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FC St. Pauli

FC St. Pauli

2
:
2

Halbzeitstand
2:2
Jahn Regensburg

Jahn Regensburg


FC ST. PAULI
JAHN REGENSBURG
15.
30.
45.










60.
75.
90.







Allagui trifft aus deutlicher Abseitsposition

St. Pauli belohnt sich nach Aufholjagd nicht

Der FC St. Pauli trennte sich nach einem sehr unterhaltsamen Spiel mit 2:2 von Regensburg. Dabei verschliefen die Hausherren die Anfangsphase komplett, Regensburg bestrafte dies mit zwei Treffern. Anschließend leitete Janßen mit einem Doppelwechsel die Wende ein, St. Pauli war plötzlich zurück. Nach dem Seitenwechsel waren die Norddeutschen das tonangebende Team, brachten den Ball aber trotz einiger guter Möglichkeiten nicht mehr im Tor unter.

Lasse Sobiech und Christopher Avevor
Brachte sein Team zurück ins Spiel: Innenverteidiger Lasse Sobiech (li.), der hier von seinem Kollegen Christopher Avevor geherzt wird.
© picture allianceZoomansicht

St. Paulis Coach Olaf Janßen reagierte auf das 0:1 bei Union Berlin mit einer personellen Änderung und brachte Cenk Sahin nach vierwöchiger Verletzungspause (Innenbandanriss im linken Knie) anstelle von Litka (Bank).

Auf der Gegenseite beließ es Regensburgs Coach Achim Beierlorzer bei der Startelf, die auch beim 3:2 im Kellerduell gegen Greuther Fürth angefangen hatte.

Die Partie begann intensiv, aber ohne wirkliche Höhepunkte. Regensburg agierte sehr forsch und bissig in den Zweikämpfen, St. Pauli hatte so seine Mühe, tief in die gegnerische Hälfte einzudringen. Das frühe Anlaufen der Regensburger schmeckte den Norddeutschen nicht, die Gäste waren optisch überlegen - und gingen mit der ersten wirklichen Torchance in Führung: Geipls Eckstoß fand seinen Weg zu Grüttner, der aus elf Metern in die linke Ecke einköpfte (21.). St. Pauli war völlig von der Rolle und ließ sich gleich noch ein Tor einschenken: Nietfeld bediente Adamyan mit dem Hinterkopf, der aus zehn Metern flach einschob (24.).

Sobiech lässt's krachen

Janßen schimpfte an der Seitenlinie und entschloss sich schließlich, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Flum und Bouhaddouz ersetzten Nehrig und Sobota (35.). Und schlagartig veränderte sich das Spiel: Die Hausherren wurden besser, näherten sich erstmals überhaupt dem Tor von Pentke an. Als Avevor eine Hereingabe von Möller Daehli ins Tor verlängerte, brandete Jubel auf - aber der Treffer zählte nicht, Avevor stand deutlich im Abseits (39.). Kurz darauf wurde es wieder laut: Sobiech bewies Stürmerqualitäten und hämmerte den Ball zum Anschluss ins linke Eck (40.). Die Zuschauer waren da und St. Pauli plötzlich auch: Allagui nickte Buballas Flanke aus fünf Metern zum Ausgleich ins Netz, stand dabei aber überdeutlich im Abseits - eine krasse Fehlentscheidung (45.).

Die Kiezkicker kamen besser aus der Kabine, drängten sofort auf den dritten Treffer. Cenk Sahins Versuch stellte dabei noch kein großes Hindernis für Pentke dar (46.), bei Buchtmanns Schuss aus 15 Metern wurde es schon gefährlicher (52.). In der Folge kontrollierten die Hausherren das Geschehen, gingen auf den dritten Treffer. Dabei wurde die Janßen-Elf jedoch lange nicht wirklich torgefährlich, die Partie nahm sich eine kleine Verschnaufpause.

Regensburg schwimmt - geht aber nicht unter

Ab der 70. Minute schaltete St. Pauli wieder einen Gang hoch. Die Norddeutschen gingen hohes Tempo, wollten den zweiten Heimsieg der Saison nun mit Vehemenz. Regensburg wirkte etwas müde und hatte es Pentke und dem Glück zu verdanken, dass Buchtmann und Bouhaddouz ihre Versuche nicht im Tor unterbrachten (74.). Die Hamburger waren dem Sieg näher als die Regensburger, die am Ende nicht mehr viel dagegenhalten konnten, am Ende aber fast selber getroffen hätten: Saller war aber zu überrascht und vergab aus fünf Metern (89.). Dann war Schluss.

Die Kiez-Kicker warten also weiter auf ihren zweiten Heimsieg und sind am kommenden Spieltag erneut sonntags an der Reihe, dann geht es zur SpVgg Greuther Fürth (13.30 Uhr). Einen Tag zuvor kriegt der Jahn, der sein erstes Unentschieden der Saison einfuhr, Besuch vom MSV Duisburg (13 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (4) - 
Zander (4,5) , 
L. Sobiech (2,5)    
Avevor (3) , 
Buballa (3)        
Nehrig (4,5)        
Cenk Sahin (3,5) , 
Buchtmann (2,5)    
Sobota (4,5)    
Allagui (3,5)    

Einwechslungen:
35. Flum (2) für Nehrig
35. Bouhaddouz (4) für Sobota
77. Dudziak für Buballa

Trainer:
Janßen
Jahn Regensburg
Aufstellung:
Pentke (2,5) - 
Saller (4) , 
Nachreiner (3,5) , 
Knoll (2,5) , 
Nandzik (4)        
Geipl (4)    
Lais (4)    
Stolze (3,5)    
Adamyan (2,5)            
Grüttner (3)        
Nietfeld (3,5)

Einwechslungen:
46. George (3) für Stolze
67. Hofrath     für Adamyan
82. Gimber für Nandzik

Trainer:
Beierlorzer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Grüttner (21., Kopfball, Geipl)
0:2
Adamyan (24., Rechtsschuss, Nietfeld)
1:2
L. Sobiech (40., Linksschuss, Flum)
2:2
Allagui (45., Kopfball, Buballa)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Buballa
(2. Gelbe Karte)
,
Buchtmann
(2.)
Regensburg:
Adamyan
(4. Gelbe Karte)
,
Lais
(3.)
,
Nandzik
(3.)
,
Hofrath
(1.)
,
Geipl
(8.)

Spieldaten

FC St. Pauli       Jahn Regensburg
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 408 : 299 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 310 : 205 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 98 : 94 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 64% : 36% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 26 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 26 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
19.11.2017 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29546
Spielnote:  3
sehr abwechslungsreiche Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten; am Ende ein gerechtes Remis.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Florian Heft (Neuenkirchen)   Note 4,5
übersah vor dem 2:2 Allaguis klare Abseitsposition; ansonsten souverän in einer nicht einfach zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Johannes Flum
nach seiner Einwechslung sofort präsent; gab St. Paulis Spiel Struktur und bereitete den Anschlusstreffer vor.

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