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Bor. Mönchengladbach

 - 

Werder Bremen

 

2:2 (1:1)

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Bor. Mönchengladbach
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Bremen verpasst Sprung auf Platz zwei

Später Ausgleich durch Rafael

Nach lange ausgeglichenem Spiel brach Borussia in der Schlussphase ein. Bremen sah dank eines Treffers von Vranjes kurz vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Aber dann schlug Gladbachs Rafael eiskalt zu.

Peer Kluge gegen Torsten Frings
Unermüdlicher Arbeiter: Gladbachs Peer Kluge (links) gegen Bremens Torsten Frings
© dpaZoomansicht

Gladbach begann im Gegensatz zum 0:1 in Dortmund mit El Fakiri, Svensson und Rafael für Compper, Polanski (beide auf der Bank) und Kahé (Grippe).

Bremens Trainer Schaaf nahm nach dem 1:3 in Amsterdam im UEFA-Cup eine Änderung vor: Für Niemeyer musste Pasanen auf die Reservebank.

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Blitzstart für Bremen: Bereits in der ersten Minute musste Keller eine Borowski-Flanke vor dem einschussbereiten Klose klären. Danach ergriff Gladbach nach drei Heim-Remis in Serie die Initiative, spielte entschlossen nach vorne, und Rafael schoss nur knapp am Tor vorbei (7.).

Der erste Treffer der Partie gelang allerdings den Bremern, die ihre drei vorigen Punktspiele allesamt verloren hatten. Naldo spielte im Mittelfeld Womé an, der sich gut 30 Meter vor dem Tor ein Herz fasste und mit links abzog. Sein Schuss landete zum 1:0 im linken Eck.

Gladbach schlug kurz darauf zurück. Einen Traumpass von Kluge aus der eigenen Hälfte durch Bremens Abwehrkette hindurch nahm Delura auf, ging alleine auf Wiese zu und ließ diesem mit einem Rechtsschuss das Nachsehen (17.).

Fortan entwickelte sich ein recht ansehnliches, flottes Spiel. Wobei Bremen in der Rückwärtsbewegung teilweise nicht konsequent genug nachrückte. Die Borussia wartete auf Werder-Fehler, drängte jedoch nicht immer mit der letzten Entschlossenheit vor Wieses Tor. Oft blieb der letzte Pass an einem Bremer hängen oder lief ins Leere. Auch die von Insua ausgeführten Standards versandeten meist. Werder spielte abgeklärter, flüssiger und geordneter, entfachte aber auch nicht den ganz großen Druck. Kam Bremen ins Rollen, liefen die Angriffe häufig über Womé, der auf der linken Seite viele Freiheiten genoss.

Gladbach machte nach dem Seitenwechsel mehr Tempo und zwang Werder so zu Fehlern. Die erste brandgefährliche Szene hatte Jansen, der Niemeyer auf der linken Seite einen Beinschuss verpasste, nach innen zog, dann aber aus spitzem Winkel von Wieses Fußabwehr gestoppt wurde. Bremen hielt in dieser Phase nicht entschlossen dagegen.

Gladbach, immer wieder vom eifrigen Kluge angetrieben, zog aber zu wenig aus der Überlegenheit. So machte es der Tabellenletzte den Bremern zu leicht, wieder besser ins Spiel zu finden. Nach rund einer Stunde ließen die Borussen nach, und Werder drängte die Gastgeber hinten rein. Es wurde immer einseitiger. Doch am Strafraum der Gladbacher war meistens Schluss. Wirkungslos blieben die Angriffe der Schaaf-Elf auch, weil Borussia jetzt viel zu tief stand, dadurch aber eine vielbeinige Wand aufbaute. Allerdings kostete das jede Menge Kraft.

Bremen konnte aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Mönchengladbach schien die Frische zu fehlen, um die sich nur noch gelegentlich bietenden Konter mit voller Fahrt zu beenden.

In der 80. Minute dann eine Schrecksekunde für die Bremer. Mertesacker und Gohouri rasselten im Werder-Strafraum mit den Köpfen aneinander. Während der Gladbacher mit einem Kopfverband weitermachte, musste der Bremer vom Platz getragen und gegen Pasanen ausgetauscht werden.

Es dauerte aber nicht lange, da wich der Schock für Bremer Freude. Gladbach konnte einen Werder-Angriff nicht vernünftig klären. Vranjes nutzte die Unordnung, als er einen Querschläger aus dem Borussen-Strafraum aus rund 25 Metern direkt nahm. Sein leicht von Zé Antonio abgefälschter Schuss fand sein Ziel in Gladbachs linker Torecke (84.).

Diego fälschte aus Abseitsposition noch einen Schuss von Frings ab. Der Treffer fand daher keine Anerkennung (90.).

Als das Spiel praktisch entschieden zu sein schien, markierte Rafael den 2:2-Ausgleich. Einen langen Freistoß von Insua verlängerte Gohouri. Rafael, am rechten Eck des Bremer Fünfmeterraumes postiert, jagte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck (90./+4).

Ein insgesamt etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Punktgewinn für Gladbach, das nun drei Zähler hinter dem rettenden Ufer liegt und am nächsten Samstag nach Wolfsburg reisen muss. Bremen verpasste mit dem Remis den Sprung auf Rang zwei und erwartet am Samstag Bochum.

25.02.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Keller (3,5) - 
Bögelund (3,5)    
Gohouri (3,5)    
Zé Antonio (3) , 
Jansen (2,5) - 
El Fakiri (4) - 
Svensson (4,5)    
Kluge (2,5)        
Delura (3)        
Rafael (3,5)    
Insua (4)

Einwechslungen:
65. Svärd für Svensson
79. Compper für Kluge
85. D. Degen für Bögelund

Trainer:
Luhukay
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2,5) - 
Niemeyer (5) , 
Mertesacker (3,5)    
Naldo (4) , 
Wome (2,5)    
Frings (4)    
D. Jensen (3,5) , 
Borowski (4,5)    
Diego (4) - 
Klose (5) , 
Hugo Almeida (5)    

Einwechslungen:
49. Vranjes (2,5)     für Borowski
56. Hunt (5) für Hugo Almeida
81. Pasanen für Mertesacker

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wome (11., Linksschuss, Naldo)
1:1
Delura (17., Rechtsschuss, Kluge)
1:2
Vranjes (84., Rechtsschuss)
2:2
Rafael (90. + 4, Rechtsschuss, Gohouri)
Gelbe Karten
Gladbach:
Gohouri
(2. Gelbe Karte)
,
Kluge
(3.)
,
Delura
(3.)
Bremen:
Frings
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2007 17:00 Uhr
Stadion:
Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
50644
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 2
angenehm unauffällig, ohne klare Fehler - auch nicht bei Frings? aberkanntem Treffer, als Diego hauchdünn im Abseits war (90.).
Spieler des Spiels:
Pierre Wome
Auch wenn er defensiv nicht immer alles richtig machte, war er permanenter Antreiber der Werder-Offensive. Und Torschütze.
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