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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

2
:
1

Halbzeitstand
2:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


1. FC UNION BERLIN
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Sandhausen belohnt sich trotz besserer zweiter Hälfte nicht

Skrzybski bringt Union früh auf Kurs

Union Berlin rettete sich gegen den SV Sandhausen trotz einer starken ersten Hälfte und eines zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprungs nur knapp mit 2:1 ins Ziel. Die Mannschaft von André Hofschneider wahrte dadurch auch ihre Chancen auf den Aufstiegsrelegationsplatz, während der SVS den Sprung auf den dritten Platz verpasste.

Steven Skrzybski
Der Moment vor dem 1:0: Steven Skrzybski setzt sich gegen Tim Knipping durch. Augenblicke später muss SVS-Keeper Marcel Schuhen das Leder aus dem Netz holen.
© Picture AllianceZoomansicht

Union-Trainer Hofschneider wechselte nach der 0:1-Niederlage in Braunschweig zweimal Personal: Für den Gelb-gesperrten Gogia spielte Hartel. Außerdem kehrte Kapitän Kroos nach seiner fünften Gelben Karte in die Anfangself zurück und verdrängte Fürstner auf die Bank.

Ebenfalls zwei personelle Veränderungen nahm SVS-Coach Kenan Kocak gegenüber dem 1:0-Erfolg in Kaiserslautern vor: Jansen ersetzte Wright, Stiefler vertrat den Gelb-gesperrten Linksverteidiger Paqarada.

Sowohl die Eisernen als auch der SVS entschieden sich, anders als noch in den letzten Wochen, für ein System mit einer Viererkette. Diese Umstellung fiel den Gastgebern offenbar leichter, denn nach nicht einmal vier Minuten ging Union durch Skrzybski schon in Führung: Hedlund hatte den 25-Jährigen bedient, ehe sich dieser gegen Knipping durchsetzte und aus halbrechter Position trocken ins "kurze Eck" einschoss (4.).

Mit der Führung im Rücken lief bei der Hofschneider-Elf der Ball richtig gut, Sandhausen hatte derweil noch große Anpassungsprobleme - und hätte sich nach einer guten Viertelstunde schon mit 0:2 in Rückstand sehen können: Karl blockte einen Polter-Schuss im Strafraum jedoch ab.

Pedersen erhöht auf 2:0

Nur fünf Minuten später war der doppelte Rückstand Realität für die Kurpfälzer, die nach einer Ecke erst Torrejon nicht am Kopfball hindern konnten. Den Lattenabpraller des Spaniers verwertete Pedersen gedankenschnell zum 2:0 für die Eisernen (20.) - und Sandhausen musste erstmals seit dem 15. Spieltag wieder zwei Gegentreffer hinnehmen.

Eine Antwort der Sandhäuser blieb auch diesmal aus, da es der Offensive spürbar an Tempo und Kreativität fehlte. So hatte die Unioner Defensive keinerlei Mühe, das eigene Tor zu beschützen. Auch nach Standardsituationen generierte die Kocak-Elf keinerlei Gefahr. Die Folge: Union trat den Gang in die Kabine mit einer verdienten Führung an.

Konträr zum ersten Durchgang fiel in der zweiten Halbzeit das schnelle Tor für die Gäste: Ein schnörkellos vorgetragener Angriff über Sukuta-Pasu und Vollmann wurde durch Försters Anschlusstreffer vergoldet (48.).

Sandhausen verteidigte nun etwas offensiver, versuchte das Zentrum besser zu verdichten, um von dort aus die Berliner Spielkontrolle einzudämmen. In der Tat konnte Union mittlerweile seine Spitzen nicht mehr so gut in Szene setzen wie noch in der Anfangsphase des Spiels.

Linsmayer scheitert doppelt

Stattdessen spielte der SVS nun klasse mit und hätte sich nach etwas mehr als einer Stunde mit dem Ausgleich belohnen müssen: Linsmayer scheiterte in der Folge einer Ecke gleich doppelt im Fünfer (64.). Hofschneider reagierte prompt und stärkte mit Prömel das Mittelfeld (65.).

Obwohl der FC Union nicht mehr so dominant auftrat wie noch zu Spielbeginn, gab es nach wie vor noch Chancen für die Köpenicker: Die beste in dieser Phase hatte Polter, der einen Kopfball knapp neben das Tor setzte. Auch Hedlund verpasste in dieser Szene das Leder nur hauchzart (69.).

In der Schlussphase gelang es den Eisernen wieder besser, den Ball vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Obwohl Kocak durch die Hereinnahme von Ibrahimaj und Aygünes (82.) noch einmal alles versuchte, sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Vielmehr spielte es Union routiniert zu Ende.

Die Eisernen, die durch den Dreier wieder näher an den Relegationsplatz herangerückt sind, reisen am Freitagabend (18.30 Uhr) auf den Betzenberg zum 1. FC Kaiserslautern. Sandhausen bekommt am Samstag (13 Uhr) Besuch aus Aue.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Mesenhöler (3,5) - 
Trimmel (3,5) , 
Leistner (3,5) , 
Torrejon (3) , 
Pedersen (3)    
F. Kroos (4)    
Parensen (3)    
Hedlund (3,5)    
Skrzybski (2,5)        
Hartel (4,5)    
Polter (4,5)

Einwechslungen:
65. Prömel für Hartel
79. Hosiner für Parensen
90. Friedrich für Hedlund

Trainer:
Hofschneider
SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (3,5) - 
Stiefler (3,5)    
Kister (3) , 
Karl (3,5) , 
Knipping (4,5) - 
Linsmayer (4)    
M. Jansen (4)    
Gislason (3,5)    
P. Förster (3,5)    
Vollmann (4)    

Einwechslungen:
61. Wright für M. Jansen
82. Aygünes     für Stiefler
82. Ibrahimaj für Vollmann

Trainer:
Kocak

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Skrzybski (4., Rechtsschuss, Hedlund)
2:0
Pedersen (20., Rechtsschuss, Torrejon)
2:1
P. Förster (48., Rechtsschuss, Vollmann)
Gelbe Karten
Union:
Skrzybski
(1. Gelbe Karte)
Sandhausen:
Gislason
(1. Gelbe Karte)
,
Aygünes
(1.)

Spieldaten

1. FC Union Berlin       SV Sandhausen
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 9 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 415 : 316 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 273 : 179 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 142 : 137 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 57% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
24.02.2018 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
18974
Spielnote:  3,5
eine typische Zweitligapartie, die umkämpft und spannend war, spielerisch allerdings mit Defiziten.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 2,5
einige leichte Schwierigkeiten bei der Bewertung von Zweikämpfen, ansonsten eine gute Leistung.
Spieler des Spiels:
Steven Skrzybski
nicht nur aufgrund seines Tores ein Aktivposten in der Offensive. Viel ging bei Union über den Angreifer.

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