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VfL Bochum

VfL Bochum

3
:
2

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


VFL BOCHUM
WERDER BREMEN
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

SPIELBERICHT

Da Wosz doch spielen konnte, gab es bei jeder Mannschaft eine personelle Änderung in der Anfangsformation. Klaus Toppmöller schenkte erstmals Stürmer Gülünoglu das Vertrauen vom Anpfiff an, für ihn mußte Baluszynski auf die Bank. Das gleiche Schicksal traf den Bremer Flo. Dies bedingte eine taktische Änderung. Frings rückte von der rechten Außenbahn in den Sturm, den freien Platz nahm Wiedener ein.

Der Werder-Mittelfeldmann hatte Probleme, die ihm eigentlich nicht anzulasten waren. Denn neben seinem direkten Gegenpart Schreiber schaltete sich auch Reis häufig in die Offensive ein und sorgte so für personelle Überzahl in diesem Bereich. Überhaupt bestimmte der VfL die erste Halbzeit weitgehend eindeutig. Wosz und Közle hetzten ihre Bewacher Scholz und Pfeifenberger kreuz und quer über den Platz, rochierten, wirbelten, zauberten.

Das bekannte Bochumer Kurzpaßspiel sorgte für Verwirrung und ein dickes Chancenplus der Gastgeber. Der Führungstreffer entsprang jedoch einem weiten Steilpaß Közles, der Donkov auf die Reise schickte.

Probleme bereitete in erster Linie Herzog, der von Stickroth nicht eng genug markiert wurde. In der Spitze fehlte Werder jedoch die Durchschlagskraft. Frings demonstrierte nur sehr selten Durchsetzungsvermögen. Labbadia behauptete sich besser, zögert aber im Abschluß zu lange, um erfolgreich sein zu können.

Folgerichtig wurden die beiden Angreifer nach 65 Minuten auch vom Platz genommen. Denn auch in der zweiten war Herzog der einzige, der durch Einzelaktionen oder Distanzschüsse einen Hauch von Gefahr verbreitete.

Ganz anders weiterhin die Bochumer. Besonders die linke Seite entwickelte sehr viel Druck. Bezeichnend die Entstehung des zweiten Treffers, der seinen Ursprung in einem Doppelpaß des agilen Schreibers mit Wosz hatte. Reis rochierte anschließend auf rechts und legte Gülünoglu den Ball auf. Közle, der kurz später leicht angeschlagen vom Platz ging, krönte seine Leistung mit der Vorarbeit zum 3:0. Der verdiente Ausdruck einer starken Überlegenheit, für die auch die Defensivleute verantwortlich waren. Neben Reis schaltete sich auch Stickroth immer wieder in den Aufbau ein. Bochum schien fast permanent einen Mann mehr auf dem Platz zu haben.

Die Bremer Treffer besaßen nahezu nur statistischen Wert. Zu harmlos trat die Mannschaft in der Vorwärtsbewegung auf, Herzog trug die Last der Gefahr nahezu alleine. Wie auch beim 3:2, das der Österreicher durch einen direkten Freistoß erzielte, der allerdings abgefälscht war.

Es berichten Manfred Ewald und Hans-Günter Klemm

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Gospodarek (3) - 
Waldoch (3,5) , 
Kracht (2,5) , 
Reis (2)    
Stickroth (3) , 
Schreiber (2)    
F. Tapalovic (3,5)    
Közle (2)    
Wosz (2) - 
Gülünoglu (3)        
Donkov (3)        

Einwechslungen:
60. Michalke (3)     für Gülünoglu
74. Mamic für F. Tapalovic
74. Jack für Közle

Trainer:
Toppmöller
Werder Bremen
Aufstellung:
Reck (3,5) - 
Eilts (3,5) - 
Ramzy (4,5) , 
Skripnik (4) - 
Scholz (4) - 
Bode (4) - 
Wiedener (5) , 
Herzog (3)        
Labbadia (5)    
Frings (5)    

Einwechslungen:
65. Brand für Labbadia
65. van Lent     für Frings

Trainer:
Dörner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Donkov (38., Közle)
2:0
3:0
3:1
3:2
Herzog (85.)
Gelbe Karten
Bochum:
Reis
(1. Gelbe Karte)
,
Schreiber
(4.)
,
Donkov
(9.)
Bremen:
Herzog
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
16.03.1997 18:00 Uhr
Stadion:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer:
25392
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
12:4
Schiedsrichter:
Torsten Koop (Lüttenmark)   Note 2
sicher, umsichtig, fast fehlerfrei
Spieler des Spiels:

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