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SV Wehen Wiesbaden

SV Wehen Wiesbaden

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Jahn Regensburg

Jahn Regensburg


SV WEHEN WIESBADEN
JAHN REGENSBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.













Joker Benyamina besorgt die Vorentscheidung

Regensburg bleibt im tiefen Tal stecken

Beim SV Wehen Wiesbaden wollten die Gäste aus Regensburg endlich ihre Negativserie beenden und mal wieder einen Befreiungsschlag landen. Doch bereits früh wurde dieses Unterfangen vom auffälligen Jänicke durchkreuzt und im zweiten Durchgang von SVWW-Joker Benyamina entschieden. Während die Hausherren mit dem Dreier im Aufstiegsrennen blieben, musste der Tabellenletzte aus Bayern den fünften (!) Nackenschlag in Folge hinnehmen.

SVWW-Chefcoach Marc Kienle reagierte auf das 3:1 in Osnabrück mit einer personellen Veränderung: Riemann rückte für Benyamina in die Anfangself.
Sein Gegenüber Alexander Schmidt wechselte dagegen nach dem 0:2 gegen Holstein Kiel dreimal: Rech, Güntner und Michel (Startelf-Debüt) kamen für Windmüller, Herzel und Schmid herein. Ferner hatte sich der Jahn-Trainer dahingehend geäußert, endlich die Trendwende nach vier Pleiten in Serie zu schaffen: "Wir müssen gegen diese kompakte Mannschaft einfach noch mehr Gas geben. Und wir werden alles dafür tun, um etwas mit nach Hause zu nehmen."

Früher Schock

Tobias Jänicke
Früh erfolgreich: Tobias Jänicke.
© imagoZoomansicht

Gesagt, nicht getan: Nicht einmal die ersten fünf Minuten überstanden die Regensburger, schon rollte ein Angriff über Vunguidica & Co. an, der bei Jänicke endete. Der Spielmacher blieb frei vor Torwart und Loboué-Vertreter Bergdorf eiskalt, erzielte das 1:0 und trieb dem Jahn neue Sorgenfalten auf die Stirn (5.). Verständlich, dass den Gästen nun das Selbstvertrauen fehlte, während der SVWW dominierte und den Druck zu forcieren versuchte. Unter anderem vergab Vunguidica eine Großchance zum möglichen 2:0 (18.). In der Folge erspielte sich auch der Jahn mehr Feldvorteile, ohne vor dem gegnerischen Gehäuse allerdings allzu gefährlich zu werden - und wurde vom nächsten Schock ereilt: Abwehrchef Dürmeyer musste verletzt runter, für ihn kam Defensiv-Allrounder Windmüller.

In die Schlussphase des ersten Durchgangs starteten dann die Gäste aus Regensburg mit einigen ordentlichen Versuchen: Unter anderem kam Michel dabei zu keinem Abschluss (34.). Kurz vor der Pause wurde es dann gar richtig gefährlich: Günter prüfte per Kopf Torwart Kolke (42.), Kurz bugsierte das Leder aus der Nahdistanz knapp am Gehäuse vorbei (45.). Zwischenzeitlich kam aber auch noch einmal der Gastgeber zum Zuge - und zwar gewaltig: Ideengeber Jänicke knallte das Spielgerät ans Lattenkreuz, im Nachschuss scheiterte Vunguidica (43.). Es blieb somit beim 1:0 zur Pause.

Joker Benyamina sticht

Die zweiten 45 Minuten begannen aus Sicht der Bayern gut, die den Schwung von vor der Pause mitnahmen. Der SVWW wusste sich zwischenzeitlich nur mit Fouls zu helfen - Robert Müller und Wiemann sahen Gelb (48. und 49.). Es folgte eine Doppelchance: Erst wurde ein Schuss von Aosman geblockt, dann kam Hein an den Ball und flankte erneut auf Aosman, der zu schwach abschloss (52.).

Wenig später ärgerte sich der Jahn über die schwache Ausbeute aus der eigenen ordentlichen Drangphase, denn der SVWW schlug eiskalt zum 2:0 zu: Die Hintermannschaft rückte zunächst nicht entscheidend zurück und ließ Joker Benyamina (kam für Robert Müller) ungestört auf Bergdorf zulaufen. Der Angreifer blieb eiskalt und netzte ein (62.). Klar, dass die Hausherren nun gegen erneut schockierte Regensburger nichts mehr anbrennen ließen. Der ebenfalls eingewechselte Schnellbacher hätte im Zusammenspiel mit Benyamina auf 3:0 erhöhen können (80.). Doch wie hier reagierte Jahn-Keeper Bergdorf auch zwei Minuten später glänzend, was letztlich nichts an der fünften Niederlage in Serie für das Drittliga-Schlusslicht änderte (nur ein eigener Treffer in diesen Spielen). Der SVWW verankerte sich mit dem Dreier dagegen fest im Aufstiegsrennen.

Am Samstag (14 Uhr) tritt der Jahn aus Regensburg die lange Reise zum VfL Osnabrück an. Einen Tag später (14 Uhr) gastiert der SV Wehen Wiesbaden beim Drittliga-Neuling Sonnenhof Großaspach.

Tabellenrechner 3.Liga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Kolke (3) - 
Wein (3)    
N. Herzig (2,5)        
Geyer (2,5) , 
Mintzel (2,5) - 
Wiemann (3,5)    
R. Müller (3,5)        
Jänicke (2)        
Book (2,5) , 
A. Riemann (3) - 
Vunguidica (3)    

Einwechslungen:
54. S. Benyamina (2,5)     für R. Müller
60. Schnellbacher (2,5) für Vunguidica
75. Ke. Schindler für Jänicke

Trainer:
Kienle
Jahn Regensburg
Aufstellung:
Bergdorf (2,5) - 
Trettenbach (4)    
T. Kurz (3,5) , 
Rech (4) , 
Dürmeyer    
Hein (4)        
Geipl (5)    
Lienhard (4,5)        
Güntner (4)    
Aosman (3,5) - 

Einwechslungen:
23. Windmüller (3,5)     für Dürmeyer
62. Erwig-Drüppel für Lienhard
73. Franziskus für Güntner

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jänicke (5., Linksschuss, Vunguidica)
2:0
S. Benyamina (62., Linksschuss, Jänicke)
Gelbe Karten
Wehen:
R. Müller
(3. Gelbe Karte)
,
Wiemann
(4.)
,
N. Herzig
(4.)
,
Wein
(1.)
Regensburg:
Lienhard
(2. Gelbe Karte)
,
Geipl
(7.)
,
Windmüller
(2.)
,
Trettenbach
(4.)
,
Hein
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
27.09.2014 14:00 Uhr
Stadion:
Brita-Arena, Wiesbaden
Zuschauer:
3225
Schiedsrichter:
Franz Bokop (Vechta)   Note 3

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