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02.01.2013, 16:55

München: Investor attackiert den Präsidenten

Ismaik poltert: "Ein alter Mann wie Schneider"

Bei den Münchner "Löwen" droht gleich zu Beginn des Jahres ein herber Krach. Für den 7. Januar hat sich Investor Hasan Ismaik angesagt, "und dann", ahnt 1860-Präsident Dieter Schneider, "geht's ans Eingemachte". Im Vorfeld hat Ismaik die Vereinsführung der Münchner um Schneider bereits heftig attackiert.

Neue Zerreißprobe: "Löwen"-Präsident Dieter Schneider (li.) und 1860-Investor Hasan Ismaik.
Neue Zerreißprobe: "Löwen"-Präsident Dieter Schneider (li.) und 1860-Investor Hasan Ismaik.
© Getty ImagesZoomansicht

"Das Vereinsmanagement treibt politische Spielchen und käut die gleiche Geschichte über den Geist und die Tradition und die Schuldenfreiheit des Klubs wieder", sagte der Jordanier Ismaik gegenüber der Münchner "tz". "Die Wahrheit ist, dass sie sich nicht wirklich um den Klub kümmern, sondern um ihre Ämter und ihr Ansehen in den Medien."

Ismaik will erwirken, dass 1860 ins Risiko geht, neue Spieler und einen großen Trainer holt, wie gewohnt auf Darlehensbasis. Der Verein dagegen lehnt eine Neuverschuldung ab. Von Harmonie mit dem 49-Prozent-Eigentümer war der Tabellen-Sechste zuletzt weit entfernt.

"Es gibt einen Dreijahresplan, den man selbstverständlich auch nachjustieren kann. Wir wollen nicht als die großen Blockierer dastehen und sträuben uns nicht grundsätzlich gegen eine offensivere Strategie, aber der ganze Rattenschwanz an Neben- und Nachfolgekosten muss halt klar geregelt sein", so Schneider. Bedeutet im Klartext: Wenn Ismaik den Aufstieg mit aller Macht erzwingen will, soll er sich auch bitteschön am Risiko beteiligen. Schneider reicht dem Investor die Hand: "Ich gehe davon aus, dass sich alles wieder einrenkt."

Schneider ist nicht ehrlich im Umgang mit mir, mit den Fans und auch nicht zu sich selbst.Hasan Ismaik

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Danach sieht es nach den neuesten Aussagen Ismaiks aber nicht aus. Vor allem Schneider wurde von Ismaik in dem Interview schwer angegriffen. "Warum sollte ein alter Mann wie Schneider am Präsidentenposten festhalten? Die einzige Erklärung ist, dass seine persönlichen Interessen und sein Öffentlichkeitsdrang ihn dort halten", erklärte der Investor über den 65-Jährigen.

"Ich respektiere Schneiders Alter, aber er ist nicht ehrlich im Umgang mit mir, mit den Fans und auch nicht zu sich selbst. Er gibt ständig inhaltlich falsche Statements ab und wenn man ihn damit konfrontiert, streitet er alles ab und meint, das habe er so nicht gesagt", sagte Ismaik weiter.

Ismaik: "Der Verein wäre innerhalb eines Jahres kollabiert"

Beim TSV 1860 hatte es zuletzt heftige Irritationen um die vom Jordanier angeblich favorisierte Verpflichtung von Star-Coach Sven-Göran Eriksson gegeben. Die Vereinsführung hatte sich aber schließlich für Alexander Schmidt als "Löwen"-Coach entschieden.

"Ich verfolge die finanziellen Belange des Vereins. Ansonsten wäre der Verein innerhalb eines Jahres kollabiert", betonte Ismaik weiter. "Ich bin derjenige, der am meisten mit dem Verein sympathisiert und sich am meisten um ihn kümmert, weil mein Geld auf dem Spiel steht."

02.01.13
 

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