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TSG Hoffenheim

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Bor. Mönchengladbach

 
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TSG Hoffenheim
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Viel Aufwand und wenig Torchancen in Hoffenheim

Hoffenheims erster Punkt nach sechs Niederlagen

Nach sechs Niederlagen in Folge stabilisierte der neue Mann auf der Bank der TSG, Marco Kurz zunächst die Defensive. Bei Gladbacher Ballbesitz verteidigten alle Mann, um die "Null" zu halten. Darunter litt die Spielkultur auf beiden Seiten. Torchancen waren Mangelware. Gladbach hatte wenig Ideen im Spiel nach vorne und Hoffenheim scheute in der Offensive jegliches Risiko.

Willkommen zurück: Lucien Favre begrüßt Hoffenheims neuen Coach Marco Kurz.
Willkommen zurück: Lucien Favre begrüßt Hoffenheims neuen Coach Marco Kurz.
© picture-allianceZoomansicht

Hoffenheims neuer Coach Marco Kurz veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen Dortmund zum Abschluss der Vorrunde auf fünf Positionen: Wiese kehrte für Casteels zwischen die Pfosten zurück. In der Innenverteidigung ersetzte Vestergaard Compper, im Mittelfeld spielten Roberto Firmino und Usami für Schröck und Rudy (Sprunggelenksverletzung), und im Sturm bekam Derdiyok das Vertrauen des Trainers. Für ihn blieb der ohnehin am Knöchel verletzte Schipplock draußen. Für Neuzugang Advincula blieb nicht einmal ein Platz auf der Bank. Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre änderte seine Startelf gegenüber dem 1:1 beim FC Bayern am 17. Spieltag auf zwei Positionen: Für den grippekranken Stranzl rückte Alvaro Dominguez in die Innenverteidigung. Dazu übernahm de Jong nach überstandener Verletzung die Rolle als Sturmspitze und verdrängte Hanke auf die Bank.

Die Hoffenheimer waren von der ersten Minute an hellwach und setzten die Gäste gleich unter Druck. Die Borussia schien dagegen den Spielbeginn zu verschlafen zu. Eine erste gute Chance für 1899 war die Folge. Volland legte von der linken Seite auf für Roberto Firmino, der allerdings aus zehn Metern knapp am Tor vorbei schoss (7.).

Danach wachten auch die Gäste auf und deuteten an, am Spiel teilnehmen zu wollen. Torchancen für die Gladbacher waren allerdings nicht zu verzeichnen. Die Gladbacher Offensiv-Akteure schoben den Ball zu oft quer, so dass die Hoffenheimer Abwehr wenig Mühe hatte, das Angriffsspiel des VfL zu unterbinden.

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Auf der Gegenseite kreierten die Kurz-Schützlinge immer wieder über die Flügel gefährliche Situationen. Alvaro Dominguez riskierte in der 15. Minute einen möglichen Elfmeter, als er gegen Weis zur Ecke klärte. Roberto Firmino vergab gleich zwei Mal die Möglichkeit zur Führung. Zunächst reagierte ter Stegen gegen einen Distanzschuss glänzend (21.), dann beförderte der Brasilianer einen Kopfball über das Tor der Gladbacher (24.).

Die Gäste hatten in Gegensatz dazu in der Offensive wenig anzubieten. Ein Schuss von Marx aus gut 20 Metern, der deutlich am Tor vorbei ging, war noch die beste Szene der Favre-Elf im ersten Durchgang (38.). Mühsam schleppte sich die Partie in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten wurde das Spiel nicht viel besser. Mönchengladbach hatte zwar viel Ballbesitz, zündende Ideen im Spiel nach vorne suchte der Betrachter allerdings vergebens. Hoffenheims Abwehr stand solide und wurde von den immer wieder quer passenden Gladbachern kaum gefordert.

Erst in der 60. Minute hatten die Gäste gegen immer defensiver agierende Hausherren die erste echte Möglichkeit. Arango setzte de Jong mit einem langen Pass ein. Der Niederländer nahm den Ball gekonnt an und schoss sofort. Nur denkbar knapp zischte das Leder über Wieses Tor.

Danach setzte sich der Gladbacher Breitwand-Fußball gegen defensiv tief stehende Hoffenheimer fort. Die aufmerksam verteidigenden Hausherren ließen in der Nähe des eigenen Strafraums fast nichts zu. Arango und Co. fanden kaum Anspielstationen. Dennoch vergaben die Gäste in dieser Phase den Führungstreffer. Nordtveit servierte eine Ecke auf den Kopf des unbedrängten Brouwers. Dieser beförderte die Kugel aber am Tor vorbei (70.).

In der Schlussphase fassten sich die Hausherren noch einmal ein Herz und investierten mehr in die Offensive. Prompt stellten sich Möglichkeiten ein. Eine Vorlage von Volland bekam Weis auf den Fuß und zog ab. Ter Stegen musste alles aufbieten, um das 0:0 festzuhalten (76.). In der 85. Minute wäre allerdings auch der Gladbacher Keeper machtlos gewesen. Usami hatte für den eingewechselten Joselu aufgelegt. Dieser beförderte den Ball aus zehn Metern aber unkonzentriert am Tor vorbei.

Damit hatten sich die Tormöglichkeiten für beide Teams erschöpft. Das positive Fazit sollte für die Konkurrenten lauten: Immerhin nicht verloren.

Hoffenheim tritt am Samstag, 26.01. um 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt an. Zeitgleich spielt Borussia Mönchengladbach gegen Düsseldorf.

19.01.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Beck (3)    
Delpierre (3) , 
Vestergaard (3,5)    
F. Johnson (3,5) - 
Weis (2,5)    
Salihovic (3,5)    
Roberto Firmino (4,5)    
Volland (3) , 
Usami (4,5)    
Derdiyok (5)    

Einwechslungen:
36. Williams (3) für Salihovic
73. Grifo für Roberto Firmino
83. Joselu für Derdiyok

Trainer:
Kurz
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
ter Stegen (2) - 
Jantschke (3,5) , 
Brouwers (3,5)        
Wendt (3) - 
Nordtveit (3,5) , 
Marx (3) - 
Cigerci (2,5) , 
Arango (4) - 
Herrmann (3,5)        
L. de Jong (3)    

Einwechslungen:
77. Mlapa für L. de Jong
90. + 1 Rupp für Herrmann

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Vestergaard
(1. Gelbe Karte)
,
Weis
(3.)
,
Usami
(1.)
Gladbach:
Brouwers
(2. Gelbe Karte)
,
Herrmann
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
19.01.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
26750
Spielnote:  4
nur wenig Torraumszenen, viele Fehler im Mittelfeld, überdies meist schwache Standards.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
8:4
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 3,5
ein weitgehend souveräner Leiter, hätte aber in der kniffligsten Szene des Spiels beim Zweikampf von Alvaro Dominguez gegen Weis durchaus Elfmeter für Hoffenheim pfeifen können (14.).
Spieler des Spiels:
Marc-André ter Stegen
Starke Strafraumpräsenz, auch in Bedrängnis souverän im Luftkampf, rettete mit toller Parade gegen Weis (77.).
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