Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Eintracht Frankfurt

 - 

Hannover 96

 

4:0 (2:0)

Seite versenden

Eintracht Frankfurt
Hannover 96
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Eintracht feiert zweiten Heimsieg in dieser Saison

Fenin mit spätem I-Tüpfelchen

In einer über 90 Minuten einseitigen Begegnung sichern sich die Hessen mit einer überzeugenden Leistung drei wichtige Punkte. Hannover enttäuschte vor allem in der Offensive und kassierte in der Schlussphase noch zwei Treffer, bleibt damit das auswärtsschwächste Team der Liga. Frankfurt gelang damit Wiedergutmachung für die Pleite vor Wochenfrist in Dortmund.

- Anzeige -
Dynamisch will Frankfurts Fink hier an Hannovers Rausch vorbeiziehen.
Dynamisch will Frankfurts Fink hier an Hannovers Rausch vorbeiziehen.
© picture-alliance Zoomansicht

Die Eintracht lief nach der 0:4-Schlappe in Dortmund auf drei Positionen neu besetzt auf. Trainer Freidhelm Funkel konnte auf Ochs nach abgelaufener Gelbsperre bauen, Bellaid rückte in die Innenverteidigung und der Brasilianer Caio bekam das Vertrauen geschenkt - erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit von Beginn an. Galindo, der noch nicht vom Länderspiel zurück war, Mahdavikia und Toski mussten weichen. Bei Hannover musste Coach Dieter Hecking nach dem 1:1 gegen Bochum auf Forssell (Schulterprobleme) und Schlaudraff (Leistenbeschwerden) verzichten. Hanke und Bruggink rückten nach. Balitsch kam nach Gelbsperre zurück und ersetzte Krebs.

Nach einem verhaltenen Beginn, nur ein Torschuss von Hannovers Bastian Schulz unterbrach eine lange Phase des Abtastens (11.), fasste die Eintracht als erste der beiden Mannschaften Mut und steigerte sich zusehends. Liberopoulos, der zuvor bereits mehrmals mit Abseitsstellungen aufgefallen war, löste sich nach einem Zuspiel von Caio von seinem Gegenspieler und verpasste mit einem Schuss nur knapp das Tor (21.). Nach einem Standard ging die Eintracht dann in Front. Steinhöfer zog eine Ecke von links in den Fünfmeterraum, Liberopoulos zeigte sich diesmal per Kopf treffsicher (25.).

Mit der Führung im Rücken agierte die Eintracht deutlich selbstbewusster. Hannover wurde nun im Spielaufbau empfindlich gestört - die Niedersachsen fanden bis zum Halbzeitpfiff keine Lücke mehr im Deckungsverbund der Hessen - und Frankfurt setzte nun einige gefährliche Angriffe.

Die Belohnung folgte noch vor dem Kabinengang. Fenin setzte eine maßgerechte Steinhöfer-Flanke noch an die Latte, im Nachsetzen gelang dann aber Russ doch der Treffer zur komfortablen Pausenführung (40.). Und in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte es gar noch schlimmer für die Gäste ausgehen können. Aber Fenin scheiterte bei einem schnellen Konter mit einem Schuss aus spitzem Winkel (45. +1).

Die Eintracht tauschte zur zweiten Hälfte den Torhüter aus. Nikolov konnte nicht mehr weitermachen, Pröll kam zu seinem ersten Saisoneinsatz. Auch bei Hannover gab es einen Wechsel. Pinto sollte an Stelle von Bastian Schulz die Offensive beleben. Zwar gingen die Niedersachsen nun motivierter und mit mehr Zug an die Sache, doch lag dies vor allem an der nun lauernden Eintracht, die auf den entscheidenden Konter hoffte.

Und nur bei einem Standard von Bruggink wirkten die Gastgeber unsortiert. Aber Hanke verpasste die gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer (57.). Danach war die Eintracht wieder am Drücker. Liberopoulos köpfte nach einer Ecke nur knapp über den Kasten (59.), Russ setzte einen Kopfball nach Flanke von Caio im Bogen auf das Tornetz (62.).

Caio (li.) und Liberopoulos (re.) beglückwünschen den Torschützen Russ.
Freude Pur bei der Eintracht. Caio (li.) und Liberopoulos (re.) beglückwünschen den Torschützen Russ.
© picture-alliance Zoomansicht

Das Spiel plätscherte nun vor sich hin. Hannover versprühte keine Gefahr, die Eintracht ging allzu sorglos mit Kontermöglichkeiten um. Erst in der Schlussphase wurde es wieder aufregend. Im Mittelpunkt stand dabei eine Entscheidung des Schiedsrichters. Günter Perl zeigte nach einem Duell zwischen Bellaid und Hanke auf den Elfmeterpunkt, nahm die Entscheidung aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten doch zurück (83.). Augenblicke später verschaffte Liberopoulos auf Zuspiel von Fenin allen Beteiligten endgültige Klarheit (86.), Sekunden vor dem Schlusspunkt machte es Fenin dann selber und trug sich beim höchsten Saisonsieg der Eintracht auch noch in die Schützenliste ein (90. +2).

Frankfurts Spieler verlassen zum nächsten Spieltag die hessische Metropole und reisen gen Norden. An der Weser geht es am Samstag gegen Werder Bremen. Für Hannover steht ein weiteres richtungsweisendes Duell an. Der krisengebeutelte KSC ist am Samstag Nachmittag an der Leine in Niedersachsens Landeshauptstadt zu Gast.

22.11.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (2,5)   
Ochs (3) , 
Russ (2,5)    
Bellaid (3)   
Köhler (4) - 
Inamoto (3,5) - 
M. Fink (4) , 
Steinhöfer (3) - 
Caio (4)   
Fenin (2,5)       
Liberopoulos (2)        

Einwechslungen:
46. Pröll (2,5) für Nikolov
73. Toski für Caio

Trainer:
Funkel
Hannover 96
Aufstellung:
Fromlowitz (4) - 
Cherundolo (5) , 
Eggimann (5) , 
Fahrenhorst (5) , 
Rausch (4,5)   
Balitsch (3,5) - 
B. Schulz (4)   
C. Schulz (4,5) - 
Bruggink (4,5)   
Huszti (5) - 
Hanke (4,5)

Einwechslungen:
46. Pinto (4) für B. Schulz
73. Yigitusagi für Bruggink
83. Zizzo für Rausch

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Liberopoulos (25., Kopfball, Steinhöfer)
2:0
Russ (40., Kopfball, Fenin)
3:0
Liberopoulos (86., Rechtsschuss, Fenin)
4:0
Fenin (90. + 2, Linksschuss, Ochs)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Bellaid
(2. Gelbe Karte)
,
Fenin
(3.)
Hannover:
-

Spielinfo

Anstoß:
22.11.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena
Zuschauer:
39600
Spielnote:  3,5
eine von beiden Seiten engagiert geführte Partie mit wenig fußballerischem Glanz.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2,5
nicht immer mit klarer Linie. Perl ließ sich zu Recht von seinem Assistenten Maier überstimmen, die Elfmeterentscheidung zurückzunehmen, als er beim Zweikampf Bellaid gegen Hanke ein Foul gesehen haben wollte (82.).
Spieler des Spiels:
Nikos Liberopoulos
Trägt zu Recht die ?10?: Der Grieche bringt viel in den Spielaufbau ein, arbeitet hinten mit und ist vorne als Vollstrecker zur Stelle.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -