Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Bayern München

 - 

1. FC Nürnberg

 

3:0 (1:0)

Seite versenden

Bayern München
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.














FCB beendet Club-Siegesserie und überholt den Rivalen

Gomez stellt frühzeitig die Weichen

Das 53. bayrisch-fränkische Derby war eine klare Angelegenheit für den FC Bayern. Der Rekordmeister nutzte seinen Anfangselan gegen das defensive Nürnberg zur schnellen Führung und kontrollierte die Partie im ersten Durchgang souverän. Nach Wiederanpfiff nahmen die Münchner dem offensiveren Club mit Treffer Nummer zwei den Wind aus den Segeln.

Gomez vs. Nilsson
Hiergeblieben! Per Nilsson bedient sich gegen Bayern-Goalgetter Mario Gomez unlauterer Mittel.
© picture-allianceZoomansicht

Bayerns Trainer Louis van Gaal vertraute nach dem 3:3 bei Borussia Mönchengladbach auf dieselbe Startfomation. Van Bommel und Ribery kehrten in den Kader zurück und nahmen auf der Bank Platz.

Nürnbergs Übungsleiter Dieter Hecking nahm nach dem 3:1-Heimsieg über die Geißbockelf aus Köln eine personelle Änderung vor: Eigler kam für den nach dem Abschlusstraining angeschlagenen Frantz zum Zug.

Die Bayern drückten sofort aufs Tempo und den fränkischen Rivalen in dessen eigene Hälfte. Dank Aggressivität in der Zweikampfführung strahlten die Münchner große Dominanz aus, der Club kam nicht hinten raus, war unorganisiert und schwamm gehörig.

- Anzeige -

Die frühe Führung des Favoriten war so kein Wunder: Nilsson stand beim Diagonalpass von Kroos auf Pranjic nach halblinks zu weit innen und konnte das Zuspiel nicht unterbinden. Links im Sechzehnmeterraum kurvte der Kroate zum linken Fünfmetereck und passte in die Mitte, wo Gomez nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte - Saisontor Nummer sechs (10.).

Trotz der Führung änderte sich an der taktischen Grundausrichtung nichts. Der Rekordmeister kontrollierte die Partie mit hoher Ballzirkulation. Der FCN, bei dem Simons Schweinsteiger auf Schritt und Tritt verfolgte, stand nach wie vor sehr tief und kam offensiv nicht zur Geltung.

Durch Demichelis - der Argentinier köpfte freistehend eine Pranjic-Freistoßvorlage Zentimeter daneben - standen die Gastgeber dicht vor dem 2:0 (24.). Danach verschoben sich die Franken etwas weiter nach vorne, ohne dass die gut sortierte Elf von van Gaal allzu große Präsenz im Mittelfeld zuließ - der Weg zum gegnerischen Tor blieb für die Nürnberger zunächst nahezu versperrt.

Der FCB agierte offensiv nicht mehr mit dem Elan wie in der Anfangsphase, setzte dennoch vereinzelt Nadelspitzen. Nilsson rettete nach Judts Fehler vor Gomez (32.), Schäfer parierte einen Kroos-Knaller (39.) wie auch einen Altintop-Freistoß (43.). Auf der Gegenseite blieb es bis zur Pause bei einer verhaltenen Torannäherung Hegelers (37.).

Beide Trainer tauschten in der Halbzeit aus: Die ehemalige Nürnberger Leihgabe Breno kam bei den Hausherren für Demichelis, beim Club Frantz für Hegeler. Der FCN wurde offensiver, wagte nun mehr und hatte durch Schieber zwei mehr oder weniger gute Ausgleichschancen (53., 54.).

Ein Schnellangriff, wie so oft in dieser Partie über die starke linke Seite mit Kroos und Pranjic, nahm aufkommenden Nürnbergern den Wind aus dem Segeln: Der Kroate sprintete die linke Seite entlang und passte in die Mitte. Gomez war einen Tick früher als Schäfer am Ball und kam zu Fall - Elfmeter, den Lahm sicher verwandelte (57.).

Wer weiß, ob für den Club nicht noch etwas möglich gewesen wäre, wenn Pinolas Distanzschuss nicht Zentimeter am Winkel vorbeigeflogen wäre (61.). So zog sich der FCB vorübergehend etwas weiter zurück und tat nicht mehr als notwendig, um die Gäste in Schach zu halten. Nach zehn Minuten Verschnaufpause zog der Rekordmeister, mittlerweile mit Müller und Ribery, der nach wochenlanger Pause sein Comeback feierte, die Zügel wieder an. Gegen Müller (73., 75.) parierte Schäfer klasse, war dann aber machtlos, als Gomez im Fallen Riberys Ecke vor Simons einköpfte (75.).

Das Spiel war entschieden. Schweinsteiger hätte noch nachlegen können (76.), genau wie Gomez, der einen von Pinola an Müller verursachten Elfmeter über den Balken jagte (87.). So blieb es beim 3:0, mit dem die Bayern die Siegesserie des Kontrahenten nach dessen drei Dreiern beendeten und nun wieder vor dem FCN auf Rang sechs stehen.

Weiter geht es für beide Teams am nächsten Samstag. Die Münchner Bayern treten im Topspiel des Abends (18.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen an. Der Club empfängt den 1. FC Kaiserslautern bereits um 15.30 Uhr.

14.11.10
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Butt (3) - 
Lahm (2,5)        
van Buyten (5) , 
Demichelis (3)    
Pranjic (2)    
Tymoshchuk (2,5) , 
Ottl (3) - 
Hamit Altintop (3,5)    
Schweinsteiger (2,5) , 
T. Kroos (3)    
Gomez (2)        

Einwechslungen:
46. Breno (2,5) für Demichelis
56. T. Müller (4) für Hamit Altintop
70. Ribery für T. Kroos

Trainer:
van Gaal
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3,5)    
Judt (5) , 
Nilsson (4) , 
Wolf (4)    
Pinola (4) - 
Simons (4,5) - 
Ekici (4,5)    
Gündogan (4,5) , 
Hegeler (4,5)    
Eigler (5)    

Einwechslungen:
46. Frantz (3) für Hegeler
74. Mak für Ekici
79. Cohen für Eigler

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gomez (10., Rechtsschuss, Pranjic)
2:0
Lahm (57., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Gomez)
3:0
Gomez (75., Kopfball, Ribery)
Gelbe Karten
Bayern:
Pranjic
(2. Gelbe Karte)
Nürnberg:
R. Schäfer
(2. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Gomez schießt Foulelfmeter über das Tor (87.)

Spielinfo

Anstoß:
14.11.2010 17:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
16 Torchancen sprechen für hohen Erlebniswert, für mehr Spannung war Nürnberg über die Gesamtdistanz gesehen jedoch zu harmlos.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 3
mit einer zumeist souveränen Leistung, hätte allerdings beim Zweikampf von Breno gegen Wolf (63.) auf Elfmeter für Nürnberg entscheiden können.
Spieler des Spiels:
Mario Gomez
Stets präsent, setzte er seinen guten Lauf fort, traf zweimal und holte den Elfmeter raus. Wermutstropfen: Der verschossene Elfer.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -