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VfL Wolfsburg

 - 

Karlsruher SC

 

1:2 (1:0)

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VfL Wolfsburg
Karlsruher SC
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











"Wölfe" warten weiter auf den ersten Heimsieg

Eggimann und Eichner per Kopf

Böses Erwachen für Wolfsburg bei der Partie gegen Aufsteiger Karlsruhe, die der VfL verdient mit 1:2 verlor. Der VfL war im ersten Abschnitt vor dem Tor entschlossener und gefährlicher als die Badener und ging folgerichtig in Führung. Nach Wiederanpfiff aber intensivierten die Badener ihre Offensivbemühungen und drehten die Partie gegen die stark nachlassenden "Wölfe".

Luftduell zwischen Thiam (Wolfsburg) und Mutzel (KSC), beobachtet von Riether
Luftduell zwischen Thiam (Wolfsburg) und Mutzel (KSC), beobachtet von Riether.
© dpaZoomansicht

Wolfsburgs Coach Felix Magath nahm nach dem 1:2 bei Hertha BSC vier Wechsel vor: In der Innenverteidigung spielten Thiam und Quiroga (rückte aus dem Mittelfeld nach hinten) für Madlung und Simunek. Josue spielte nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre auf der "6". Des Weiteren verzichtete Magath zu Gunsten des Bundesligadebüts von Grafite auf Baier und brachte als Sturmpartner des Brasilianers Boakye für Radu. Bei Karlsruhe musste Franz nach dem 1:0 gegen Stuttgart wegen einer Muskelzerrung passen. Für den Innenverteidiger nominierte Trainer Edmund Becker Stoll.

Schon nach wenigen Sekunden ereignete sich in der Volkswagen Arena der erste Aufreger, als Boakye am rechten Fünfereck Eggimann auf engstem Raum austanzte, KSC-Keeper Miller aber parieren konnte. Der VfL drückte auf die Tube, doch die Gäste fingen sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Deckung schnell und initiierten bald erste Gegenangriffe (Timm, 5.). So richtig gefährlich für die Hausherren wurde es nach einer Ecke, als Jentzsch gegen Freis einen Rückstand verhinderte (10.).

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Die "Wölfe" taten sich schwer. Dejagah und Marcelinho fanden zunächst nur selten Lücken im Deckungsverbund der Badener, nur Boakye kam zum Abschluss (12.). Die Becker-Elf erzwang nach einer guten Viertelstunde ein offenes Spiel, doch eine Einzelaktion des formstarken Krzynowek brachte die Führung für den VfL: Marcelinho passte per Freistoß im Mittelfeld quer zu dem Linksfuß. Der Pole lief noch ein paar Schritte und hämmerte den Ball aus 22 Metern mittlerer Position flach ins rechte Eck (21.).

Karlsruhe intensivierte in der Folge seine Angriffsbemühungen, spielte gefällig nach vorne, ohne die ganz große Chance herausarbeiten zu können, weil Freis in vorderster Front die Unterstützung fehlte. Die klareren Aktionen verzeichnete der VfL: Durch Boakye nach Solo (28.) und vor allem durch Debütant Grafite, dessen 16-Meter-Schuss Miller mit Glück und Können per Fußabwehr um den Pfosten lenken konnte (34.).

Mit dem offensiveren Porcello für Aduobe reagierte KSC-Coach Becker zur Pause auf den Rückstand. Und die Gäste kamen, standen bei einer Doppelchance von Hajnal und Timm dicht vor dem Ausgleich (49.). Mit optischen Vorteilen für den Aufsteiger ging es weiter - weitere klare Möglichkeiten blieben auf beiden Seiten zunächst aber Fehlanzeige. Nach einer knappen Stunde zeigte der zweite KSC-Wechsel eine weitere Stärkung der Offensive an: Iashvili kam für Carnell (58.). Doch nicht etwa ein Offensivspieler sollte für den verdienten Ausgleich sorgen, vielmehr war es Abwehrchef Eggimann, der einen Hajnal-Freistoß im Hechtflug einköpfte (63.).

Wolfsburg hatte die Spielkontrolle aus der Hand gegeben, fand sie nicht mehr und bekam von den Badenern, die weiter nach vorne spielten, die verdiente Quittung für einen ganz schwachen Auftritt nach der Pause. Freis, der halblinks frei vor Jentzsch den Ball aus 13 Metern am Tor vorbeispitzelte (70.), und Mutzel, der völlig frei aus 16 Metern drüberschoss, vergaben noch beste Gelegenheiten für die Gäste. Mehr Zielwasser aber hatte Eichner getrunken: Freis flankte von der rechten Seite in die Mitte. Eichner gewann das Kopfballduell gegen Riether und nickte per Aufsetzer aus acht Metern ins linke Eck ein (79.).

Die Deckung des KSC hielt dann dem wenig druckvollen Schlussspurt der Heimelf stand - Schäfer vergab in der Nachspielzeit die letzte VfL-Chance: Der zweite Auswärtssieg des Aufsteigers war perfekt.

Wolfsburg reist am nächsten Samstag in die Lausitz und ist in Cottbus zu Gast. Auf Karlsruhe wartet am Sonntag gegen Bayern München eines der Topspiele der Saison.

16.09.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Jentzsch (4) - 
Riether (4,5) , 
Quiroga (3,5) , 
Thiam (3,5) , 
M. Schäfer (4,5) - 
Josué (3) - 
Dejagah (4)   
Krzynowek (3)       
Marcelinho (4,5) - 
Boakye (5)   
Grafite (4,5)

Einwechslungen:
54. Niang (6)    für Boakye
62. Gentner für Krzynowek
82. V. Munteanu für Dejagah


Trainer:
Magath
Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (2,5) - 
Görlitz (3) , 
Eggimann (3)       
Stoll (3) , 
Eichner (3)    
Aduobe (3)   
Mutzel (3,5)   
Timm (2,5)   
Hajnal (2,5) , 
Carnell (4)   
Freis (3,5)

Einwechslungen:
46. Porcello (3) für Aduobe
58. Iashvili (4) für Carnell
78. Staffeldt für Mutzel

Trainer:
Becker

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Krzynowek (21., Linksschuss, Marcelinho)
1:1
Eggimann (63., Kopfball, Hajnal)
1:2
Eichner (79., Kopfball, Freis)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Niang
(1. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Timm
(3. Gelbe Karte)
,
Eggimann
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
16.09.2007 17:00 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
21673
Spielnote:  3,5
spielerisch kein besonders hohes Niveau, die Partie lebte vor allem von der Spannung.
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
ohne Fehler in einer leicht zu leitenden Partie, lag in den entscheidenden Situationen stets richtig.
Spieler des Spiels:
Tamas Hajnal
Gewann das Spielmacher-Duell gegen Marcelinho. Gefährlich seine Standards, leitete den Ausgleich mit seinem Freistoß ein.
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