern platziert ins linke Eck (36.). Fortan waren die Hauptstäder total verunsichert und kamen kaum noch über die Mittellinie. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Knifflige Szene: Hertha bleibt Strafstoß verwehrt

Carlos Zambrano & Per Ciljan Skjelbred
Zweikampf: Frankfurts Carlos Zambrano (li.) gegen Berlins Per Ciljan Skjelbred.
© picture allianceZoomansicht

Der zweite Durchgang startete sehr zerfahren. Fehlpässe und Fouls wechselten sich beinahe regelmäßig ab. In wirklicher Spielfluss war so nicht zu erkennen. Die Partie verlor immer mehr an Niveau. Darauf reagierten beide Trainer und brachten mit Flügelflitzer Schröck und Standardspezialist Ronny (beide 56.) frische Kräfte.

Entscheidende Auswirkungen hatten diese Maßnahmen allerdings nicht. Tempo und Torchancen suchten die 42.000 Fans in der Commerzbank-Arena weiterhin vergeblich. Für einen Aufreger sorgte hingegen Zambrano. Ramos drang gegen den Peruaner in den Strafraum ein. Dabei erwischte der Innenverteidiger den Stürmer mit dem Ellenbogen im Gesicht. Doch statt auf den Punkt zu zeigen, gab Schiedsrichter Dr. Jochen Drees einen Freistoß für die Eintracht (71.).

Kein Druck in der Schlussphase

Auch in der Schlussphase blieb die große Schlussoffensive der Berliner aus. Die Gäste kamen kaum zum Abschluss und deshalb auch nicht mehr gefährlich auf. Die Eintracht stand sehr tief und fing sämtliche Angriffsbemühungen ab. Wenige Entlastungskonter endeten im Nichts oder wurden vergeben (Meier, 90.). So blieb es beim 1:0.

Für Frankfurt geht es nächste Woche am Sonntag (17.30 Uhr) mit einem schweren Auswärtsspiel beim FC Bayern München weiter. Hertha BSC hat kurz zuvor (15.30 Uhr) Heimrecht gegen den 1. FC Nürnberg.

1. Bundesliga, 2013/14, 18. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hertha BSC 1:0
Eintracht Frankfurt - Hertha BSC 1:0
Frenetische Anhänger

Zahlreiche Fans pilgerten in die Commerzbank-Arena, um ihre Eintracht gegen Berlin anzufeuern.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
S. Jung (4) , 
Zambrano (4)    
Russ (2,5) , 
Djakpa (4) - 
Schwegler (3,5)        
Rode (3,5) - 
S. Aigner (4,5)    
Inui (5,5)    
Meier (3)    
Rosenthal (3,5)    

Einwechslungen:
56. Schröck (4,5) für Inui
74. Joselu für S. Aigner
85. Madlung für Rosenthal

Trainer:
Veh
Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3,5) - 
Pekarik (4) , 
Lustenberger (3)    
S. Langkamp (3) , 
Niemeyer (3,5) - 
Hosogai (4)    
Allagui (4) , 
Skjelbred (5)        
N. Schulz (5)    
Ramos (3,5)    

Einwechslungen:
56. Ronny (4)     für N. Schulz
73. Kobiashvili für Hosogai
78. Wagner für Skjelbred

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Meier (36., Rechtsschuss, Russ)
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Zambrano
(9. Gelbe Karte)
,
Schwegler
(4.)
Hertha:
Ramos
(3. Gelbe Karte)
,
Ronny
(3.)
,
Skjelbred
(3.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Hertha BSC
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 5 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 390 : 524 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 272 : 413 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 118 : 111 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 23 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 22 : 20 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 1 : 2 Ecken
 
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1.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Eintracht Frankfurt
14
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2.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
5x
 
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
13
5x
 
Hitz, Marwin
Hitz, Marwin
FC Augsburg
13
5x
 
5.
Baumann, Oliver
Baumann, Oliver
TSG Hoffenheim
14
5x
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Spielinfo

Anstoß:
25.01.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
41600
Spielnote:  4,5
eine Partie auf mäßigem Niveau bot wenig Unterhaltung und fast keine Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
2:1
Eckenverhältnis:
1:2
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 5
ohne klare Linie. Hätte Zambranos Armeinsatz gegen den Hals von Ramos mit Platzverweis und Elfmeter ahnden müssen (71.).
Spieler des Spiels:
Marco Russ
Stabilisator im Abwehrzentrum. Mit einem Befreiungsschlag Wegbereiter des Siegtores.

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