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1. FSV Mainz 05

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Bayer 04 Leverkusen

 

1:0 (0:0)

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1. FSV Mainz 05
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
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90.












FSV nach vier Remis wieder siegreich - Leverkusen zu harmlos

Ivanschitz zeigt sich nervenstark

In einer besonders im ersten Durchgang tempo- und abwechslungsreichen Partie setzte sich der FSV Mainz 05 am Ende etwas glücklich mit 1:0 gegen Bayer Leverkusen durch und konnte damit seine Serie ohne Sieg beenden. Schiedsrichter Florian Meyer stand dabei jedoch entscheidend im Mittelpunkt. Durch den Erfolg und die gleichzeitige Niederlage von Freiburg rutschen die Hausherren ins internationale Geschäft, während Bayer den Ausrutscher der Dortmunder nicht ausnutzen kann.

Schwerer Stand
Stefan Kießling (r.) hatte hier im Duell mit Zdenek Pospech (l.) einen schweren Stand.
© getty imagesZoomansicht

Mainz-Coach Thomas Tuchel nahm im Vergleich zum 1:1-Remis bei Fortuna Düsseldorf drei personelle Veränderungen vor. Zabavnik fehlte aufgrund einer Gelbsperre. Dazu mussten Malli, Parker und Klasnic ihren Platz in der Startelf räumen und auf der Bank Platz nehmen. Soto (nach Adduktorenproblemen), Nicolai Müller, Szalai und der Youngster Bell (Startelfdebüt) bekamen stattdessen das Vertrauen geschenkt. Auf der gegnerischen Seite musste das Leverkusener Trainer-Duo Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä nach dem 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf seine etatmäßige Innenverteidigung verzichten. Wollscheid sah letzte Woche seine fünfte Gelbe Karte und Toprak erlitt früh in der Partie gegen die Schwaben eine Kapselverletzung am Knie. Dazu musste sich Sam das Spiel von der Seitenlinie anschauen. Friedrich, Schwaab und Rolfes durften dafür von Beginn an auflaufen.

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Die Mainzer versuchten, in ihrer für Heimspiele typischen Art, vom Anpfiff weg ordentlich Tempo zu gehen und die Bayer-Defensive so unter Druck zu setzen. Folglich kamen sie auch zu den ersten Möglichkeiten der Partie. Ivanschitz konnte jedoch geblockt werden (7.) und Müller kam einen Schritt zu spät (9.). Drei Minuten später sorgte Szalai für das erste richtige Ausrufezeichen, als der das Leder aus der zweiten Reihe an den Querbalken jagte (12.). Die Gäste warteten erst einmal ab und verlagerten sich auf schnelle Gegenstöße. Der FSV agierte in der Offensive jedoch mit hoher Präzision und zwang den Gast dadurch vornehmlich in die Rückwärtsbewegung.

Nach einer guten Viertelstunde nahmen die Hausherren etwas den Fuß vom Gas und ließen die Werkself etwas besser in die Partie kommen. Die Rheinländer verteidigten nun deutlich höher und unterbanden den Spielaufbau der Tuchel-Elf. Es bedurfte jedoch einer Mainzer Einladung, ehe Bayer richtig gefährlich wurde. Carvajals weiter Ball wurde von Noveski unterschätzt. Kießling versagten im Abschluss jedoch frei vor Schlussmann Wetklo die Nerven (26.). Leverkusen wurde langsam dominanter. Im Spiel nach vorne fehlte aber häufig die Genauigkeit im Passspiel, weshalb gute Angriff nicht ausgespielt werden konnten.

In der Schlussviertelstunde gingen die Akteure in der Vorwärtsbewegung nicht mehr zu viel Risiko ein. Dementsprechend plätscherte das Geschehen ohne größere Höhepunkte und viele kleinere Unzulänglichkeiten im Mittelfeld vor sich hin. Lediglich nach einer Kadlec-Flanke und einem Kießling-Kopfball kam noch einmal ein Hauch von Gefahr auf (43.).

Friedrich mit der Hand? - Ivanschitz ist es egal

Matchwinner
Konnte sich am Ende freuen: Andreas Ivanschitz bewahrte vom Punkt die Nerven und erzielte das Tor des Tages.
© getty imagesZoomansicht

Die zweiten 45 Minuten begannen äußerst ruhig. Die Hausherren zogen sich oft mit allen Spielern in die eigene Spielfeldhälfte zurück und überließen den Leverkusenern die Spielgestaltung. Die Gäste hatten damit jedoch so ihre Mühe. Sie fanden kaum eine Lücke im massiven FSV-Defensivverbund, der mit den teilweise pomadigen Angriffen der Rheinländer kaum Probleme hatte. Erst durch ein wenig Glück brannte es im Strafraum der 05er. Castros bugsierte die Kugel mit viel Willen zu Kießling, dessen Abschluss aber Wetklo entschärfte. Benders Nachschuss fand ebenfalls nicht sein Ziel (56.).

In der 60. Minute wurde es turbulent. Svensson schoss im Strafraum in Richtung Keeper Leno. Friedrich stand im Weg und bekam das Leder an die leicht ausgestreckte Hand! Schiedsrichter Florian Meyer entschied nach einigem Zögern auf Handelfmeter. Ivanschitz ließ sich nicht zweimal bitten und brachte seiner Farben souverän in Führung (61.).

Die Werkself musste nun mehr tun, jedoch machte sie in der Schlussphase der Partie selten den Eindruck, als könnte sie die Mainzer ernsthaft gefährden. Lediglich nach einer zu kurzen Abwehraktion des FSV kam Carvajal noch einmal zum Abschluss. Wetklo kam aber rechtzeitig nach unten und hielt den etwas glücklichen Sieg fest (89.).

Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) muss der FSV Mainz zur TSG Hoffenheim reisen, am selben Tag (18:30 Uhr) empfängt Leverkusen die Münchner Bayern.

09.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (2) - 
Bell (3)    
Svensson (3) , 
Noveski (4)        
Pospech (3,5) - 
Zimling (4) , 
Soto (3) - 
Szalai (3)        
N. Müller (4)    
Ivanschitz (3)        

Einwechslungen:
70. Risse für Ivanschitz
89. Choupo-Moting für Szalai
90. + 1 Ede für N. Müller

Trainer:
Tuchel
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (3) - 
Carvajal (3) , 
M. Friedrich (3)    
Schwaab (3) , 
Kadlec (4)    
Reinartz (3,5)        
L. Bender (3,5) , 
Rolfes (3,5)        
Castro (3,5) , 
Schürrle (5) - 

Einwechslungen:
65. Hegeler für Rolfes
78. Sam für Reinartz
78. Milik für Kadlec

Trainer:
Lewandowski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ivanschitz (61., Handelfmeter, Linksschuss)
Gelbe Karten
Mainz:
Bell
(1. Gelbe Karte)
,
Szalai
(6.)
,
Noveski
(6.)
Leverkusen:
Reinartz
(8. Gelbe Karte)
,
M. Friedrich
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
30124
Spielnote:  3,5
eine von der Taktik geprägte Partie, die nur wenig spektakuläre Momente bot.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 5
die Elfmeterentscheidung (Svenssons Schuss springt Friedrich an die Hand) war nicht im Sinne der Regel und damit falsch. Vertretbar, beim Schubser von Carvajal an Zimling (72.) keinen Strafstoß zu geben.
Spieler des Spiels:
Christian Wetklo
Entnervte Kießling (25., 56.) gleich zweimal und hielt gegen Carvajals Schuss den Sieg fest.
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