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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
ERZGEBIRGE AUE
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Khelifi antwortet auf Nazarov

Aue entführt einen Punkt aus Braunschweig

Eintracht Braunschweig kam am Freitagabend nicht über ein 1:1 gegen Erzgebirge Aue hinaus. Unter dem Interimscoach Robin Lenk wirkten die Veilchen wie ausgewechselt, zeigten eine klare Spielidee, verteidigten kompakt und setzten nach vorne immer wieder Akzente. Die Löwen hatten über weite Strecken Probleme, das eigene Spiel durchzudrücken, antworteten aber postwendend auf den Rückstand.

Salim Khelifi
Erlösung nach über einem Jahr Wartezeit: Braunschweigs Salim Khelifi beim Torjubel.
© imagoZoomansicht

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Startelf nach dem 1:2 im DFB-Pokal in Kiel auf vier Positionen: Biada, Dacaj (Profi-Debüt), Khelifi und Sauer spielten für Breitkreuz (nicht im Kader), Hernandez, Hochscheidt und den Ex-Auer Samson (beide Bank). FCE-Interimscoach Robin Lenk tauschte im Vergleich zum Pokalaus in Wiedbaden (0:2) ebenfalls viermal Personal: Bertram, Riese, Rizzuto und Tiffert begannen für Hertner (Bank), Kaufmann (suspendiert), Kempe (Gelb-Rot-Sperre) und Soukou (kurzfristige Verletzung).

Doch nicht nur personell, sondern auch taktisch präsentierten sich beide Mannschaften verändert: Die Eintracht stellte von einer Dreier- auf eine Viererkette um und agierte in einem 4-1-2-2-1-System. Der FC Erzgebirge setzte auf eine Fünferkette im 5-2-3-System. Während die Niedersachsen spielerisch mehr zu bieten hatten, operierten die Sachsen aus einer gesicherten Defensive heraus und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche durch Konter.

Nazarovs Fackel - Khelifis Kunstschuss

Insgesamt war es eine Partie auf Augenhöhe, die phasenweise auch gute Tormöglichkeiten bot: Tiffert hatte den Torschrei schon auf den Lippen, doch Baffo warf sich für den bereits geschlagenen Keeper Fejzic noch in die Schussbahn (8.). Auf anderen Seite gab Dacaj bei seinem Profidebüt gleich zwei wuchtige Distanzknaller ab (10., 22.), zudem prüfte Nyman Torwart Männel mit einem Aufsetzer aus der Nahdistanz (21.).

Ein FCE-Standard sollte dann den Bann brechen: Tiffert zirkelte eine Ecke in den Rückraum, wo Nazarov aus 15 Metern direkt abnahm und die Kugel ins Tor hämmerte (24.). Die Antwort des BTSV ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Unfreiwillig legte Nyman mit dem Rücken für Khelifi ab, der sehenswert aus 17 Metern in den linken Winkel traf (26.). Die Erlösung war beim Torschützen groß - es war Khelifis erster Treffer seit über einem Jahr (7. August 2016). Nach weiteren intensiven und hart umkämpfen Minuten ging es mit 1:1 in die Pause.

Aue mit Vollgas aus der Kabine

Personell unverändert kamen beide Teams aus der Kabine - Aue brachte auch noch jede Menge Tatendrang mit: Fejzic wischte eine Rizzuto-Flanke vor die Füße von Nazarov, der aus spitzem Winkel aufs Tor schoss, doch Reichel rettete noch vor der Linie (46.). Auch danach wirkten die Veilchen präsenter, setzten die Löwen schon früh unter Druck und provozierten einige Fehler bei den Hausherren und ließen diese kaum noch nach vorne kommen. Ein Distanzschuss von Zuck blieb für lange Zeit die einzige Braunschweiger Offensivaktion (56.).

Lieberknecht reagierte mit personellen und taktischen Wechseln, stellte auf Dreierkette um und sah, dass seine Mannschaft im 3-4-3-System wieder mehr Zugriff bekam. Aus einer umstrittenen Szene, in der Schiedsrichter René Rohde gegen Riese nicht auf Notbremse entschied und nur Gelb zeigte (70.), resultierte ein 30-Meter-Freistoß, den Dacaj aufs Tor hämmerte, doch Männel rettete mit einer tollen Parade (72.).

Gerechte Punkteteilung

In der Schlussphase war die Partie in alle Richtungen offen. Die Gäste aus dem Erzgebirge wagten sogar ein wenig mehr und investierten viel in die eigene Offensive. Nazarov (76.) und Kalig (81.) zielten allerdings zu unplatziert. Erst in den Schlussminuten nahm auch der Druck der Eintracht noch einmal zu. Es blieb am Ende aber beim leistungsgerechten 1:1.

Braunschweig ist in zehn Tagen am Montag (20.30 Uhr) zu Gast in Kaiserslautern. Aue ist bereits am Samstag (13 Uhr) zu Hause gegen Nürnberg gefordert.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Sauer (4) , 
Baffo (3) , 
Valsvik (3,5) , 
Reichel (4)    
Boland (4) - 
Dacaj (3,5) , 
Biada (4,5)    
Khelifi (3)    
Zuck (4,5)        
Nyman (4)        

Einwechslungen:
58. Hernandez (4,5) für Biada
65. Nkansah für Zuck
77. Abdullahi für Nyman

Trainer:
Lieberknecht
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3)    
Kalig (2)    
Wydra (3,5) , 
Rapp (3)    
Rizzuto (2,5)    
Riese (3)    
Tiffert (3,5)    
Fandrich (4) - 
Köpke (4)    
Bertram (4,5)    
Nazarov (2,5)    

Einwechslungen:
60. Hertner (3,5) für Rapp
87. Strauß für Bertram
90. + 1 Cacutalua für Köpke

Trainer:
Lenk

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Nazarov (24., Rechtsschuss, Tiffert)
1:1
Khelifi (26., Linksschuss, Nyman)
Gelbe Karten
Braunschweig:
Nyman
(1. Gelbe Karte)
,
Zuck
(2.)
Aue:
Tiffert
(1. Gelbe Karte)
,
Kalig
(2.)
,
Riese
(1.)
,
Rizzuto
(3.)

Spieldaten

Eintracht Braunschweig       Erzgebirge Aue
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 10 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 386 : 446 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 298 : 373 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 88 : 73 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 46% : 54% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
Ecken 3 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
18.08.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
20300
Spielnote:  4
in der zweiten Hälfte verflachte die anfangs sehr schwungvolle Partie, vor allem Braunschweig verlor seine spielerische Linie.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
René Rohde (Rostock)   Note 2,5
verlor in der Zweikampfbewertung in der Schlussphase die klare Linie, lag in den entscheidenden Situationen aber richtig. Ein Grenzfall, aber vertretbar, bei Rieses Halten gegen Nyman Gelb statt Rot zu geben (70.), da der Eintracht-Stürmer den Ball nicht kontrollierte und nicht klar war, ob er diesen überhaupt erreicht hätte.
Spieler des Spiels:
Fabian Kalig
defensiv total stabil, rettete mehrmals in höchster Not.

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