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28.05.2017, 19:08

Exklusiv-Interview mit dem Stuttgarter Präsident

VfB-Boss Dietrich: "Wir brauchen um die 250 Millionen"

Am 1. Juni stimmen die Mitglieder des VfB Stuttgart über die Ausgliederung der Profiabteilung ab. Im Interview mit dem kicker (Montagausgabe) erläutert Präsident Wolfgang Dietrich, wieviel Geld der VfB in den nächsten vier Jahren benötigt und woher es kommen soll.

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich
Will sich einen Personaletat von 100 Millionen Euro leisten: VfB-Präsident Wolfgang Dietrich.
© imago

Damit es zu einer Ausgliederung kommt, müssten 75 Prozent der bei der Versammlung anwesenden Mitglieder zustimmen. Ist das der Fall, würde der Klub 24,9 Prozent der Anteile an Investoren veräußern, die Daimler AG steht als großer Partner bereit. "Wenn wir in vier Jahren in der Bundesliga im ersten Drittel mitspielen wollen, müssen wir uns einen Personaletat von rund 100 Millionen Euro pro Jahr leisten können", sagt Dietrich, der im Oktober 2016 das Amt des VfB-Bosses übernahm und gleich im ersten Amtsjahr den Bundesligaaufstieg feiern kann. "Beim Nachwuchsleistungszentrum reden wir von zehn bis zwölf Millionen. Um das zu erreichen, brauchen wir auf Sicht von vier Jahren insgesamt um die 250 Millionen Euro frisches Geld."

Für den einstigen Software- und Sportmarketing-Unternehmer und Sprecher des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 ist die Ausgliederung die einzige Option für eine erfolgreiche Zukunft des Traditionsklubs, woher das "frische Geld" kommen soll, erklärt Dietrich so: "Um die 100 Millionen aus dem Verkauf von 24,9 Prozent der Anteile, 95 Millionen durch Zusatzeinnahmen im Sponsoring Jugend, durch TV-Gelder usw. und rund 50 Millionen durch unsere Partner und den Hauptsponsor. Letzterer will sein Engagement aufstocken unter Berücksichtigung sportlicher Erfolge."


Im ausführlichen Interview mit dem kicker führt Wolfgang Dietrich aus, wie sich der Handlungsspielraum bei Neuverpflichtungen vergrößern würde, warum sich der VfB Stuttgart nicht mit dem SC Freiburg vergleichen lässt, was er an Trainer Hannes Wolf so schätzt, wohin die Reise des VfB mittelfristig gehen soll und wie er mit den persönlichen Anfeindungen vor seiner Wahl zum Präsidenten umgegangen ist.

kon

 

9 Leserkommentare

AlBundyFan
Beitrag melden
30.05.2017 | 09:52

warum die kritik?

er sagt "wir brauchen dafür 250 millionen" - die werden sie aller voraussicht nach nicht bekommen. also [...]
ztf
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29.05.2017 | 22:29

Unrealistisch!

Sehr ambitioniert! Ich sehe zunächst einmal große Probleme auf den VfB zukommen, überhaupt die Klasse [...]
long8
Beitrag melden
29.05.2017 | 16:43

Größenwahn ?

Der VfB hat sicher gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft.
Ein bisschen Bescheidenheit wä[...]
waynem59
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29.05.2017 | 14:15

@Lornaswes

VfB nicht dominant? Immerhin hat er am Ende der Saison mehr Abstand auf den Relegationsplatz als ein [...]
Ossisailor
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29.05.2017 | 12:07

@Foff_the_Ripper

Tja, leider reicht ein großes Stadion nicht für solch ergeizigen Ziele. Es gilt zu bedenken, dass die [...]

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:50.000 (31.07.2016)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de


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