Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FC Nürnberg

 - 

Werder Bremen

 
1. FC Nürnberg

1:2 (0:1)

Werder Bremen
Seite versenden

1. FC Nürnberg
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.















Nürnberg spielt gut - Werder trifft

Diego macht alles klar

Ein toller Freistoß des Bremer Regisseurs entschied die Partie zu Gunsten von Werder, das bis zur endgültigen Erlösung durch den Brasilianer lange um den Sieg zittern musste. Nürnberg spielte gut, ließ jedoch die nötige Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor vermissen und steht somit mit leeren Händen da.

- Anzeige -
Schroth_Mertesacker
Das Wesentliche im Blick: Nürnbergs Schroth und Bremens Mertesacker fixieren das Leder.
© dpa Zoomansicht

Hans Meyer änderte seine Elf von der 1:2-Niederlage in Berlin auf drei Positionen: In der Deckung ersetzte Wolf Beauchamp, Kristiansen spielte an Stelle des Tschechen Polak und im Sturm bekam Schroth seine Chance von Beginn an - Saenko rutschte aus dem Kader.

Bremen war am vergangenen Spieltag nur zu einem 1:1 gegen Cottbus gekommen. Thomas Schaaf vertraute jedoch seinem Team und nahm keine Wechsel vor.

Beide Teams ließen es zu Beginn eher gemächlich angehen. Der Tabellenführer ließ die Nürnberger kommen, in Nähe des Bremer Strafraums war anfangs dennoch zumeist Schluss. Lediglich Vittek, der nach einer knappen Viertelstunde auf der rechten Seite Womé narrte und nach innen zog, entfachte ansatzweise Torgefahr, Mertesacker stand jedoch goldrichtig und klärte zur Ecke (13.).

Kurze Zeit später kam der aufgerückte Reinhardt nach einem Eckball von der linken Seite zur ersten großen Chance der Partie, der Nürnberger Verteidiger hatte jedoch Pech, dass sein wuchtiger Kopfball nur knapp am rechten Torpfosten vorbeisegelte (17.). Der "Club" versuchte es und spielte konsequent nach vorne. Bremen agierte allerdings geschickt und ließ den Gastgeber offensiv kaum zur Entfaltung kommen.

Nach einer guten halben Stunde setzte sich wiederum Reinhardt auf der rechten Außenbahn ab und passte auf den Elfmeterpunkt zu Mintal. Der ehemalige Torschützenkönig nahm das Leder an, zögerte jedoch einen Augenblick zu lange und musste im Gegenzug mit ansehen, wie Diego und Frings eine Aktion auf der Gegenseite zur überraschenden Gästeführung abschlossen. Bedient vom brasilianischen Spielmacher versetzte der Nationalspieler Pinola und schloss aus 20 Metern ab - Keeper Schäfer war ohne Chance (32.).

Der 11. Spieltag

Werder agierte nun routiniert. Allerdings hatten die Hanseaten auch Glück, dass Schiedsrichter Gräfe ein kritisches Einsteigen Naldos gegen den frei vor Wiese auftauchenden Vittek nicht mit Elfmeter ahndete (43.). So ging es mit der knappen Bremer Führung in die Pause, Nürnberg hatte überzeugt, konnte in der ersten Halbzeit seine guten Ansätze jedoch nicht in zwingende Möglichkeiten ummünzen.

Der zweite Durchgang begann schleppend. Die Gäste ruhten sich auf ihrem Vorsprung aus und überließen den Franken das Terrain, allerdings machten die Hausherren nur wenig aus der Bremer Passivität. Werder stand tief in der eigenen Hälfte und lauerte mit lediglich einem Stürmer an der Mittellinie, Nürnberg spielte gefällig, am Strafraum war jedoch Schluss.

Erst als Schäfer glänzend gegen den heraneilenden Diego klärte (69.) und ein abgefälschter Pinola-Freistoß auf der Gegenseite Gästekeeper Wiese beschäftigte (70.), kam wieder Leben in die Partie. Nürnberg schien dem Ausgleich näher als Werder dem zweiten Tor, ein Geniestreich Diegos entschied dann jedoch die Partie: Einen direkten Freistoß setzte der Neuzugang vom FC Porto an den rechten Innenpfosten, Schäfer streckte sich vergeblich (79.).

Schroth_Naldo
Auf Tauchstation: Nürnbergs Schroth und der Ball verschmelzen.
© dpa

Mintal hätte um ein Haar noch verkürzen können, frei vor Wiese legte der Slowake jedoch quer anstatt selbst den Abschluss zu suchen (84.). Der Ehrentreffer fiel dann aber doch noch: In der Nachspielzeit streckte Mertesacker den eingewechselten Benko im Strafraum nieder, Schiedsrichter Gräfe zögerte nicht und entschied auf Foulelfmeter. Der ebenfalls eingewechselte Banovic lief an und traf gegen seine ehemaligen Kollegen (90+3.).

Der späte Treffer änderte jedoch nichts mehr am Spielausgang. Bremen nimmt die drei Punkte aus Nürnberg mit und erwartet am nächsten Spieltag Dortmund. Der "Club" hingegen muss auf den Tivoli reisen und gastiert beim Aufsteiger aus Aachen.

06.11.06
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Reinhardt (3) , 
Wolf (3) , 
Glauber (3,5) , 
Pinola (4,5) - 
Galasek (4)    
Mnari (2,5) - 
Mintal (4)    
Vittek (3,5) , 
Kristiansen (5)    
Schroth (5)    

Einwechslungen:
71. Polak     für Kristiansen
80. Benko für Schroth
80. Banovic     für Galasek

Trainer:
Meyer
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Fritz (4)    
Mertesacker (2,5) , 
Naldo (1,5) , 
Wome (3,5) - 
Baumann (3)    
Frings (2)    
Vranjes (4) - 
Diego (2)    
Klose (5)    
Hunt (4,5)        

Einwechslungen:
46. C. Schulz (3,5) für Baumann
80. Klasnic für Hunt
86. Hugo Almeida     für Klose

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Frings (32., Rechtsschuss, Diego)
0:2
Diego (79., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:2
Banovic (90. + 3, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Benko)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Mintal
(1. Gelbe Karte)
,
Polak
(2.)
Bremen:
Fritz
(4. Gelbe Karte)
,
Hunt
(2.)
,
Hugo Almeida
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
07.11.2006 20:00 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
37174
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
7:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 6
in unauffälliger erster Hälfte mit einem größeren Fehler: Rot für Pinola nach Ellbogencheck gegen Diego wäre korrekt gewesen (45.); nach dem Wechsel völlig neben der Spur: Gräfe hätte Wolf nach Foul an Klose Gelb zeigen (66.), beim Zweikampf Fritz gegen Polak dem Bremer Gelb-Rot statt dem Nürnberger Gelb wegen vermeintlicher Schwalbe geben müssen (74.). Vor dem Freistoß zum 0:2 fand kein Foulspiel statt. Die Assistenten lagen zudem bei Abseitsentscheidungen mehrfach eindeutig daneben.
Spieler des Spiels:
Naldo
Bärenstarker Innenverteidiger, der gegen Schroth, Vittek und Mintal fast nichts anbrennen ließ. Souverän in der Luft wie am Boden.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -