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Bayern München

 - 

1860 München

 

3:1 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Ottmar Hitzfeld änderte seine Elf gegenüber dem Champions-League-Spiel in Barcelona auf drei Positionen. Für Babbel kam Linke als neuer Manndecker, Fink und Tarnat mußten Strunz und Jeremies weichen. Bei 1860 ersetzte Schroth im Sturm Hobsch.

Taktik: Beide Teams setzten auf eine Dreier-Abwehrkette, aus denen sich die zentralen Akteure, der verbesserte Matthäus bzw. Vanenburg, immer wieder die Offensivbemühungen zu prägen versuchten, vor allem mit langen Pässen. Bei den "Löwen" begann Tyce auf der linken Außenbahn, zog sich bei Angriffen des Tabellenführers zurück, um Bayern- Rechtsaußen Mario Basler zu übernehmen. Somit wurde der Abwehrverbund zu einer Viererkette verbreitert, in der sich Kientz um Elber und Greilich um Zickler kümmerten. Davor bildeten Stevic (halbrechts) und Zelic (zentral gegen Effenberg) das defensive Mittelfeld. Bei den Bayern besetzte Jeremies die defensive Zentrale und schaltete sich spektakulär und erfolgreich in die Offensive ein - assistiert von Strunz auf der rechten Flanke. Lizarazu bekämpfte links Cerny mit Erfolg. Der läuferisch aktivere Effenberg hatte viele Ballkontakte, dabei aber auch einige unglückliche Szenen.

Spielverlauf: Zu Beginn fehlten Aggressivität und Bewegung, statt dessen hemmten krasse Mißverständnisse und unfaßbare Fehlpässe den Rhythmus. Die Bayern kontrollierten zunächst die Partie, von den verkrampften Löwen wenig gestört - weder durch Zweikämpfe noch durch Forechecking oder Pressing. Da das sonst erfolgsverwöhnte rechte Flügelpaar Stevic und Cerny keine Impulse setzen konnte, wurde immer wieder - ohne Erfolg - der Weg durch die Mitte gesucht. Die beiden Spitzen Winkler und Schroth waren wenig ins Spiel eingebunden. Doch auch die Bayern brachten wenig Konstruktives zustande. Knackpunkt der Partie: Für Tyce (Muskelfaserriß), bis dahin stärkster Sechziger, kam Heldt. Dieser spielte offensiv ansprechend, die rechte Bayern-Seite genoß nun aber Freiheiten - was Jeremies' Führung begünstigte. Die Bayern legten nun einen Gang zu und brachten das Spiel sicher nach Hause, auch wenn Winkler kurz nach dem 0:1 eine große Chance hatte.

Fazit: Ein aufgrund der biederen Löwenleistung und der starken Schlußoffensive verdienter Erfolg des Tabellenführers.

Es berichten Axel Heiber, Martin Messerer und Karlheinz Wild

08.11.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (2,5) - 
Kuffour (3) , 
Matthäus (2,5)    
T. Linke (2,5)    
Lizarazu (3)    
Strunz (3,5)    
Jeremies (1,5)        
Effenberg (3,5) - 
Basler (2,5) - 
Zickler (2,5)        
Elber (4)    

Einwechslungen:
75. Fink für Jeremies
75. Salihamidzic für Zickler
82. Helmer für Matthäus


Trainer:
Hitzfeld
1860 München
Aufstellung:
M. Hofmann (3) - 
Greilich (3) , 
Vanenburg (4)    
Kientz (2,5)    
Tyce (2,5)    
Stevic (5)        
Zelic (4)    
Cerny (4) - 
Ouakili (5)    
Winkler (4) , 

Einwechslungen:
47. Heldt (4) für Tyce
61. Mazingu-Dinzey für Ouakili
72. Borimirov für Stevic

Trainer:
Pacult

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jeremies (60., Kopfball, Strunz)
2:0
Zickler (64., Rechtsschuss, Elber)
3:0
T. Linke (87., Linksschuss)
3:1
Kientz (90., Linksschuss, Borimirov)
Gelbe Karten
Bayern:
Strunz
(4. Gelbe Karte)
,
Lizarazu
(3.)
,
Elber
(6.)
TSV 1860:
Stevic
(4. Gelbe Karte)
,
Zelic
(2.)
,
Vanenburg
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
07.11.1998 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 5
verweigerte den Löwen einen Elfmeter (18., Strunz an Schroth), hätte Strunz nach Foul an Greilich zwingend Gelb-Rot zeigen müssen
Spieler des Spiels:
Jens Jeremies
Setzte offensive Glanzpunkte, neutralisierte Konterpart Stevic, köpfte die wichtige Führung.
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