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Eintracht Frankfurt

 - 

1. FC Nürnberg

 

1:1 (1:0)

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Eintracht Frankfurt
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Caio und Bunjaku erzielen Treffer in guter Bundesligapartie

Leistungsgerechtes Remis nach offener Begegnung

Der 1. FC Nürnberg sicherte sich einen am Ende verdienten Zähler in Frankfurt. Die Eintracht begann stark und ging durch eine sehenswerte Kombination ihrer Offensivkräfte Amanatidis, Meier und Caio in Führung. Danach erspielten sich die Franken ein spielerisches Übergewicht und wurden am Ende durch eine Koproduktion der "Joker" Charisteas und Bunjaku für ihre Bemühungen belohnt.

Caio
Schütze des Führungstreffers: Caio bejubelt sein 1:0 für die Eintracht. Im Hintergrund die geschlagenen Maroh (li.) und Mnari.
© picture-allianceZoomansicht

Trainer Michael Skibbe musste seine Erfolgself vom 3:2-Auswärtssieg in Bremen zum Saisonauftakt auf einer Position umstellen. Der Schweizer Schwegler hatte sich am Mittwoch bei seinem Länderspieldebüt im Freundschaftsspiel gegen Italien (0:0) eine Innenbandverletzung zugezogen. Für den 22-Jährigen übernahm Köhler die Position links in der Mittelfeldraute. Dagegen meldete sich Doppeltorschütze Amanatidis, dessen Bluterguss rechtzeitig abheilte, einsatzbereit. Auf Seiten der Nürnberger vertraute Trainer Michael Oenning exakt der selben Startelf wie beim 1:2 zu Hause gegen Schalke.

Beide Mannschaften starteten druckvoll in die Partie. Bereits nach gut 70 Sekunden fasste sich Nürnbergs Rechtsverteidiger Diekmeier ein Herz und machte sich zu einem Sololauf über den halben Platz auf. Sein Schuss vom Strafraumrand geriet allerdings eher harmlos. Wenige Minuten später hatte auch die Eintracht eine gute Gelegenheit, die Amanatidis aus halblinker Position jedoch vergab (6.).

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In der 12. Minute dann Aufregung im Lager der Franken. Eigler - aus dem Mittelfeld steil geschickt - kam am Strafraumrand im Zweikampf mit Russ, der letzter Mann gewesen wäre, zu Fall. Schiedsrichter Weiner ließ jedoch weiterspielen. Mit einer wunderbaren Kombination ging die Eintracht wenig später in Führung. Amanatidis flankte von links an den langen Pfosten, wo Meier perfekt mit dem Kopf zu Caio ablegte. Der Brasilianer vollendete aus kurzer Distanz mustergültig ins linke Toreck (17.).

In der Folge zog sich die Eintracht immer mehr zurück und lauerte auf gelegentliche Konter. Die Nürnberger nahmen das Spielgeschehen in die Hand und hatten fortan bis zur Pause deutlich mehr Ballbesitz. Vor dem Strafraum der Hessen fehlte es dem Club jedoch an zündenden Ideen, so dass mehrfach Distanzschüsse als Mittel herhalten mussten, um Gefahr zu erzeugen. So zwang Mintal Keeper Nikolov zu einer Faustabwehr (25.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte sich der Druck der Nürnberger noch einmal. Doch Mintals Schuss im Strafraum wurde gerade noch abgeblockt (39.), Eigler verzog aus zentraler Position am Strafraumrand (44.).

Beide Mannschaften begannen auch in der zweiten Hälfte mit offenem Visier. Früh ergaben sich gute Chancen auf beiden Seiten. Amanatidis vergab das mögliche 2:0 zunächst bei einem Alleingang, bei dem Schäfer auf dem Posten war (53.). Dann verpasste Boakye nach Kopfball von Eigler im Fünfmeterraum den Ausgleich nur knapp. Im direkten Gegenzug scheiterte erneut Amanatidis aus kurzer Distanz an Schäfer (54.).

Kurz darauf brachte Nürnbergs Trainer Oenning mit Bunjaku und Charisteas für Eigler und Boakye zwei neue Stürmer. Ein Schachzug, der sich schnell bewährte. Nur sieben Minuten später gelang den beiden in Koproduktion der Ausgleich. Charisteas scheiterte zunächst noch aus halblinker Position an Nikolov. Der Frankfurter Torhüter konnte jedoch nur abklatschen lassen, so dass Bunjaku nur noch ins leere Tor einschieben musste (63.).

Auch danach entwickelte sich eine offene Partie mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, wobei die Nürnberger etwas mehr vom Spiel hatten. In der 79. Minute war der Ball zum zweiten Mal im Netz der Hessen, wieder hatte Bunjaku getroffen, doch der Nürnberger stand beim Zuspiel vor dem Treffer in den Augen des Schiedsrichtergespanns einen Schritt im Abseits, so dass der Treffer keine Anerkennung erhielt - Glück für die Skibbe-Elf!

Aber auch die Eintracht hatte vor dem Schlusspfiff noch zwei gute Gelegenheiten. Der eingewechselte Bajramovic vergab frei im Fünfmeterraum (84.), Köhler verzog einen Schuss vom Strafraumrand nur um Zentimeter (90.).

Frankfurt reist am nächsten Samstag nach Köln, der Club aus Nürnberg empfängt ebenfalls am Samstag Hannover 96.

15.08.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Ochs (3) , 
Vasoski (3,5) , 
Russ (3) , 
Spycher (3,5)    
Chris (4)        
Teber (4)    
Köhler (4) - 
Caio (3)    
Meier (4)    

Einwechslungen:
68. Bajramovic für Teber
73. Fenin für Meier
84. Franz für Chris

Trainer:
Skibbe
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Diekmeier (3) , 
Wolf (4)    
Maroh (3,5) , 
Pinola (3,5)    
Mnari (4)    
Kluge (3,5) , 
Gündogan (2,5) - 
Mintal (3,5) - 
Boakye (5)    
Eigler (5)    

Einwechslungen:
56. Bunjaku (2)     für Eigler
56. Charisteas (2,5) für Boakye
82. Judt für Pinola

Trainer:
Oenning

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Caio (17., Rechtsschuss, Meier)
1:1
Bunjaku (64., Rechtsschuss, Charisteas)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Chris
(1. Gelbe Karte)
Nürnberg:
Mnari
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
15.08.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
49000
Spielnote:  3,5
eine spielerisch ansprechende Partie, allerdings ohne großes Tempo bei extrem hohen Temperaturen.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 3
eine ordentliche Leistung. Lag zweimal bei knifflichen Entscheidungen richtig. Russ klärte ohne Foul gegen Eigler (11.), beim Doppelpass von Bunjaku vor dem 1:1 war Charisteas nicht im Abseits. Mit bloßem Auge kaum zu erkennen und erst durch Fernsehbilder zu klären war, dass Bunjaku bei der Vorlage von Charisteas (79.) nicht im Abseits stand und das aberkannte Tor hätte gelten müssen.
Spieler des Spiels:
Albert Bunjaku
Der Joker brachte frischen Wind, war beim 1:1 Wegbereiter und Vollstrecker. Und hatte Pech, dass sein reguläres 2:1 aberkannt wurde.
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