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17.01.2018, 20:08

Fertigstellung für 2020 geplant

Darmstadt stellt Entwürfe für Stadion-Umbau vor

In drei Baustufen soll das Darmstädter Stadion am Böllenfalltor ab Frühjahr 2018 modernisiert und umgebaut werden. Am Mittwochabend präsentierten SVD-Präsident Rüdiger Fritsch, Oberbürgermeister Jochen Partsch, Hessens Innenminister Peter Beuth und der für den Umbau verantwortliche Generalplaner Gunter Weyrich die Entwürfe für die Heimstätte der Lilien.

Das neue Böllenfalltor-Stadion
So soll das fertige Stadion am Böllenfalltor nach den Umbauarbeiten aussehen.
© Darmstadt 98Zoomansicht

Im Rahmen des Neujahresempfangs präsentierte der SV Darmstadt erstmals die vom Architektenbüro "1100 Architekten" entworfenen Visualisierungen für das Böllenfalltor-Stadion. Diese zeigen, wie die Heimstätte der Lilien nach dem für 2020 geplanten Abschluss der Umbauarbeiten aussehen soll. "Es ist sehr spannend, sich den Umbau des Merck-Stadions am Böllenfalltor endlich bildlich vorstellen zu können. Wir sind stolz darauf, auch in Zukunft in einem organisch gewachsenen Stadion aufzulaufen, welches nicht 'am Reißbrett' auf der grünen Wiese entworfen wurde", wird Vereinspräsident Fritsch in einer Mitteilung der Südhessen zitiert. Der 56-Jährige ist sich sicher, "dass auch nach Fertigstellung der Umbauarbeiten weiterhin der Liliengeist durchs Stadion wehen wird".

Haupttribüne mit ausgebautem Hospitality-Bereich

Die Pläne sehen unter anderem die von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geforderte Überdachung der Gegengerade vor. Dabei soll aber das "Darmstädter Modell" mit Stehrängen vor Sitzplätzen beibehalten werden. Die ehemalige Stadion-Uhr wird wie die Flutlichtmasten in die neue Arena integriert. Durch eine neue Haupttribüne, die künftig über einen ausgebauten Businessbereich und Räumlichkeiten für Sponsoren verfügt, kann der Klub außerdem wichtige Hospitality-Erlöse einplanen. Der Platz vor der Haupttribüne bleibt darüber hinaus als Treffpunkt für die Stadionbesucher erhalten. Aus Rücksicht auf die Anwohner wird zudem der Schallschutz verstärkt. "Die Pläne für das neue 'Bölle' zeigen ein modernes Fußballstadion mit Charakter, Tradition und Realismus: Gut für die Fans, die Spieler, den Verein und die Stadt", betont Oberbürgermeister Partsch.

Schrittweiser Umbau bis 2020

Die Gegengerade im Stadion am Böllenfalltor
Die Gegengerade im "Bölle" wird künftig überdacht sein.
© Darmstadt 98Zoomansicht

Die Modernisierung des Stadions beginnt im Frühjahr mit dem Umbau der neben dem Stadion stehenden Geschäftsstelle, in der auch die Profiabteilung und Fanshop beheimatet sein werden. Im Sommer ist der Abriss und Neubau der Gegengerade geplant, im Sommer 2019 folgt der Umbau der Haupttribüne. Bis 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

SVD übernimmt zehn Millionen Euro

Der Umbau kostet insgesamt 28,5 Millionen Euro. 15 Millionen übernimmt die Stadt, mit zehn Millionen beteiligt sich der SV Darmstadt. Die übrigen 3,5 Millionen bringt das Land Hessen auf. "Der Umbau am Standort Böllenfalltor sichert zum einen, dass der SV Darmstadt 98 an vertrauter Stätte weiter Fußball spielen kann. Das ist im Sinne seiner Fans. Zum anderen soll der Verein auch die Chance erhalten, wirtschaftlich konkurrenzfähig zu sein", betonte Innenminister Beuth. Zur Realisierung der Bauarbeiten hat der Zweitligist eine hundertrozentige Tochtergesellschaft, die SV 98 Stadion GmbH, gegründet.

pau

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Merck-Stadion am Böllenfalltor

Stadionkapazität: 17.400

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