Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

4
:
3

Halbzeitstand
1:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


1. FC HEIDENHEIM
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.



60.
75.
90.














Geburtstagskinder Schnatterer und Skrzybski treffen

Sechs Treffer in 14 Minuten! FCH siegt nach wilder Fahrt

Was für ein Fußballspiel in Heidenheim! Der FCH und Union lieferten sich vor allem in der zweiten Hälfte einen offenen Schlagabtausch. Binnen 14 Minuten fielen insgesamt sechs Treffer. Die Eisernen wachten allerdings zu spät auf und mussten am Ende eine Niederlage hinnehmen. Der FCH tat über das gesamte Spiel gesehen etwas mehr und hatte sich daher den 4:3-Sieg auch verdient.

Abgegrätscht: Arne Feick, Torschütze zum 1:0, klärt vor Union-Angreifer Sebastian Polter.
Abgegrätscht: Arne Feick, Torschütze zum 1:0, klärt vor Union-Angreifer Sebastian Polter.
© imagoZoomansicht

Der Heidenheimer Trainer Frank Schmidt tauschte nach dem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf zweimal: Theuerkauf und Verhoek beganen für Wittek (Rotsperre) und Pusch (Bank).

Union-Coach Jens Keller nahm dagegen im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli drei Veränderungen vor: Kurzweg, Kreilach und Skrzybski rückten für Trimmel (5. Gelbe), Hartel (Bank) und Hedlund (krank) in die Startelf.

Union begann mutig und ging gleich vorne drauf. Nach sieben Minuten bot sich den Gästen auch die Riesenchance zur Führung: FCH-Stürmer Verhoek spielte einen Rückpass genau in die Füße von Polter. Der Angreifer lief alleine auf Heidenheims Torwart Müller zu, ließ sich aber etwas nach links abtreiben und scheiterte am Keeper. Das war es aber erst einmal an Offensivbemühungen der Gäste. Der FCH wurde zunehmend stärker und nahm das Heft des Handelns in die Hand. Glatzels Kopfball war harmlos (10.), Feick scheiterte aus der Distanz an Union-Keeper Busk (14.) und auch Schnatterer fand bei seinem Freistoß seinen Meister im Torhüter der Gäste (18.).

Feick nickt vor Busk ein

Die Köpenicker nahmen sich offensiv eine kleine Auszeit, um dann in Person von Pedersen wieder gefährlich zu werden. Der Defensivmann scheiterte allerdings aus spitzem Winkel an Müller (27.). In dieser Phase waren die Berliner wieder etwas aktiver, Kroos zog einen Freistoß frech aufs kurze Eck, erneut war Müller auf dem Posten (38.). Gegen Ende des ersten Durchgangs erhöhte der FCH noch einmal die Schlagzahl, Thiel zwang Busk zu einer Glanztat (42.). Kurz vor dem Seitenwechsel belohnten sich die Hausherren dann für einen guten ersten Durchgang: Schnatterers Freistoß nickte Feick vor dem herauseilenden Busk ein (44.). Hier sah der Keeper nicht ganz glücklich aus.

Sechs Tore in 14 Minuten!

Nach dem Seitenwechsel begannen beide Teams offensiv. Verhoek verzog aus der Drehung (50.) und Glatzel prüfte Busk (55.), auf der Gegenseite fand zweimal Skrzybski in Müller seinen Meister (54., 57.). Das war der Auftakt für eine ereignisreiche Phase. Eine Feick-Hereingabe nickte Verhoek an den rechten Pfosten. Der Angreifer schaltete am schnellsten und drückte den Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie (61.). Aber die Eisernen antworteten sofort: Polter wurde im Strafraum von Theuerkauf getroffen, Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher - 1:2 (64.).

Skrzybski schnürt den Doppelpack

Aber damit hatte die wilde Fahrt in Heidenheim gerade erste begonnen. Geburtstagskind Schnatterer (32 Jahre) stellte mit einem Freistoß aus großer Distanz den alten Abstand wieder her - Busk machte wieder keine gute Figur (66.). Aber erneut kamen die Köpenicker zurück: Skrzybski, der ebenfalls an diesem tag Geburtstag hatte (25), überraschte Müller mit einem Abschluss aus sehr spitzem Winkel - 2:3 (72.). Der Schlussmann hatte mit einer Flanke gerechnet und sah daher nicht gut aus. Die Hausherren hatten allerdings postwendend die Antwort parat: Titsch-Rivero flankte und fand Verhoek, der köpfte zum 4:2 ein (74.). Es war jetzt eine Partie mit völlig offenem Visier. Nur eine Minute nach dem Treffer stellte Skrzybski mit seinem Drehschuss wieder den Anschluss her.

In der Schlussphase warfen die Eisernen alles nach vorne, Heidenheim verteidigte mit allem, was sie hatten. Die hochkarätigen Chancen konnten sich die Gäste allerdings nicht mehr erspielen. Damit blieb es beim 4:3 für Heidenheim. Unions Serie von zuletzt sechs Ligaspielen ohne Niederlage ist damit gerissen.

In der kommenden Woche tritt Heidenheim bereits am Freitag (18.30 Uhr) beim SV Sandhausen an. Union empfängt zur gleichen Zeit Darmstadt 98.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (3) - 
Strauß (4) , 
Beermann (2) , 
Theuerkauf (2,5) , 
Feick (2)    
Griesbeck    
Schnatterer (2)            
M. Thiel (3,5)    
Verhoek (2)            
Glatzel (3,5)

Einwechslungen:
28. K. Kraus (3,5) für Griesbeck
77. Dovedan für Verhoek
84. Philp     für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (4) - 
Kurzweg (4) , 
Leistner (3,5) , 
Torrejon (4) , 
Pedersen (3,5)    
Prömel (4,5)    
F. Kroos (4)        
Skrzybski (2)        
Kreilach (4)        
Gogia (2,5) - 
Polter (3)    

Einwechslungen:
46. Fürstner (4) für Prömel
67. Hartel für Kreilach
67. Hosiner für F. Kroos

Trainer:
Keller

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Feick (44., Kopfball, Schnatterer)
2:0
Verhoek (61., Rechtsschuss, Feick)
2:1
Polter (63., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Polter)
3:1
Schnatterer (66., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:2
Skrzybski (72., Rechtsschuss, Gogia)
4:2
Verhoek (74., Kopfball, Titsch Rivero)
4:3
Skrzybski (75., Linksschuss, Gogia)
Gelbe Karten
Heidenheim:
M. Thiel
(2. Gelbe Karte)
,
Philp
(1.)
Union:
Kreilach
(1. Gelbe Karte)
,
Pedersen
(2.)

Spieldaten

1. FC Heidenheim       1. FC Union Berlin
Tore 4 : 3 Tore
 
Torschüsse 20 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 345 : 428 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 228 : 311 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 117 : 117 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
18.11.2017 13:00 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
12000
Spielnote:  1
beide Teams spielten mit offenem Visier und lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch.
Chancenverhältnis:
13:10
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 1
viel cooler hätte man dieses an Turbulenz kaum zu übertreffende Spiel wohl nicht leiten können. Kam zudem mit viermal Gelb aus.
Spieler des Spiels:
Arne Feick
war die Triebfeder der Offensive, erzielte einen Treffer selbst und bereitete einen weiteren vor.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine