Zum Abschluss der 16. Runde unterlag am Sonntag der VfL Osnabrück gegen den MSV Duisburg mit 0:1 und setzte seinen Negativtrend (drei Niederlagen in Folge) weiter fort. MSV-Trainer Karsten Baumann gelang somit alter Wirkungsstätte - fast zwei Jahre lang war er bei den "Lila-Weißen" aktiv - erfolgreich. Michael Gardawski sorgte in der 62. Minute für den nicht unverdienten Siegtreffer der "Zebras". Erst in der Schlussphase drehte der VfL noch einmal auf, schaffte es aber nicht, das Spiel noch zu drehen.
Kaiser entscheidet Showdown

Erzielte in Darmstadt das Tor des Tages: Dominik Kaiser. Getty Images
"Es ist kein Spiel wie jedes andere", hatte Darmstadts Kapitän Sulu vor dem Spitzenspiel gegen Leipzig am Samstagnachmittag erklärt. Leipzigs Coach Alexander Zorniger hatte einen "heißen Fight" angekündigt und seine Schützlinge dementsprechend eingeschworen. RB begann am Böllenfalltor sehr defensiv und beschränkte sich vom Anpfiff weg auf eine stabile Deckung. Das führte logischerweise dazu, dass die Lilien zu Feldvorteilen kamen, aus diesen aber kein Kapital schlugen. Darmstadt fehlte es an zündenden Ideen, sodass die Begegnung lange Zeit ohne zwingende Torchancen blieb. Aus dem Nichts schlugen die Sachsen nach der Pause allerdings über Kaiser zu (68.). Das sollte dann auch der einzige Treffer des Tages bleiben, durch den die „Roten Bullen“ Platz zwei festigten.
Spitzenreiter weist Elversberg in die Schranken
An Tabellenführer Heidenheim kommt derzeit niemand vorbei. Der FCH liegt unangefochten auf Platz eins in der Tabelle und behauptete seinen Vorsprung mit einem 1:0-Sieg gegen Elversberg. Zu Gute kam den Heidenheimern dabei ein Eigentor von Gross in der 49. Minute. Die SVE muss sich durch die Niederlage von ihren Hoffnungen, sich im Tableau weiter nach vorne zu schieben, vorerst verabschieden.
Haching gewinnt Verfolgerduell
Im Verfolgerfeld gastierte die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart bei der SpVgg Unterhaching und wollte die vermeintliche Heimschwäche der Hachinger zum eigenen Vorteil nutzen. Aus diesem Vorhaben wurde aber nichts, denn die SpVgg erwies sich als übermächtiger Gegner: Schwarz (29., Elfmeter), Erb (49.) und Haberer (55.) sorgten rasch für klare Verhältnisse im Alpenbauer Sportpark. Köpke stellte kurz vor Schluss noch den 4:0-Endstand her. Unterhaching blieb damit auch im sechsten Spiel nacheinander ungeschlagen, während der VfB nach zuvor ebenso vielen Partien ohne Niederlage den Platz mal wieder als Verlierer verlassen musste.
Frühes Pech und spätes Glück für den FCS

Sicherte dem FCS in der Nachspielzeit den Punkt: Thomas Rathgeber. imago
Auch im Abstiegskampf geht es heiß her: Saarbrücken, das nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge mit breiter Brust Münster empfing. Das Team von Milan Sasic legte dann auch forsch los und war überlegen, kam bald zu guten Möglichkeiten, nutzte diese aber nicht und hatte dann auch noch großes Pech: In der 24. Minute kam es zwischen Stegerer und Siegert im FCS-Sechzehner zu einem folgenschweren Zweikampf, der einen harten Platzverweis wegen Notbremse für Stegerer sowie einen Elfmeter zur Folge hatte. Kühne nahm das Angebot dankend an und brachte die "Adlerträger" in Führung (25.).
In Überzahl kontrollierten die Preußen das Geschehen auf dem Platz, legten allerdings nicht nach. Die Konsequenz: Fischer netzte sehenswert aus der Ferne zum 1:1 ein (49.). Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nicht lange, denn Taylor stellte per Kopf den alten Abstand wieder her (66.). Umso mehr jubelten die Saarländer dann in der Nachspielzeit, als Joker Rathgeber per Kopf den von vielen nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand markierte (90.+1).
Kickers mit Müller in der Startelf zum Sieg
Mit personeller Verstärkung planen die Stuttgarter Kickers, den Weg aus dem Keller zu bewältigen. Am Mittwoch wurde der Ex-Heidenheimer Müller verpflichtet, der gegen Halle auch direkt in der Startelf stand. Auf Kapitän Marchese (Muskelfaserriss) musste Horst Steffen allerdings verzichten, doch auch ohne ihn reichte es zu einem 1:0-Sieg. Das Tor des Tages glückte Soriano nach 55 Minuten.
Erfurt hat mit BVB II leichtes Spiel
Dortmund II gegen Erfurt – in der vergangenen Saison waren das enorm torreiche Partien. In Hin- und Rückspiel waren 2012/13 satte zwölf Tore gefallen. Und auch diesmal blieben die Teams ihrer Tradition treu: Wiegel war nach 28 Minuten zur Stelle, um die Erfurter in einer spielerisch mäßigen Begegnung in Führung zu bringen. Danach gab RWE die Zügel nicht mehr aus der Hand, Göbel (75.) und Tunjic (77.) sicherten den Gästen in der Schlussphase den Auswärtssieg. Durch das 3:0 kletterten die Erfurter weiter in der Tabelle und sind mittlerweile schon auf Platz vier angekommen.

Patzte beim 1:1: Rostocks Schlussmann Johannes Brinkies. imago
Punkteteilung an der Ostsee
Schlusslicht Burghausen konnte in Rostock seinen jüngsten 2:1-Erfolg gegen Darmstadt nicht vergolden und spielte nur remis. Die Hansa-Kogge erwischte den besseren Start, kam zu klaren Vorteilen und ging durch Kucukovic verdient in Führung (26.). Danach verpassten es die Ostseestädter nachzulegen und kassierten dafür die Quittung – Bencik glich nach einem Patzer von Schlussmann Brinkies noch vor der Pause aus (35.). Im zweiten Durchgang passierte dann nichts mehr, so dass es bei der Punkteteilung blieb.
CFC gibt Führung aus der Hand - Störche" unterliegen dem Jahn
Punktgleich mit Erfurt stand Wehen Wiesbaden im Schatten der Aufstiegsränge. In Chemnitz wollte der SVWW nun ins Licht treten und sich mit einem Dreier für höhere Aufgaben empfehlen. Doch zunächst kam es anders: Chemnitz legte gut los und ging durch Fink bald in Führung (19.). Danach agierten die Himmelblauen aber zu passiv und wurden dafür bestraft: Wiemann (51., Foulelfmeter) und Schnellbacher (81.) drehten den Spieß noch um bescherten ihren Farben den Auswärtsdreier. Zu allem Überfluss flog Stenzel kurz vor Schluss noch mit glatt Rot vom Platz (85.).
Zwei Tabellennachbarn, die auf eine Trendwende hofften, trafen sich im Jahnstadion. Regensburg hatte Kiel zu Besuch und musste in einem höhepunktarmen Spiel bis zur 86. Minute warten, ehe Dressler zuschlug und dem Jahn den Heimdreier bescherte. Der Aufwärtstrend der Regensburger, die in der Tabelle die „Störche“ nun überflügelten hält demnach weiter an.






