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Hamburger SV

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Borussia Dortmund

 
Hamburger SV

1:5 (0:2)

Borussia Dortmund
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Hamburger SV
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Auch Dortmund schließt zu den Bayern auf

Polen-Duo nimmt den HSV auseinander

Dortmund gelang zum Auftakt der Rückrunde ein Start nach Maß und ein überzeugender Sieg in Hamburg. Der HSV war dem spielerischen und läuferischen Vermögen des Meisters nie gewachsen, ließ vor allem die Kompaktheit in der Defensive gänzlich vermissen. Schon im ersten Durchgang legte die Borussia den Grundstein zum Erfolg. Und beim fünften Auswärtssieg, gleichzeitig der ersten Niederlage der Hanseaten unter Thosten Fink, nach Wiederanpfiff beinahe nach Belieben nach.

Lewandowski jubelt
Robert Lewandowski hebt nach seinem Treffer zum 0:2 ab.
© Getty ImagesZoomansicht

Beim HSV hoffte Trainer Thorsten Fink vergeblich auf die vollständige Genesung des langzeitverletzten Petric, der nach Wadenproblemen unter der Woche nur auf der Bank saß. Gegenüber dem Stammpersonal aus der Hinrunde musste Fink auf Töre (Meniskuseinriss) verzichten, für den Youngster Lam auflief.

Dortmunds Coach Jürgen Klopp musste beim Rückrundenstart auf Weidenfeller (Rückenprobleme) Felipe Santana (Sprunggelenksverletzung) und Götze (Adduktorenprobleme) verzichten. Das Tor hütete so Langerak, auch die nach Verletzung zurückgekehrten Bender und Subotic sowie Kagawa fanden den Weg in die Startelf.

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Dortmund begann bei kühler Witterung und leichtem Regen sehr stark, drückte gleich mächtig aufs Tempo. Über die rechte Angriffsseite initiierten Blaszczykowski und Piszczek Schussmöglichkeiten durch Bender (2.) und Lewandowski (3.), Sekunden später strich Subotics Kopfball knapp drüber (4.).

Der HSV hatte gegen früh attackierende und die Passwege gut zustellende Borussen schon im Aufbau große Probleme, leistete sich zudem haarsträubende Ballverluste: Kacars Fauxpas bügelte Westermann per Grätsche gegen den freigespielten Lewandowski prima aus (12.).

Wenig später aber fiel die hochverdiente Führung der Gäste: Großkreutz erkämpfte halblinks vor dem Strafraum den Ball, Kagawa dribbelte am Sechzehner klasse und fand wieder Großkreutz, der Drobny aus elf Metern keine Chance ließ (16.).

Der Rückstand rüttelte die Fink-Elf wach. Guerrero vergab den postwendenden Ausgleich unbedrängt per Kopf aus fünf Metern (17.). Die Hanseaten waren nun etwas besser im Spiel, riskierten mehr. Vor allem Aogo schob über die linke Seite immer wieder an, weitere zwingende Chancen resultierten aber aus den guten Flanken des Nationalverteidigers nicht.

Bei aller Bemühung erreichte der HSV aber mitnichten das spielerische und läuferische Niveau der Westfalen, die die Deckung der Hausherren mit ihrem Vermögen, schnell umzuschalten, von einer Not in die andere stürzten. Und auch bei Standards zeigte die Klopp-Elf ihre Klasse: Nach Blaszczykowskis Freistoßvorlagen verhinderte Drobnys Reflex gegen Subotics Kopfball das 0:2 (28.), Lewandowskis Treffer blieb wegen vorherigem Foulspiel die Anerkennung versagt (31.).

Das zweite Gästetor fiel aber doch, demonstrierte die Entschlossenheit des Meisters: Nach Kagawas Pass überließ Blaszczykowski die Kugel Lewandowski. Gegen die überzählige HSV-Abwehr nahm der Pole sofort Fahrt auf, tunnelte Westermann, umdribbelte Aogo und schoss an Drobny vorbei aus elf Metern ein - 13. Saisontreffer des Goalgetters, gleichzeitig der Pausenstand (37.).

Fink reagierte mit Wiederanpfiff. Mit Petric für Kacar brachte der Coach eine zweite Spitze, mit der die Hanseaten sich zu Beginn eine optische Überlegenheit erspielten, ohne allerdings zwingend zu werden.

Für die Borussia ergaben sich noch mehr Räume, die mit konsequenterer Spielweise schon früher zum 0:3 geführt hätten als in der 58. Minute: Bruma verlor am gegnerischen Sechzehner den Ball, und dann ging's ganz schnell. Großkreutz und Kagawa schalteten um, Lewandowski bereitete mit glücklich gewonnenem Zweikampf gegen Aogo mit einem verkappten Querpass vor für Blaszczykowski, dessen Flachschuss von halbrechts links unten einschlug (58.).

Damit war frühzeitig alles klar und dem HSV endgültig der Zahn gezogen. Lewandowski vergab leichtfertig einen Doppelpack, als er aus neun Metern unkonzentriert vorbeischoss (63.) - doch der Torjäger sollte später nochmals treffen.

Zunächst aber markierte Blaszczykowski per Strafstoß seinen zweiten Treffer, nachdem Diekmeier den eingewechselten Leitner von den Beinen geholt hatte (75.). Sinnbildlich für das gesamte Spiel war dann das 0:5, das Dortmunder Spielfreude und desolates Hamburger Abwehrverhalten dokumentierte: Blaszczykowski war links völlig frei und spielte in die Mitte. Dort tanzten Lewandowski und Großkreutz die Innenverteidigung nach Belieben aus, ehe der Pole frei vor Drobny locker doch noch seinen Doppelpack schnürte (83.).

Guerrero betrieb noch Ergebniskosmetik (86.), dann war Schluss und die erste Pleite unter Fink perfekt.

Hamburg tritt am Samstag, 28. Januar (15.30 Uhr), die Reise nach Berlin an. Dortmund erwartet zeitgleich Besuch von 1899 Hoffenheim.

22.01.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (4) - 
Diekmeier (6) , 
Bruma (6)    
Westermann (6)    
Aogo (6) - 
Rincon (5,5) , 
Kacar (6)    
Lam (5) , 
Tesche (5,5) , 
Jansen (5,5)    
Guerrero (4,5)    

Einwechslungen:
46. Petric (5) für Kacar
65. Sala für Jansen

Trainer:
Fink
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Langerak (4) - 
Piszczek (3) , 
Subotic (2,5) , 
Hummels (3) , 
Schmelzer (2,5) - 
S. Bender (2,5)    
Kehl (2,5)        
Blaszczykowski (1)        
Kagawa (1,5)    
Großkreutz (2)    
Lewandowski (1)        

Einwechslungen:
73. Leitner für Kehl
82. Gündogan für S. Bender
82. Barrios für Kagawa

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Großkreutz (16., Rechtsschuss, Kagawa)
0:2
Lewandowski (37., Rechtsschuss, Blaszczykowski)
0:3
Blaszczykowski (58., Rechtsschuss, Lewandowski)
0:4
Blaszczykowski (76., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Leitner)
0:5
Lewandowski (83., Rechtsschuss, Großkreutz)
1:5
Guerrero (86., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
HSV:
Bruma
(2. Gelbe Karte)
Dortmund:
-

Spielinfo

Anstoß:
22.01.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
57000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
eine Dortmunder Demonstration, für eine bessere Note war der Gegner zu schlecht.
Chancenverhältnis:
3:14
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
fehlerfrei in einem Spiel ohne knifflige Szenen. Einziger Makel: Hätte Petric für sein hartes Einsteigen gegen Blaszczykowski Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Robert Lewandowski
Zwei Tore und eine Vorlage, auch spielerisch eine Augenweide.
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