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20.03.2017, 11:15

Eisernen vor neuem Zweitliga-Vereinsrekord

Union Berlin winkt Rang eins - Spielverderber Nürnberg?

Fünf Spiele in Folge gewonnen, Rang zwei, Flutlichtspiel an der Alten Försterei - und bei einem Sieg winkt sogar Platz eins! Es ist angerichtet beim 1. FC Union Berlin, der heute Abend erstmals seit dem 7. Spieltag der Saison 2013/14 wieder die Tabellenführung der 2. Liga übernehmen könnte. Wenn da nur nicht der Gegner wäre.

Union Berlin
Feiert Union Berlin auch heute Abend gegen den 1. FC Nürnberg?
© picture allianceZoomansicht

Denn mit dem 1. FC Nürnberg wird nicht weniger als der Angstgegner der Eisernen in Köpenick (20.15 Uhr, LIVE! auf kicker.de) vorstellig. Keine der bisher sieben Zweitliga-Partien konnte der 1. FC Union gegen den Club gewinnen, ging bei einer Torbilanz von 9:26 sechsmal als Verlierer vom Platz. Lediglich am 7. November 2015 ergatterte Union beim 3:3 einen Punkt gegen den 1. FCN.

Doch selbst diese Horrorbilanz interessiert Unions Erfolgscoach Jens Keller nur wenig: "Die Mannschaft denkt nicht mehr an Negativserien", ist Keller überzeugt. Keller hat sich seit seiner Ankunft im Sommer 2016 ein Umdenken im Klub auf die Fahnen geschrieben, weg vom Hang zum Fatalismus und zur Genügsamkeit. Mit Erfolg, wie er nun betont: "Jede Negativserie ist auch mittlerweile im Verein egal", so Keller: "Jeder denkt positiv."

Gegen den Club plant Keller deshalb auch drei Punkte ein. "Wir stehen da oben, wir spielen zuhause und wir schauen auf uns und unsere Leistung", sagte er und kündigte an: "Wir wollen das Spiel gewinnen!" Sollte das Vorhaben gelingen, würde Union einen neuen Zweitliga-Vereinsrekord aufstellen, denn noch nie konnten die Eisernen im Unterhaus sechs Spiele in Folge für sich entscheiden.

Trainerwechsel stellt Keller vor neue Aufgaben

Und sie würden gleichzeitig auf Rang eins springen, nachdem Tabellenführer VfB Stuttgart am Samstag bei Greuther Fürth mit 0:1 patzte. Erst fünfmal thronte Union in der 2. Liga ganz oben, zuletzt Mitte September 2013. Gegen Nürnberg hat Keller zudem personell die Qual der Wahl, sämtliche Akteure gaben grünes Licht für einen Einsatz.

Ganz im Gegensatz zum Gegner aus Nürnberg. Denn neben den Rekonvaleszenten Tim Leibold und Patrick Erras sowie den verletzten Cedric Teuchert, Shawn Parker, Abdelhamid Sabiri, Laszlo Sepsi und Thorsten Kirschbaum werden auch noch Even Hovland und Rurik Gislason fehlen, beide mussten bereits zu ihren Nationalmannschaften abreisen. Trotz der Personalsorgen der Nürnberger erwartet Keller einen unangenehmen Gegner: "Sie haben einen neuen Trainer. Da wird sich sicherlich das eine oder andere verändern."

jer

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weitere Infos zu Keller

Vorname:Jens
Nachname:Keller
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Union Berlin


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