Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Würzburger Kickers

Würzburger Kickers

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


WÜRZBURGER KICKERS
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Shapourzadeh bringt die Unterfranken einem Dreier nahe

Abstauber! Würzburg schnuppert am Sieg

Die Würzburger Kickers haben favorisierten Dresdnern einen harten Kampf abgefordert. Und dies, obwohl der Aufsteiger bereits nach einer Viertelstunde mit nur zehn Spielern auf dem Platz stand. Hätte SGD-Kapitän Hefele in der Schlussphase nicht prompt geantwortet, wäre für die Hausherren am Dallenberg vielleicht sogar noch mehr drin gewesen.

Michael Hefele
Konzentriert zum 1:1: Michael Hefele beim Elfmeter.
© imagoZoomansicht

"Ich bin zuversichtlich, was die nächsten Aufgaben angeht", hatte Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach nach der Premiere des Drittliga-Neulings, dem torlosen Remis in Wiesbaden, gesagt. Bei der Hausaufgabe gegen den Aufstiegsanwärter aus Dresden musste der Ex-Profi seine Mannschaft einmal umbauen: Brunnhübner übernahm für den verletzten Wulnikowski (Muskelfaserriss) zwischen den Pfosten. SGD-Coach Uwe Neuhaus ließ sein Team, das zum Auftakt mit einem imposanten 4:1-Heimerfolg gegen die VfB-Youngster aufgewartet hatte, derweil unverändert.

Würzburg startete couragiert in die Partie. Ersten Ausdruck fanden die forschen Offensivbemühungen der Hausherren in der dritten Minute: Fennell jagte die Kugel nach einer Freistoßvariante über das Gehäuse. Auch im Anschluss schlugen die Kickers den Weg nach vorne ein. Fünf Minuten waren am Dallenberg durch, als Blaswich aus seinem Kasten musste. Am rechten Strafraumrand behinderte der Dynamo-Schlussmann Shapourzadeh entschlossen und wendete so die Gefahr für das Dresdner Tor ab.

Die Gäste, die in Unterfranken von zahlreichen Anhängern unterstützt wurden, kamen erst langsam, ab der achten Minute aber gewaltig in Fahrt. Ein abgefälschter Stefaniak-Schuss stellte die erste Torannäherung dar (8.). Keine 60 Sekunden später jubelten die Sachsen, aber zu früh. Nach einer Ecke drückte Väyryinen den von Hefele verlängerten Ball mit der Fußspitze über die Linie - der Finne befand sich im Abseits, Referee Arne Aarnink entschied: kein Tor! Die SGD blieb nun am Drücker. Und Würzburg? War nach exakt einer Viertelstunde nur noch zu zehnt. Schoppenhauer grätschte den energisch Richtung Tor strebenden Eilers kurz vor der Strafraumgrenze um. Notbremse, Rot!

Wer gedacht hatte, das Spiel würde sich nun endgültig den Dresdnern zuneigen, sah sich anschließend aber getäuscht. Die dezimierte Hollerbach-Truppe verteidigte diszipliniert und aufmerksam und verdichtete die Räume gut. Der SGD fehlte es derweil an Zielstrebigkeit, um das Würzburger Abwehrbollwerk zu knacken. Die Schwarz-Gelben kombinierten gefällig, im entscheidenden Drittel aber ohne Zug zum Tor. Nachdem Eilers, der nach Hefeles langem Ball neben diesen säbelte (23.), und Stefaniak, der über das Gehäuse zielte (31.), Halbchancen gehabt hatten, prüfte auf der Gegenseite sogar noch Shapourzadeh Keeper Blaswich in Abseitsposition (36.). Wenig später war Pause.

In der zweiten Hälfte erhöhte Dresden den Druck. Und das vom Wiederanpfiff weg. So dauerte es nicht lange bis zur ersten Chance: Stefaniak marschierte auf rechts, visierte das kurze Eck an, Brunnhübner war zur Stelle (48.). Die Würzburger sahen sich in die Defensive gedrängt. Doch der Aufsteiger kämpfte weiter aufopferungsvoll. Manchmal geriet der Einsatz zu hart - zahlreiche Gelbe Karten waren auf beiden Seiten waren zu notieren. Und bald auch wieder Chancen: Kickers-Keeper Brunnhübner parierte glänzend gegen Väyrynen (61.) und gegen Aosman (77.).

Dresden brachte den Ball nicht im Tor unter, Würzburg schon. In der 78. Minute ließ SGD-Schlussmann Blaswich einen scharfen, aber zentral auf ihn zufliegenden Ball nach vorne prallen. Shapourzadeh sagte "Danke" und staubte ab. Doch die FWK-Freude währte nicht lange: Aosman drang in der 82. Minute energisch in den Strafraum ein und wurde zu Fall gebracht. Elfmeter! Kapitän Hefele nutzte die Chance, verwandelte sicher in die Tormitte und stellte auf 1:1. Ein Ergebnis, das kampfstarke Würzburger bis zum Ende hielten.

Der kommende Samstag ist in Würzburg ein Fußball-Feiertag. Ab 15.30 Uhr messen die Kickers in der ersten Pokal-Runde ihre Kräfte mit erstklassigen Bremern. Dynamo hat eine Woche Pause und empfängt dann am Donnerstag (13. August, 20.30 Uhr) Rot-Weiß Erfurt zu einem Ostduell.

Tabellenrechner 3.Liga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Würzburger Kickers
Aufstellung:
Brunnhübner (2) - 
Demirtas (3,5) , 
Weil (3) , 
Schoppenhauer    
Nothnagel (3,5)    
Fennell (2) - 
Karsanidis (3,5)    
Benatelli (4)    
Nagy (3,5)        
Shapourzadeh (3)            
Bieber    

Einwechslungen:
16. Billick (2,5) für Bieber
62. Russ für Benatelli
85. Thomik für Nagy

Trainer:
Hollerbach
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Blaswich (4) - 
Teixeira (3,5) , 
Modica (3,5) , 
Hefele (2,5)        
Fa. Müller (3) - 
Mar. Hartmann (4)        
Eilers (4)    
Aosman (4)    
Lambertz (4)    
Stefaniak (3,5) - 
Väyrynen (3,5)

Einwechslungen:
46. Andrich (3)     für Mar. Hartmann
72. Tekerci für Eilers
79. Testroet für Lambertz

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Shapourzadeh (78., Rechtsschuss, Russ)
1:1
Hefele (84., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Aosman)
Rote Karten
Würzburg:
Schoppenhauer
(14., Notbremse, Eilers)
Dresden:
-
Gelbe Karten
Würzburg:
Shapourzadeh
(1. Gelbe Karte)
,
Nagy
(1.)
,
Nothnagel
(1.)
,
Karsanidis
(1.)
Dresden:
Mar. Hartmann
(1. Gelbe Karte)
,
Aosman
(1.)
,
Andrich
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
01.08.2015 14:00 Uhr
Stadion:
Flyeralarm-Arena, Würzburg
Zuschauer:
9011 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Arne Aarnink (Nordhorn)   Note 4

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine