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Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


ERZGEBIRGE AUE
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Beide Teams bleiben über dem Strich

0:0 im Sachsenderby: Abstiegsangst frisst Torgefahr auf

Aue und Dresden trennten sich im umkämpften Sachsen-Derby mit einer Nullnummer. Erzgebirge war im ersten Durchgang die zielstrebigere Elf, ein echter Hochkaräter aber blieb auch für die Veilchen aus. Äußerst zerfahren und höhepunktarm ging es nach Wiederanpfiff weiter. Dynamo setzte vereinzelt Nadelstiche, stand defensiv gegen harmlose Gastgeber weitgehend stabil und geriet nur selten in Gefahr.

Testroet vs. Kalig
Auf Augenhöhe: Aues Fabian Kalig (M.) im Duell mit Dresdens Stürmer Pascal Testroet.
© imagoZoomansicht

Aue-Trainer Hannes Drews stellte im Vergleich zur 1:2-Auswärtsniederlage in Bochum zweimal um: Für Wydra und Kempe (Rotsperre) standen Rizzuto und Riese in der Startelf. Routinier Tiffert rückte in die Dreier-Abwehrkette zurück.

Dresden-Trainer Uwe Neuhaus hatte gegenüber der 1:2-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf drei Neue an Bord: Für Seguin, Konrad und Aosman kamen Heise, der nach Gelb-Rot-Sperre zurückkehrende Kapitän Hartmann sowie Koné zum Zug.

Es war ein zerfahrener Beginn im ausverkauften Erzgebirgsstadion. Beide Teams wählten vor allem den weiten Pass als Stilmittel, ließen es dabei aber oft an Präzision fehlen. Nach etwas Anlaufzeit verzeichnete Aue die besseren Ansätze und auf dem Notizzettel stand nach einer ersten gelungenen Aktion auch die erste Chance für Fandrich (10.).

Immer wieder Bertram

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Kontrahenten abwechselnd gute Phasen hatten, insgesamt allerdings wenig Risiko gingen. Zielstrebiger agierten die Gastgeber, die immer wieder auf den Umschaltmoment lauerten. Bertram stand im Abseits (18.), wenig später brachte er nach Köpke-Solo in aussichtsreicher Position nur ein Schüsschen zustande (22.).

Dann meldete sich Dynamo zu Wort, das selten gefährlich im letzten Drittel auftauchte: Berkos Volleyabnahme flog in die Wolken (23.), Duljevics Fernschuss in Männels Arme (30.). Gefährlicher war da nach Bertrams Hereingabe zwischenzeitlich Nazarovs Volleyschuss ans Außennetz auf der Gegenseite (26.).

Gelb-Rot-Gefahr: Mlapa kommt für Berko

Nach einer halben Stunde wurde das Derby immer zerfahrener. Konstruktive Angriffsaktionen blieben Fehlanzeige, Zufälligkeiten prägten das Geschehen. Fast wäre Betram Nutznießer einer derartigen Situation gewesen, doch dem zu überraschten Blondschopf, der frei durch gewesen wäre, versprang der Ball an der Strafraumkante (34.). Es passierte nichts mehr bis zur Pause, die der Gelb-Rot-gefährdete Berko schon in der Kabine erlebte - Mlapa war gekommen (39.).

Die Neuhaus-Elf kam besser rein in Durchgang zwei, Mlapa hämmerte aus spitzem Winkel ans Außennetz (50.). Doch dies blieb nur ein Strohfeuer. Aue übernahm Zug um Zug das Zepter, auch wenn kaum etwas gelingen sollte.

Dynamo stand nun tiefer, doch gegen die ideenlos anrennenden Hausherren brannte kaum etwas an. Einzig Nazarov bedrohte das Tor der Gäste mit einem Drehschuss (65.). Auf der Gegenseite wurde es auch im Strafraum der Veilchen brenzlig, aber Hertner hatte am Fünfer die Ruhe weg und klärte (66.).

Diese Szene war eine Art Wachmacher für die Gäste, die den Ball nun besser laufen ließen. Glück für Männel, dass ein von Cacutalua abgefälschter Kopfball von Ballas knapp über den Balken strich (75.).

Schwäbe verhindert den Lucky Punch

Ohne weitere Chancen näherte sich das Spielende. Der gelbverwarnte Kalig hatte Glück, nach Foul an Horvath weiterspielen zu dürfen (77.), Mlapa war mit Gelb nach rüdem Vergehen gegen Cacutalua (85.) gut bedient und durfte den Schlusspfiff ebenfalls auf dem Rasen erleben.

Fast hätte es noch geklappt mit dem Lucky Punch: Joker Munsy flankte aus vollem Lauf, in der Mitte erwischte Nazarov den zu kurz abgewehrten Ball und zwang Schwäbe zu seiner besten Tat an diesem Nachmittag (90.+1).

Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr), am 34. Spieltag, reist Aue nach Darmstadt, Dresden trifft auf Union Berlin. Für beide Teams ist es ein echtes Saisonfinale, bei dem von der Rettung über Relegation und auch direkten Abstieg alles möglich ist.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3)    
Rizzuto (3,5)    
Kalig (4)    
Tiffert (3) , 
Cacutalua (3,5) , 
Hertner (4)    
Riese (3,5) , 
Fandrich (3,5)    
Bertram (3)    
Nazarov (4) , 
Köpke (3,5)

Einwechslungen:
74. Rapp für Hertner
80. Munsy für Bertram
87. Bunjaku für Fandrich

Trainer:
Drews
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schwäbe (3) - 
Kreuzer (3)    
M. Franke (3,5) , 
Ballas (3,5) , 
Heise (4) - 
Berko (5,5)        
Mar. Hartmann (3,5)    
Benatelli (3,5) , 
Duljevic (5)    
Koné (4)    

Einwechslungen:
39. Mlapa (4)     für Berko
72. Horvath für Duljevic
88. L. Röser für Koné

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Aue:
Kalig
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Rizzuto
(11.)
Dresden:
Berko
(4. Gelbe Karte)
,
Kreuzer
(9.)
,
Mlapa
(4.)

Spieldaten

Erzgebirge Aue       Dynamo Dresden
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 7 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 371 : 354 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 299 : 277 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 72 : 77 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 37% : 63% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 2 : 5 Ecken
 
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Schubert, Markus
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Dynamo Dresden
16
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Spielinfo

Anstoß:
06.05.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
15000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Abstiegskampf pur. Die Angst zu verlieren regierte die gesamte Partie, folglich spielerisch schwache 90 Minuten.
Chancenverhältnis:
2:1
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 3,5
insgesamt eine ordentliche Leistung. Verlor gegen Ende etwas den Überblick und brachte Hektik ins Spiel.
Spieler des Spiels:
Niklas Kreuzer
der Einzige auf dem Platz, der sich fußballerisch bemühte.

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