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VfB Stuttgart

 - 

Bor. Mönchengladbach

 

2:0 (2:0)

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VfB Stuttgart
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.






Erster Heimdreier des VfB in 2013 - Nordtveit verletzt

Gentner lupft Stuttgart ins Glück

Unkonzentriertheiten und Pech in der Abwehr sowie mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive bescherten Borussia Mönchengladbach eine 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart. In einem eigentlich ausgeglichenen Spiel nutzten die Schwaben die individuellen Fehler der Fohlenelf im ersten Durchgang eiskalt aus, lagen somit zur Pause komfortabel in Führung und ließen sich danach den ersten Bundesliga-Heimsieg im Jahr 2013 nicht mehr nehmen.

Alvaro Dominguez (2.v.li.) fälscht den Ball ins eigene Tor ab
Gleich klingelt's: Alvaro Dominguez (2.v.li.) fälscht den Ball ins eigene Tor ab.
© picture allianceZoomansicht

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia hatten beim 0:0 in Hannover die gesperrten Harnik (5. Gelbe) und Niedermeier (Gelb-Rot) gefehlt, beide kehrten nun wieder in die Startelf zurück. Dafür musste Kapitän Tasci mit Achillessehnenproblemen passen, während Okazaki mit der Bank vorliebnehmen musste. Auf der Gegenseite beließ es Mönchengladbachs Coach Lucien Favre nach dem 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth bei einem Wechsel: Cigerci erhielt den Vorzug vor Younes.

Die Anfangsphase gehörte zweifellos den Gästen, die zu Beginn die aktivere Mannschaft stellten und gegen passive Schwaben rasch zu optischen Vorteilen kamen. Zu klaren Torchancen kam die Fohlenelf allerdings nicht und musste zudem früh wechseln: Niedermeier und Nordtveit waren bei einer Ecke unglücklich mit den Köpfen zusammengerauscht, was schmerzhafte Folgen für den Norweger hatte. Nordtveit musste mit Nasenbeinbruch gegen Xhaka ausgewechselt werden (12.).

Dass der Schweizer beim Stand von 0:0 eingewechselt wurde, hatte die Borussia ausschließlich ter Stegen zu verdanken. Dieser hatte nach elf Minuten sein gesamtes Können ausgepackt und mit einem Riesenreflex Harniks wuchtigen Kopfball aus zentraler Position stark pariert. Die Partie wurde danach immer offener, beide Teams spielten mit Offensivdrang, klare Torraumszenen blieben dennoch rar. Mit Ausnahme von Cigercis Direktabnahme, die aus 16 Metern haarscharf am rechten Pfosten vorbeisauste (17.), blieb es in den Strafräumen lange Zeit weitgehend ruhig.

Schließlich sorgte ein ruhender Ball für das erste Tor. Nachdem Herrmann Molinaro an der linken Außenbahn gefoult hatte, brachte Maxim die folgende Freistoßflanke mit Schnitt in die Mitte. Dort wurde es kurios, denn zuerst fälschte de Jong den Ball per Kopf ab, ehe Alvaro Dominguez das Leder ebenfalls mit dem Kopf ungewollt ins eigene Tor lenkte (28.). Etwas später lief es erneut unglücklich für die Borussen: Jantschke verließ sich auf ter Stegen, der gegen den nachsetzenden Gentner zu spät dran war. Der VfB-Kapitän bedankte sich und traf mit einem sehenswerten Heber ins lange Eck aus spitzem Winkel - 2:0 (34.). Diesen Doppelschlag mussten die Gladbacher erst einmal wegstecken, was ihnen bis zur Pause nicht gelang.

Brouwers kann das 0:2 nicht mehr verhindern
Zu spät: Brouwers kann das 0:2 nicht mehr verhindern.
© picture alliance

Fahrige Gladbacher erleichtern Stuttgart das Leben ungemein

Auch nach dem Seitenwechsel wurde es aus Sicht der Borussen nicht wirklich besser. Zwar hatten die Gladbacher weiterhin mehr Ballbesitz, spielten teilweise aber viel zu fahrig und erlaubten sich zudem viel zu viele Fehlpässe. Das erleichterte den Schwaben das Leben ungemein, die mit Ausnahme von de Jongs Schrägschuss, den Ulreich nach 48 Minuten parierte, nicht in Gefahr gerieten und zudem ihrerseits über Standards und Konter immer wieder Nadelstiche setzten - Ibisevic (55.), Traoré (57.), Harnik (59.) und Maxim (66.) ließen teils gute Möglichkeiten ungenutzt.

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Favre griff ein und wechselte offensiv: Hanke (70., für de Jong) und Mlapa (74., für Marx) sollten das Angriffsspiel der Gladbacher beleben. Und die Gäste erhöhten auch den Druck, kamen aber trotzdem nicht zu klaren Abschlüssen. Besser machte es da schon der VfB, für den der eingewechselten Okazaki (76.) sowie Traoré (79.) die Vorentscheidung verpassten. Nachtrauern mussten die Hausherren den liegen gelassenen Möglichkeiten nicht, da sie auch so gegen zum Ende hin völlig aufsteckende Gladbacher keine Mühe hatten, den Dreier unter Dach und Fach zu bringen.

Den VfB Stuttgart erwartet am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) das "Spiel des Jahres": Im DFB-Pokal-Halbfinale könnten die Schwaben gegen den SC Freiburg ins Endspiel einziehen und sich damit bei günstigem Verlauf bereits fürs internationale Geschäft qualifizieren. Dies wäre der Fall, wenn der FC Bayern tags zuvor den VfL Wolfsburg ausschaltet. In der Bundesliga trifft der VfB am darauffolgenden Sonntag (15.30 Uhr) dann erneut in der heimischen Mercedes-Benz-Arena auf den Sportclub aus Freiburg. Am Freitag (20.30 Uhr) empfängt die Fohlen-Elf den FC Augsburg.

14.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
G. Sakai (3,5) , 
Rüdiger (3) , 
Niedermeier (3) , 
Molinaro (2,5) - 
Gentner (3)        
Boka (3)    
Harnik (3,5)    
Maxim (2,5) , 
Traoré (3) - 
Ibisevic (3,5)    

Einwechslungen:
72. Okazaki für Harnik
80. Macheda für Ibisevic
85. Kvist für Boka

Trainer:
Labbadia
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (5) - 
Jantschke (5,5) , 
Brouwers (4,5)    
Wendt (5) - 
Cigerci (5,5) , 
Nordtveit    
Marx (4,5)    
Arango (4,5) - 
Herrmann (4) - 
L. de Jong (4,5)    

Einwechslungen:
12. G. Xhaka (5) für Nordtveit
70. Hanke für L. de Jong
74. Mlapa für Marx

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Alvaro Dominguez (28., Eigentor, Kopfball)
2:0
Gentner (34., Rechtsschuss)

Spielinfo

Anstoß:
14.04.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
53430
Spielnote:  3
eine flotte, unterhaltsame Partie, in der nur der VfB richtig Dampf machte.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4
hatte in einer einfach zu leitenden Partie Probleme mit der Zweikampfbewertung, pfiff teils seltsame Freistöße, so auch jenen, der zum 1:0 führte.
Spieler des Spiels:
Alexandru Maxim
Viel unterwegs, quirlig und spielfreudig, leitete viele ordentliche Angriffe ein.
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