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SC Freiburg

 - 

1. FC Nürnberg

 

3:0 (1:0)

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SC Freiburg
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Freiburg gewinnt gegen seinen Lieblingsgegner

Caligiuri behält die Nerven

Der 1. FC Nürnberg bleibt ein gerngesehener Gast beim SC Freiburg. Die Breisgauer schlugen die Franken am 7. Spieltag mit 3:0 (1:0). Damit ist der Sportclub seit mittlerweile sieben Spielen gegen den Club ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis). Makiadi brachte die Hausherren in Halbzeit eins verdient in Führung, Nürnberg drängte nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich und wurde dafür in den Schlussminuten bitterböse bestraft.

Javier Pinola (li.) gegen Jonathan Schmid
Harter Einsatz: Javier Pinola (li.) in einem Zweikampf mit Freiburgs Jonathan Schmid.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich veränderte seine Startformation nach der 1:2-Niederlage in Frankfurt einmal: Jendrisek stürmte für Freis, der auf der Bank saß. Nicht zur Verfügung standen Guedé (Rot-Sperre), Flum (Handbruch), Putsila (Wadenverhärtung). Club-Coach Dieter Hecking nahm im Vergleich zur 0:2-Pleite gegen Stuttgart drei Wechsel vor: Nach Marcos Antonios Blackout übernahm Simons den vakanten Posten in der Innenverteidigung, Balitsch spielte dafür im defensiven Mittelfeld. Davor erhielten Mak und Polter anstelle des Duos Gebhart/Frantz das Vertrauen.

Der Gast aus Nürnberg startete gleich mit der ersten Möglichkeit ins Spiel. Pekhart köpfte eine Kiyotake-Ecke aus kurzer Distanz nur knapp am Tor vorbei (2.). Doch ansonsten kontrollierte der Sportclub das Geschehen. Die Streich-Elf wirkte zielstrebiger im Vorwärtsgang.

Erstmals brenzlig wurde es nach einem Standard. Schmid schoss einen Freistoß aus knapp 25 Metern in die Mauer und durfte es daraufhin gleich nochmal versuchen, da ein Nürnberger die Hand nutzte. Beim zweiten Anlauf klärte Chandler mit dem Ellbogen, doch Schiedsrichter Michael Weiner entschied auf Ecke. Glück für den FCN, dass es hier keinen Strafstoß für die Gastgeber gab (17.).

Jendrisek köpft an den Pfosten

Nur vier Zeigerumdrehungen später hatten die Franken Fortuna erneut auf ihrer Seite. Dieses Mal fälschte Simons Jendriseks Kopfball an den Pfosten ab (21.). Das Spielniveau hatte sich zu diesem Zeitpunkt deutlich gesenkt. Vom schnellen Kombinationsspiel aus den Anfangsminuten war nichts mehr zu sehen, stattdessen setzten beide Teams verstärkt auf lange Bälle.

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So kam der SCF auch zum Erfolg. Nach einem öffnenden Pass zu Schmid, flankte der von der Grundlinie aus zu Jendrisek am langen Pfosten. Klose und Torwart Schäfer wirkten orientierungslos und konnten die Ablage des Slowaken sowie den Treffer von Makiadi aus kurzer Distanz nicht mehr verhindern (36.). Vor der Pause gelang dem Club keine Antwort mehr. Kiyotakes (45.) Freistoß wehrte Freiburgs Keeper Baumann gekonnt ab (45.).

Auf beiden Seiten blieb jeweils ein Akteur in der Kabine. Kruse musste mit einer Knöchelverletzung passen. Für ihn kam Freis ins Spiel. Beim Club ersetzte Esswein den glücklosen Mak. Die zweite Hälfte war erst wenige Sekunden alt, da probierte es Jendrisek mit einem frechen Distanzschuss, doch Schäfer war auf der Hut.

Cedric Makiadi freut sich mit seinen Kollegen
Cedrid Makiadi freut sich mit seinen Kollegen über drei Punkte.
© picture allianceZoomansicht

Jendrisek überrascht Schäfer beinahe

Freiburg war gewillt, nicht wieder eine 1:0-Führung aus der Hand zu geben und kam in der Folge gar zu einem Dreierpack an Chancen. Caligiuri traf aus spitzem Winkel den Pfosten, im Nachschuss klärte Klose gegen Makiadi für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie, ehe Sorg im dritten Anlauf an Schäfer scheiterte (52.).

Es ging nun munter hin und her. Und auch der FCN, der nun die Schlagzahl erhöhte, kam zu mehreren Möglichkeiten. Polter (56.) und Chandler (59.) verpassten den Ausgleich, auf der anderen Seite hätten Freis (62., 68.) und Makiadi (69.) erhöhen können.

Nürnberg warf in den Schlussminuten alles nach vorne und wurde dafür noch böse bestraft. Erst verursachte Chandler einen Foulelfmeter an Caligiuri. Der Gefoulte trat selbst an und sorgte für die Vorentscheidung vom Punkt (90.+2). Nach einem weiteren Konter erzielte Terrazzino in den letzten Atemzügen noch sein erstes Bundesligator und traf zum 3:0 (90.+3).

Nach der Länderspielpause reist der Sportclub am übernächsten Samstag (20.10., 15.30 Uhr) in die Autostadt nach Wolfsburg. Nürnberg empfängt einen Tag später (15.30 Uhr) den FC Augsburg.

06.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Mujdza (2,5)    
Ginter (3) , 
Diagne (3) , 
Sorg (3) - 
Schuster (3,5)        
Makiadi (2)    
Schmid (3) , 
D. Caligiuri (3)    
Jendrisek (3)        
M. Kruse (4)    

Einwechslungen:
46. Freis (4) für M. Kruse
82. Terrazzino     für Jendrisek

Trainer:
Streich
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)        
Chandler (6)    
Simons (4) , 
Klose (3) , 
Pinola (5)    
Balitsch (4,5)    
Cohen (5) - 
Mak (5)    
Kiyotake (4) , 
Polter (5) - 
Pekhart (5)    

Einwechslungen:
46. Esswein (5) für Mak
72. Frantz für Balitsch
80. Gebhart für Pekhart

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Makiadi (36., Kopfball, Jendrisek)
2:0
D. Caligiuri (90. + 2, Foulelfmeter, Rechtsschuss, D. Caligiuri)
3:0
Terrazzino (90. + 3, Linksschuss, Makiadi)
Gelbe Karten
Freiburg:
Mujdza
(2. Gelbe Karte)
,
Jendrisek
(1.)
,
Schuster
(3.)
Nürnberg:
Pinola
(3. Gelbe Karte)
,
R. Schäfer
(1.)
,
Chandler
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
06.10.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
22800
Spielnote:  3
nach mäßiger erster Halbzeit bot sich den Zuschauern im zweiten Abschnitt ein unterhaltsames Spiel mit vielen Strafraumszenen.
Chancenverhältnis:
11:4
Eckenverhältnis:
3:9
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 5
hätte Pekhart wegen seines Handspiels verwarnen müssen (16.). Übersah das klare Handspiel von Chandler im eigenen Strafraum und verwehrte dem SC den fälligen Strafstoß (17.). Vertretbar war die Entscheidung, beim Zweikampf zwischen Chandler und Caligiuri nicht auf Elfmeter zu entscheiden (68.).
Spieler des Spiels:
Cedrick Makiadi
Überzeugte mit vielen klugen Pässen und dem 1:0.
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