Personal: Der SV Werder spielte in der gleichen Anfangsformation wie beim 1:1 gegen Dortmund. Beim SC Freiburg rückten nach dem 1:1 in Hamburg Willi und Bruns für Hermel (Bauchmuskelprobleme) und Ramdane (Patellasehne) in die Startelf.
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Taktik: Die Hausherren setzten aufs bewährte 3-5-2-System, mit Verlaat als freiem Mann im Zentrum der Abwehrkette. Freiburg stürmte mit Iaschwili und Bruns, auch Coulibaly stieß immer wieder in die Spitze. Bei gegnerischem Ballbesitz ließen sich jeweils zwei dieser Offensivkräfte allerdings auch tief in die eigene Hälfte fallen. Zkitischwili, Kehl und Zeyer agierten im Mittelfeld äußerst variabel gegen Frings, Lisztes und Ernst. Kobiaschwili auf der linken Außenbahn zeigte sich gegen Tjikuzu wesentlich defensiver eingestellt als sein rechtes Pendant Tobias Willi, der Skripnik immer wieder unter Druck zu setzen versuchte. Die Verteidiger Diarra und Müller verteidigten wie gewohnt ohne Absicherung und im Raum gegen Bode und Ailton.
Analyse: In einer hoch überlegen geführten Anfangsphase hätte für Werder deutlich mehr als die knappe 1:0-Führung durch Bodes spektakulären Solo-Lauf herausspringen müssen. Der schwache Ailton vergab die besten Gelegenheiten. Nach rund 20 Minuten ließen die Hausherren dann zusehends die Zügel schleifen. Die zuvor hoffnungslos überforderten Freiburger kamen prompt immer besser ins Spiel. Das 1:1 unmittelbar vor dem Pausenpfiff war die logische Konsequenz.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit präsentierte sich Bremen wieder deutlich aggressiver, vermochte an die zuvor gezeigte Dominanz freilich nicht mehr anzuknüpfen. Tjikuzu auf dem rechten Flügel und Bode blieben allerdings die Aktivposten schlechthin.
Fazit: Dem Chancen- und Kräfteverhältnis nach ein verdienter Werder-Sieg, der auf Grund des unberechtigten Elfmeters indes glücklich zustande kam.
Von Hans-Günter Klemm und Thiemo Müller
| Werder Bremen |
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| SC Freiburg |
Gelbe Karten |
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