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21.12.2015, 20:12

Konsequenzen nach einem Bierbecher-Wurf und Öl-Anschlag?

SpVgg entschuldigt sich bei RB - Unruhe um Thesker

Ein Bierbecher-Wurf beim 2:1-Erfolg von Leipzig in Fürth hatte für den Unmut von RB-Coach Ralf Rangnick gesorgt, der den Vorfall hinterher beim Schiedsrichter meldete. Dass die Sympathiewerte für die Sachsen nicht gerade hoch scheinen, zeigte auch eine Aktion der Fürther Anhänger, für die sich die Kleeblättler nun auf ihrer Webseite in einem offenen Brief entschuldigen.

Eine Parole im Fürther Block
Eindeutig war die Parole im Fürther Block bezüglich Gegner Leipzig. RB gab auf dem Platz die Antwort.
© imagoZoomansicht

"Das lassen wir uns nicht bieten", hatte Rangnick in Folge eines Bierbecher-Wurfs nach dem Abpfiff dem SID geäußert und gab den Vorfall dem Schiedsrichter zu Protokoll. Nicht auszuschließen ist, dass den Fürthern vom DFB-Sportgericht diesbezüglich noch Konsequenzen drohen.

Neben dem "Anschlag" auf das Leipziger Trainer-Duo, zu dem bekanntlich ja auch der ehemalige SpVgg-Akteur und heutige Co-Trainer Achim Beierlorzer gehört, hatten die Fans der Franken für die Gäste-Anhänger eine weitere Überraschung - schon vor dem Spiel - parat.

"Bullen auf Eis legen" hat nicht geklappt

Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtete, war der Gästefanblock mit rund 20 Liter Pflanzenöl präpariert, der ganze Stehbereich und auch der Weg dahin sollen eingeschmiert worden seien. Dazu passend strahlte im Kleeblattblock ein Banner mit der Aufschrift "Bullen auf Eis legen". Eine geplante Aktion? Wohl ja, denn die Franken richten sich via Webseite mit einer Entschuldigung mit folgendem Wortlaut an die Fans und Verantwortlichen von RB Leipzig:

"Liebe Fans von RB Leipzig,
liebe Verantwortliche des Vereins,
wir möchten uns auf diesem Wege in aller Form für die Vorkommnisse am letzten Spieltag entschuldigen. Das gilt sowohl für den Becherwurf als auch für den verunreinigten Gästeblock. Diese Vorkommnisse sind für uns in keinster Weise tragbar und akzeptabel. Wir werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, um die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Dafür bitten wir auch jeden um aktive Mithilfe. Wir schreiben uns in Fürth Toleranz, Weltoffenheit und Gastfreundlichkeit auf die Fahne. All diese Dinge haben die Schuldigen dieser Vorfälle vermissen lassen. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.

Wir bedauern die Vorkommnisse sehr, wünschen Ihnen aber unabhängig davon eine angenehme Weihnachtszeit und alles Gute für 2016."

Thesker: Pöbelei vor Nürnberger Diskothek - Hack sauer

Als würden diese Vorfälle nicht schon genug Negativschlagzeilen produzieren, so leistete sich Stefan Thesker in der Nacht zum vergangenen Sonntag eine Pöbelelei vor einer Nürnberger Diskothek. Der Klub "verurteilt" in einer Stellungnahme am Montag das Verhalten des Spielers, der "beim unfreiwilligen Verlassen" des Nachtclubs mit einer Videokamera gefilmt wurde.

"Die Aussagen und das Verhalten passen nullkommanull zu unserem Verein und zu den Werten, für die wir stehen. Uns fehlt dafür jegliches Verständnis. Das geht überhaupt nicht", erklärte der Fürther Präsident Helmut Hack.

"Die SpVgg Greuther Fürth prüft derzeit noch den gesamten Sachverhalt und wird danach die notwendigen Maßnahmen treffen", so Hack weiter.

jch

21.12.15
 
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