St. Pauli: Stanislawski kritisiert Umschalten
Boll warnt vor einem Negativlauf
Nach einer ordentlichen ersten halben Stunde und zwei von Marius Ebbers (25.) und Deniz Naki (30.) vergebenen Torchancen, schlichen sich zunehmend Fehler in das Spiel des entthronten Spitzenreiters ein. Die Fehlpässe im Spiel nach vorn häuften sich, die Laufbereitschaft nahm immer weiter ab. St. Pauli verpasste das Spitzenspiel in doppelter Hinsicht.
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Fabian Boll"Alles eine Frage der Konzentration", bemängelte Kapitän Fabio Morena, der im Abwehrzentrum mitansehen musste, wie die Pfälzer auf dem Weg zum Tor ungehindert Tempo aufnehmen konnten. "Wir waren nicht handlungsschnell genug und sind dadurch immer wieder in brandgefährliche Konter gelaufen", hatte auch Trainer Holger Stanislawski erkannt. Kaiserslautern schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um, während St. Pauli es nicht schaffte, rechtzeitig den Rückwärtsgang einzulegen. Letztlich der Schlüssel zum (Miss-)Erfolg, an dem auch Bruns später Elfmetertreffer nichts mehr ändern konnte.
Und so läuten bei St. Pauli drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei Titelverteidiger Werder Bremen die Alarmglocken: "Kaiserslautern war der Start in unsere Hammer-Woche", erinnerte Fabian Boll, "jetzt geht es Mittwoch nach Bremen und am Samstag nach Bielefeld. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in einen Negativlauf reinkommen."
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