Personal: Erstmals unter Trainer Armin Veh spielte Hansa mit exakt der gleichen Anfangsformation wie in der Vorwoche (1:1 gegen den Hamburger). Bei Werder begannen nach der 0:2-Pleite in Wolfsburg Klasnic für den verletzten Bode im Angriff sowie Wehlage an Stelle von Stalteri auf dem rechten Flügel.
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Taktik: Beide Teams setzten auf ihre bewährten Formationen: Bremen präsentierte sich im 3-5-2, Rostock im 4-4-2-System. Dabei stieß auf Seiten der Gäste Rydlewicz immer wieder in Manier eines klassischen Rechtsaußen mit in die Spitze, Gegenspieler Skripnik musste sich dementsprechend defensiv orientieren. Derweil ließ Maul die linke Außenbahn weitestgehend unbesetzt, schob sich stattdessen meist in die Halbposition. Nach einer halben Stunde rückte Bremens Skripnik für den verletzten Krstajic nach hinten, Stalteri übernahm Skripniks "Außenstelle". Auf Rostocker Seite ersetzte nach der Pause Rydlewicz den angeschlagenen di Salvo (Bauchmuskel-Probleme) als linke Sturmspitze. Yasser wurde auf dem rechten Flügel nach vorne beordert, dessen vormaligen Part als Außenverteidiger erhielt der eingewechselte Schröder.
Spielverlauf: Trotz der frühen Führung blieb Werder in der Defensive bemerkenswert anfällig. Das galt erst Recht in der zweiten Halbzeit, obwohl Frings die Rostocker erneut zu Beginn kalt erwischt hatte. Nach Schröders 2:3 hätte Hansa die Partie bei mehreren Gelegenheiten entscheiden müssen. Arvidsson (54.) und Baumgart (78.) vergaben freistehend die größten Chancen. Totale Unordnung in der unmittelbaren Schlussphase kostete die Gäste dann aber sogar noch ein Remis.
Fazit: Ein Brechstangen-Sieg für Werder, der bei aller Einsatzfreude unterm Strich glücklich zustande gekommen ist.
Von Hans-Günter Klemm und Thiemo Müller
| Werder Bremen |
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| Hansa Rostock |
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2:3
R. Schröder (49., Linksschuss, Jakobsson)
3:3
Rost (90., Rechtsschuss)
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Gelbe Karten |

