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1860 München

1860 München

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


1860 MÜNCHEN
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Kämpfende Münchner verlieren trotz guter Chancen

Nyman vergrößert Münchner Abstiegssorgen

Trotz einer guten und engagierten Vorstellung stehen die Münchner Löwen nach der 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig mit leeren Händen da und rutschen dadurch in der Tabelle auf Rang 16 ab. Die Oberbayern ließen dabei einige Chancen ungenutzt. Die Niedersachsen zeigten sich dagegen eiskalt und gingen mit der erstbesten Möglichkeit in Front, in der Schlussphase verpasste Hochscheidt zweimal knapp eine vorzeitige Entscheidung.

Stefan Aigner
Verpasste kurz vor der Pause knapp die Führung: Münchens Stefan Aigner.
© imagoZoomansicht

1860-Coach Vitor Pereira musste gegenüber der 0:1-Niederlage in Kaiserslautern seine Abwehr umstellen, denn sowohl Ba (5. Gelbe) als auch Uduokhai (muskuläre Probleme im rechten Oberschenkel) fielen aus. Für sie rückten Boenisch und Bülow in die Startelf.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht entschied sich im Vergleich zum 2:0-Erfolg über den VfL Bochum zu drei Umstellungen. Kijewski, Omladic sowie Hochscheidt durften von Beginn an ran. Moll und Kumbela rotierten auf die Ersatzbank, zudem fehlte Zuck im Kader.

Engagierte Münchner

Von Beginn an war bei beiden Mannschaften die Bedeutung dieser Partie sichtbar, der TSV und die Gäste zeigten Einsatz und lieferten sich intensive Zweikämpfe. Die Hausherren spielten durchaus engagiert nach vorne - außer einem Distanzschuss von Amilton, der zur Beute von Fejzic wurde (3.), kam allerdings zunächst nichts dabei heraus. Der Aufstiegsaspirant aus Braunschweig fokussierte sich auf eine sichere Defensive, was zu Lasten der eigenen Angriffsbemühungen ging.

Somit verstrichen weite Teile der durchaus sehenswerten, weil umkämpften ersten Hälfte ohne Torraumszenen. Ortega war das erste Mal in der 27. Minute gegen Hernandez gefordert, der 1860-Keeper riss die Arme hoch und klärte. Auf der Gegenseite bot sich Amilton nach schöner Lumor-Vorarbeit in aussichtsreicher Position eine Chance, sein harmloser Abschluss ging jedoch genau auf Fejzic - trotz einer Abseitsstellung hätte ein möglicher Treffer gezählt (31.).

Beide Mannschaften wollten keine Fehler machen, weshalb weitere Möglichkeiten bis kurz vor dem Seitenwechsel Fehlanzeige waren. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst köpfte Bülow eine Ecke an den Pfosten (45.), in der Nachspielzeit scheiterte Aigner nach einer schönen Flanke von Busch aus fünf Metern unbedrängt an Fejzic, den Abpraller klärte Sauer stark vor dem ehemaligen Frankfurter (45.+1).

Unglücksrabe Aigner verfehlt erneut

Die Münchner machten nach Wiederabpfiff da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten - und heraus sprang die zweite dicke Chance für Aigner: Lumor tankte sich links schön durch, Aigner setzte das Leder aus kurzer Distanz neben das Tor (47.). Der Flügelmann steckte nicht auf und kam wenig später zu einer Doppelchance, Fejzic parierte beide Male (54.).

Christoffer Nyman (re.)
Erzielte den entscheidenden Treffer: Braunschweigs Christoffer Nyman (re.).
© Getty Images

Eine Minute danach wurde der Unterschied zwischen einer Spitzenmannschaft und einem vom Abstieg bedrohten Team sichtbar - denn wie so oft in solchen Situationen, rächte sich die schwache Chancenverwertung des Underdogs, stattdessen ging der Favorit mit der erstbesten Möglichkeit in Front: Nach schöner Vorarbeit von Omladic drehte sich Nyman um Gegenspieler Pongracic herum und hämmerte die Kugel unter die Latte.

Hochscheidt verpasst vorzeitige Entscheidung

Der Treffer zeigte bei den Oberbayern durchaus Wirkung, es dauerte bis zur 70. Minute, ehe 1860 wieder gefährlich vor das Braunschweiger Tor kam - dann aber wie: Omladic klärte einen Kopfball von Pongracic nach einer Liendl-Ecke auf der Linie. Mit den Einwechslungen von Neuhaus, Mölders und Olic setzte Pereira danach auf volle Offensive. Dadurch bot sich den Gästen Räume zum Kontern, die diesen um ein Haar zur Entscheidung genutzt hätten, doch Hochscheidt scheiterte zweimal am Aluminium (83., 87.). In den letzten Minuten warfen die Hausherren nochmal alles nach vorne und beinahe hätten sie in der Nachspielzeit den verdienten Ausgleich erzielt, doch Fejzic parierte einen Kopfball von Olic stark (90. +1) und rettete seinem Team damit den Auswärtssieg.

Der TSV 1860 reist am kommenden Freitag (18.30 Uhr) zu Dynamo Dresden, Braunschweig hat zum Aufstiegskracher am Montag (20.15 Uhr) Union Berlin zu Gast. Dabei wird Innenverteidiger Decarli fehlen, der in München seine 5. Gelbe Karte sah.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Ortega (3,5) - 
Pongracic (4)    
Bülow (3,5)        
Boenisch (4) - 
Busch (4,5) , 
Lacazette (4)    
Liendl (3) , 
Lumor (3,5) - 
Amilton (4)    
S. Aigner (3,5)    
Gytkjaer (3,5)    

Einwechslungen:
70. Mölders für Gytkjaer
71. Neuhaus für Lacazette
78. Olic für Bülow

Trainer:
Vitor Pereira
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (2,5)    
Sauer (4)    
Decarli (3)    
Valsvik (3,5) , 
Reichel (3)    
Kijewski (4,5)    
Boland (3,5)    
Omladic (3) , 
Hochscheidt (4) , 
Hernandez (3,5) - 
Nyman (2,5)        

Einwechslungen:
46. Kumbela (4,5) für Kijewski
61. Baffo für Boland
73. Moll für Nyman

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Nyman (55., Rechtsschuss, Omladic)
Gelbe Karten
TSV 1860:
S. Aigner
(4. Gelbe Karte)
,
Amilton
(7.)
,
Pongracic
(2.)
Braunschweig:
Sauer
(2. Gelbe Karte)
,
Decarli
(5., gesperrt)
,
Fejzic
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Münchens Co-Trainer Luis Miguel wurde wegen Reklamierens aus dem Innenraum verwiesen (77.).
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
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SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
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SV Darmstadt 98
13
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Spielinfo

Anstoß:
30.04.2017 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
39500
Spielnote:  3
in den ersten 30 Minuten eine spielerisch schwache Partie, danach gab es viele Strafraumszenen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
10:1
Schiedsrichter:
Sören Storks (Velen)   Note 2
hatte die Partie gut im Griff und ließ sich nicht von der Hektik von außen anstecken. In einigen Szenen mit einer etwas großzügigen Auslegung, aber ohne große Fehler.
Spieler des Spiels:
Christoffer Nyman
zeigte sich erneut eiskalt im Abschluss und arbeitete viel für die Mannschaft.

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