Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

VfL Wolfsburg

 - 

Bor. Mönchengladbach

 

2:1 (2:0)

Seite versenden

VfL Wolfsburg
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Littbarskis erster Sieg mit Wolfsburg

Daems macht es noch einmal spannend

Borussia Mönchengladbach unterlag beim Gastspiel in Wolfsburg mit 1:2. Lange Zeit sah dabei der gastgebende VfL wie der sichere und verdiente Sieger aus - trotz eines verschossenen Elfmeters durch Diego führten die Niedersachsen durch zwei Tore des Brasilianers bis weit in die zweite Hälfte hinein mit 2:0. Dann wurde es mit einem erneuten Elfmeterpfiff von Referee Dr. Jochen Drees und dank Daems Treffsicherheit noch einmal spannend.

Wiedergutmachung nach verschossenem Elfmeter: Diego trifft zum 1:0.
Wiedergutmachung nach verschossenem Elfmeter: Diego trifft zum 1:0.
© picture-allianceZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Pierre Littbarski stellte nach der 1:2 Niederlage in Freiburg zweimal um. Helmes (Oberschenkelprobleme) und Tuncay blieben zunächst draußen, Mbokani gab sein Startelfdebüt, Kjaer verteidigte neben Friedrich.

Gladbachs Coach Lucien Favre beließ seine Startelf in Folge des 2:1-Heimsiegs über Schalke unverändert.

Wolfsburg begann den Abstiegskrimi engagiert und übernahm nach kurzer Anlaufphase das Kommando gegen zunächst passive und verhaltene Gladbacher. Angetrieben vom sichtlich bemühten Diego setzte der VfL die Gäste stark unter Druck und kamen schnell gefährlich vor das Tor von Keeper Bailly. Startelf-Debütant Mbokani köpfte einen Diego-Freistoß an den linken Pfosten, Dante entschärfte dan Nachschuss kurz vor der Linie (9.) - es war der Startschuss für stürmische Wolfsburger Minuten, in denen es Polak (11.), Diego per Fernschuss (14.) und Mbokani nach Cicero-Flanke aber verpassten, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

- Anzeige -

Gladbach hatte ohne in der Offensive auffällig zu werden die Wolfsburger Drangphase gerade glücklich überstanden - zu leichtfertig verloren die Rheinländer den Ball im Vorwärtsgang und ließen die Hausherren gewähren - da sorgte der Venezolaner Arango durch ein übermütiges Einsteigen gegen Riether für die große VfL-Chance. Ungeachtet aller Polemik durch im Vorfeld vergebene Elfmeter trat Diego vom Punkt aus an - und scheiterte erneut (29.)! Kurzzeitig war Wolfsburg nun ohne Konzept, Gladbach besaß durch Neustädter gar die große Chance auf das 1:0 (32.), doch eine Energieleistung von Riether auf dem rechten Flügel brachte Diego perfekt in Position. Der Brasilianer traf aus kurzer Distanz und durfte derart erleichtert durchatmen und jubeln (36.).

Damit nicht genug - Diego hatte bis zur Pause noch einen in Petto. Sekunden vor dem Pausenpfiff zirkelte er einen Freistoß präzise und unhaltbar ins linke Gladbacher Toreck und avnacierte so endgültig zur bestimmenden Figur der ersten 45 Minuten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ersetzte Lucien Favre Herrmann durch de Camargo - bereits der zweite Gladbacher Wechsel, nachdem im ersten Durchgang Marx für Neustädter auf den Rasen kam. Doch am Auftritt der Borussia änderte dies nichts. Gladbach kam nie richtig in die Zweikämpfe, lief den Wolfsburgern schlicht hinterher und bettelte lange förmlich um das dritte Gegentor.

Vor allem Wolfsburgs linke Seite machte jetzt Betrieb, kurz nacheinander durfte Schäfer gleich dreimal flanken (51., 53., 54.) - dreimal brannte es lichterloh! Mbokani, Diego mit einem Flugkopfball und wieder der Kongolese verpassten dabei das 3:0.

Stranzl fällt - Wolfsburg zittert

Ein Funken Hoffnung: Daems verkürzt zum 1:2.
Ein Funken Hoffnung: Daems verkürzt zum 1:2.
© picture-allianceZoomansicht

Gegen eine lange Zeit desolat auftretende Fohlen-Elf genügte ein mit angezogener Handbremse dargebrachter Vortrag, die drei Punkte schienen sicher. Doch dann wertete Schiedsrichter Dr. Drees ein Aufstützen von Polak gegen Stranzl als strafstoßwürdig - Daems verkürzte mühelos, wenn auch völlig überraschend. Es war der Startpunkt für eine muntere Schlussphase, in der sowohl Wolfsburg, als auch Gladbach dem Torerfolg nahe kamen.

Reus zwang Hitz zu einer ersten Glanzparade (79.), wenig später hatte auf der Gegenseite Kjaer auf Diego-Freistoß getroffen, der Treffer zählte jedoch nicht wegen eins Foulspiels. Nordtveit scheiterte aus der Distanz an Hitz, die folgende Ecke brachte eine Großchance für Stranzl, der überhastet vergab (84.). Wolfsburg musste noch etliche bange Minuten hinter sich bringen gegen endlich gut mitspielende Gladbacher. Am Ende gelang dann doch der erste Sieg unter der Ägide von Pierre Littbarski.

Wolfsburg muss am nächsten Samstag in Leverkusen antreten. Gladbach empfängt am selben Tag zuhause die TSG Hoffenheim.

25.02.11
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Hitz (3) - 
Pekarik (3) , 
Kjaer (2,5) , 
A. Friedrich (3)    
M. Schäfer (3)    
Hasebe (3) , 
Polak (2)    
Riether (2) , 
Cicero (3) - 
Diego (1,5)                
Mbokani (3)    

Einwechslungen:
80. Mandzukic     für Mbokani
90. Koo für Diego

Trainer:
Littbarski
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Bailly (4) - 
Levels (4,5) , 
Stranzl (4)    
Dante (5) , 
Daems (5)        
Nordtveit (4) , 
Neustädter (5,5)    
Arango (5) - 
Herrmann (5)    
Reus (4)    
Idrissou (5)    

Einwechslungen:
38. Marx (4) für Neustädter
46. de Camargo (4,5)     für Herrmann
61. Hanke für Idrissou

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Diego (36., Rechtsschuss, Riether)
2:0
Diego (45. + 1, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1
Daems (74., Foulelfmeter, Linksschuss, Stranzl)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
A. Friedrich
(4. Gelbe Karte)
,
Polak
(2.)
,
Diego
(7.)
,
Mandzukic
(4.)
Gladbach:
Reus
(8. Gelbe Karte)
,
Stranzl
(2.)
,
de Camargo
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Diego schießt Foulelfmeter über das Tor (29.)

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
28763
Spielnote:  3
ansehnliche Partie, lange nur bestimmt von den spielerisch überzeugenden Gastgebern.
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 6
überfordert und unkontrolliert in seinen Entscheidungen, zwei gravierende Fehlentscheidungen beim Elfmeter (74., Polak an Stranzl) und beim annullierten Tor von Kjaer (84.), beeinflusste so das Spiel.
Spieler des Spiels:
Diego
Erst untröstlich nach dem Elfmeter-Fehlschuss, dann der strahlende Held. Seine beste Partie, weil er Takt- und Ideeengeber war, zudem noch torgefährlich in jeder Hinsicht.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -