Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

VfB Stuttgart

 - 

1. FC Nürnberg

 

0:0 (0:0)

Seite versenden

VfB Stuttgart
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.








VfB-Offensive findet nicht statt - Risse scheitert am Pfosten

Pinola vergibt den Sieg

Ein ganz schwacher VfB kam im Süd-Derby gegen das taktisch disziplinierte und laufstarke Nürnberg zu einer schmeichelhaften Punkteteilung. Die Franken präsentierten sich als kompakte Einheit und ließen nur auf Grund mangelnder Chancenverwertung ihren ersten Sieg liegen.

Stuttgarts Jan Simak (li.) gegen Peer Kluge (FCN)
Umkämpftes Süd-Derby: Stuttgarts Jan Simak (li.) gegen Peer Kluge (FCN).
© picture-allianceZoomansicht

Stuttgarts Coach Markus Babbel nahm nach der Nullnummer gegen Timisoara in der Champions-League-Qulifikation fünf Personaländerugen vor und brachte Träsch, Boka, Niedermeier, Simak und Cacau für Celozzi, Delpierre, Magnin, Rudy und Marica.

Beim Club stellte Trainer Michael Oenning nach der 0:2-Heimniederlage gegen Hannover auf drei Positionen um: Nordtveit, Risse und Vidosic spielten für Broich, Gündogan und Bunjaku - gleichzeitig bedeutete dies eine Systemumstellung auf nur eine Spitze (Charisteas).

- Anzeige -

Beide Mannschaften begannen zunächst abwartend. Nürnberg machte den Raum ab der Mittellinie zu, Stuttgart verfing sich auf der Suche nach der Lücke meist im engmaschigen Abwehrnetz der disziplinierten Gäste.

Die suchten ihr Heil im Konterspiel, was nach 13 Minuten erstmals prima gelang: Diekmeier enteilte rechts Boka, legte im Strafraum klasse zurück auf Vidosic, der aus 13 Metern an Lehmann scheiterte. Wenig später verzog Risse nach einem weiteren Schnellangriff knapp (14.).

Die Schwaben taten sich nach wie vor schwer, hatten ihre erste gefährliche Offensivaktion nach einem Standard, als Schäfer Pinolas verunglückte Kopfballabwehr klasse aus dem Eck fischte (20.). Gebhart dribbelte sich in aussichtsreicher Position gegen Wolf fest (24.), mehr hatte die größtenteils uninspiriert durchs Zentrum angreifende Babbel-Elf in der Folge aus dem Spiel heraus nicht zu bieten.

Nachdem auch die Franken ihre kompakte Grundordnung beibehielten und Charisteas beim einen oder anderen Konter die Unterstützung fehlte, spielte sich das Geschehen längere Zeit vor allem zwischen den beiden Strafräumen ab.

Hitzlspergers Freistoßflanke flog durch den Fünfmeterraum in die Arme von Schäfer (34.). Nürnberg hatte über seine starke rechte Seite (Diekmeier, Risse) zwei gute Szenen, doch weder Mintal (41.) noch Vidosic (45.) stand beim Abschluss das Glück zur Seite, ehe Referee Babak Rafati zur Pause pfiff.

Mit Elson für Simak begann der VfB den zweiten Durchgang zunächst mit etwas mehr Schwung, der aber alsbald wieder abebbte. Chancen hatte nur der Club: Zunächst wurde Pinola frei vor Lehmann zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen (53.), dann verzog Charisteas (56.), Vidosic schoss zunächst zu schwach (57.), dann legte der Australier am rechten Fünfmetereck quer statt zu draufzuhalten (61.).

Mit Hleb für Hitzlsperger zog Babbel einen Offensivtrumpf (62.). Doch zunächst Riesenglück für Stuttgart, als Risses Flachschuss am Pfosten landete (64.). Längst hätte die Oenning-Elf führen müssen, als Progrebnyak nach Zuspiel Hlebs bei der ersten echten Möglichkeit der Hausherren aus halblinker Position an Schäfer scheiterte (68.).

Stuttgart war nun wieder etwas aktiver, Progrebnyak fand in ähnlicher Situation erneut in Nürnbergs Nummer 1 seinen Meister (75.). Die klare Linie freilich fehlte dem VfB trotz der frischen Offensivkräfte.

Nachdem auch die Franken ihrem hohen Laufpensum Tribut zollen mussten, passierte bis kurz vor dem Ende nichts mehr. In der Schlussminute dann die Riesenchance für die Gäste, als Pinola freistehend eine Vidosic-Ablage aus elf Metern ans Außennetz schoss und damit den verdienten Club-Sieg vergab.

Die Schwaben spielen am Samstag, den 12. September nach der Länderspielpause in Hamburg. Nürnberg spielt zeitgleich zu Hause gegen Gladbach.

29.08.09
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (2,5) - 
Träsch (4) , 
Tasci (3) , 
Niedermeier (3,5) , 
Boka (4) - 
Khedira (4) , 
Hitzlsperger (4,5)        
Gebhart (5)    
Simak (5)    
Pogrebnyak (4) , 
Cacau (5)    

Einwechslungen:
46. Elson (4) für Simak
62. Hleb für Hitzlsperger
80. Schieber für Cacau

Trainer:
Babbel
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2) - 
Diekmeier (3) , 
Wolf (3)    
Maroh (3,5) , 
Pinola (4) - 
Nordtveit (2,5) - 
Risse (3,5)    
Kluge (4)    
Mintal (4,5) , 
Vidosic (4)    
Charisteas (3,5)    

Einwechslungen:
63. Eigler für Charisteas
66. Judt für Kluge
90. + 1 Broich für Vidosic

Trainer:
Oenning

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Stuttgart:
Gebhart
(3. Gelbe Karte)
Nürnberg:
Risse
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
29.08.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
42000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
ein Spiel mit technischen Mängeln, aber Spannung.
Chancenverhältnis:
7:9
Eckenverhältnis:
1:2
Schiedsrichter:
Babak Rafati (Hannover)   Note 5
pfiff Nürnberg durch falsche Abseitsentscheidungen zwei Riesenchancen weg, bei den persönlichen Strafen zu großzügig, mehrfach falsche Zweikampfbeurteilungen.
Spieler des Spiels:
Raphael Schäfer
An seiner alten Wirkungsstätte überzeugte der Schlussmann nicht nur bei zwei Großchancen Pogrebnyaks. War stets auf dem Posten.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -