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19.05.2014, 11:15

Frankfurt: Trainersuche immer noch nicht abgeschlossen

Hübner bittet um Geduld - Yakin neuer Kandidat?

Eigentlich plante Eintracht Frankfurt, "zeitnah" einen Nachfolger für den zum VfB Stuttgart abgewanderten Coach Armin Veh präsentieren zu können. Daraus wurde aber nichts, die Position des Trainers bei den Adlerträgern ist weiterhin vakant, die Suche zieht sich in die Länge. Roberto di Matteo, nach der Absage von Roger Schmidt zum Wunschkandidaten aufgestiegen, ziert sich noch. Doch nun könnte Bewegung in die Sache kommen.

Bruno Hübner
Schwierige Trainersuche: Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner konnte noch immer keinen Erfolg vermelden.
© imagoZoomansicht

Die Suche nach einem neuen Trainer entwickelt sich bei der Eintracht zu einer "unendlichen Geschichte". Am Freitag entschieden sich die Hessen sogar dazu, per Videobotschaft die Fans um Geduld zu bitten.

Denn diese müssen mit ansehen, wie wenige Kilometer weiter westlich der Lokalrivale 1. FSV Mainz 05 binnen weniger Tage nach dem überraschenden Ausstieg von Thomas Tuchel einen neuen Übungsleiter aus dem Hut zauberte. "Es ist nicht fair, Mainz hatte viel länger als wir Planungssicherheit und wusste, welcher Liga es nächste Saison angehört", betonte Hübner.

Dennoch ist die Trainersuche alles andere als ein Ruhmesblatt für den Traditionsverein, denn auch der Abgang von Armin Veh stand bereits seit längerer Zeit fest. "Es wird Zeit, denn ich werde ja selbst schon etwas unruhig", gestand Vorstandsboss Heribert Bruchhagen gegenüber der "Frankfurter Neuen Presse" ein. Dabei wähnte sich die Eintracht-Führung bei Salzburgs Trainer Roger Schmidt auf einem guten Weg, ehe Bayer Leverkusen zuschlug.

Seitdem gilt Roberto di Matteo als aussichtsreichster Kandidat für den Job am Main. Mit dem 43-Jährigen soll sich Frankfurt soweit einig sein, doch der Italo-Schweizer hielt den Bundesligisten zuletzt hin, ließ Zeitfenster verstreichen und stellte Nachforderungen. So will di Matteo nun mehrere eigene Assistenten mitbringen. Nachvollziehbar für einen Trainer, der im Jahr 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen hat.

Wer sich mit den Möglichkeiten der Eintracht identifiziert, der wird es.Bruno Hübner

Doch der Lizenzspieler-Etat der Frankfurter, der bei 32 Millionen Euro liegt, steckt Grenzen. "Wer sich mit den Möglichkeiten der Eintracht identifiziert, der wird es", sagte Hübner dem kicker, "das ist ist noch nicht rund."

Noch steht die Zusage von di Matteo aus, sollte sich der Ex-Profi gegen ein Engagement in der Bankenmetropole entscheiden, könnte das Pendel zu anderen Kandidaten wie den ebenfalls gehandelten Bernd Schuster, der am Wochenende zum letzten Mal auf der Bank des FC Malaga Platz genommen hatte, oder Torsten Fink, zuletzt beim Hamburger SV tätig, ausschlagen.

Ist Yakin ein neuer Kandidat?

Und seit Samstag ist auch Murat Yakin auf dem Markt. Für den ehemaligen Profi des VfB Stuttgart und des 1. FC Kaiserslautern ist beim FC Basel am Saisonende Schluss, obwohl der 39-Jährige die Basler zur fünften Meisterschaft in Folge geführt hat.

Yakin könnte in Frankfurt zu einem Thema werden, sollte der Verein weder mit di Matteo, noch mit Schuster oder Fink zu Potte kommen. Alle genannten Trainerkandidaten wären für die kommende Saison frei. Allerdings auch für andere Vereine. Denn di Matteo und Fink sind nun ihrerseits als Yakins Nachfolger in Basel im Gespräch. Di Matteo wurde in Schaffhausen geboren und wuchs in der Schweiz auf, kennt die Verhältnisse als aus dem Effeff. Und Fink arbeitete zwischen 2009 und Oktober 2011 sehr erfolgreich für den FCB, ehe er vom Hamburger SV abgeworben wurde. Was nur zeigt, wie begrenzt der Trainermarkt zurzeit ist.

Jung: Entscheidung zwischen Frankfurt und Wolfsburg

Viel Arbeit für Hübner, der zudem noch mit der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigt ist. Sebastian Rode (zum FC Bayern) und Pirmin Schwegler (zu 1899 Hoffenheim) machten bereits den Abflug, eine Entscheidung in Sachen des ausgeliehenen Joselu, der zur TSG zurücksoll, ist noch nicht gefallen. Und auch die Zukunft von Sebastian Jung bei der Eintracht ist offen. Der Jung-Nationalspieler wird heftig vom Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg umworben, die Verhandlungen sind soweit abgeschlossen. Der 23-Jährige muss sich nur noch entscheiden, allerdings besitzen auch die Hessen weiter gute Karten.

Als Neuzugang steht bisher lediglich Aleksandar Ignjovski von Werder Bremen fest, zudem wurde der Vertrag mit dem ivorischen WM-Fahrer Constant Djakpa verlängert.

19.05.14
 

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