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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.





60.
75.
90.







Zwei Elfmeter und eine Ampelkarte im Topspiel

Reichel: Erst Blackout, dann Elfer-Held

Im Topspiel zweier Aufstiegskandidaten trennten sich Braunschweig und Stuttgart am Montagabend 1:1. Auf schwierigem Geläuf gelang dem VfB die schnelle Führung, dann kam die Eintracht in einer turbulenten Partie mit zwei Elfmetern und einer Ampelkarte zum verdienten Ausgleich. Während der BTSV auf Rang vier in Lauerstellung bleibt, grüßen die Schwaben als Spitzenreiter von ganz oben.

Reichel-Blackout lässt Carlos Mané jubeln

Ken Reichel
Sicherte einen Punkt gegen den Spitzenreiter: Braunschweigs Ken Reichel (#19).
© imagoZoomansicht

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Mannschaft nach dem 1:0-Sieg beim SV Sandhausen auf zwei Positionen: Startelf-Debütant Abdullahi und Kapitän Correia spielten für Decarli (Achillessehnenblessur) und Kumbela (Bank). Stuttgarts Coach Hannes Wolf tauschte im Vergleich zum 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern nur einmal Personal: Özcan begann für Asano (Bank).

Vor dem Anpfiff setzten starke Regenfälle dem Rasen im Eintracht-Stadion zu. Auf tiefem Geläuf schien der VfB besser zurechtzukommen und ging nach nur 131 Sekunden in Führung: Reichel versprang der Ball bei einem Rückpassversuch, sodass Carlos Mané dazwischen spritzte, frei vor Fejzic auftauchte und zum 1:0 einschoss (3.). Nach diesem frühen Geschenk waren die Schwaben die aktivere Mannschaft, agierten gedankenschneller und waren griffiger in den Zweikämpfen. Auch durch das konsequente Stuttgarter Pressing kamen die Löwen kaum in die Partie und leisteten sich viele Abspielfehler.

Zwei BTSV-Elfmeter und eine Ampelkarte

Nach einer knappen halben Stunde kam Braunschweig besser in die Partie und wurde aktiver. Hernandez gab einen ersten Warnschuss ab (25.) und hob wenig später etwas zu übertrieben gegen Baumgartl ab (30.). Einen Elfmeter pfiff Benjamin Brand deshalb erst in der nächsten Szene, als Insua Zuck im Strafraum strafwürdig wegstieß (31.). Boland trat an, scheiterte aber an Langerak (32.). Kurz darauf tauchte dann Nyman in abseitsverdächtiger Position frei vor dem VfB-Keeper auf und vergab (33.).

Die Eintracht hatte trotz der ausgelassenen Chancen nun Blut geleckt und blieb dran. Als der bereits Gelb-vorbelastete Kaminski bei einem BTSV-Freistoß Valsvik umklammerte, zeigte Brand erneut auf den Punkt - und schickte den Polen zum Duschen (41.). Nun übernahm Reichel die Verantwortung, machte seinen Fehler zu Beginn des Spiels wieder gut und verwandelte sicher zum 1:1 (42.). Die nun in Überzahl spielenden Niedersachsen gaben bis zum Halbzeitpfiff noch einmal Gas: Boland (43.) und Reichel (45.) hatten weitere Möglichkeiten zur Führung.

Braunschweig spielbestimmend

Stuttgart startete in Unterzahl und mit den Jokern Asano und Pavard in den zweiten Durchgang. Schnell war zu spüren: Beide Mannschaften spielen auf Sieg. Etwas mehr Gas konnte dabei Braunschweig mit einem Mann mehr geben und fuhr immer wieder temporeiche Angriffe. Die beste Chance nach Wiederbeginn verzeichnete dabei Hernandez, der aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig traf (57.).

Mit fortschreitender Spieldauer riss die Eintracht die Spielkontrolle immer mehr an sich. Dabei verteilten die Löwen den Ball geduldig in den eigenen Reihen, fanden aber gegen gut geordnete Schwaben kein Durchkommen. Mehr als Halbchancen sprangen für die Niedersachsen nicht heraus. Immer wieder sausten Flanken und scharfe Hereingaben in den VfB-Sechzehner, doch Langerak war immer wieder zu Stelle.

Lieberknecht hatte mit Kumbela (62.), Khelifi (73.) und Biada (85.) noch einmal frische Offensivkräfte gebracht. Seine Truppe zog in der Schlussphase ein regelrechtes Powerplay auf. Die erhoffte Lücke sollte sich dabei allerdings nicht auftun. Ofosu-Ayeh prüfte Langerak vom rechten Strafraumeck, doch der Australier rettete mit einem Reflex (83.). Im Topspiel blieb es beim 1:1.

Braunschweig ist auch in der nächsten Woche wieder am Montag (20.15 Uhr) gefordert und tritt dann bei Fortuna Düsseldorf an. Bereits drei Tage zuvor, am Freitag (18.30 Uhr), empfängt Stuttgart den VfL Bochum.

kon

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Ofosu-Ayeh (2,5) , 
Correia (3)    
Valsvik (3) , 
Reichel (4)    
Moll (3)    
Zuck (4)    
Boland (5,5) - 
Hernandez (3) - 
Nyman (3)    
Abdullahi (3)    

Einwechslungen:
62. Kumbela für Nyman
73. Khelifi für Zuck
84. Biada für Abdullahi

Trainer:
Lieberknecht
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (1) - 
J. Zimmer (3,5) , 
Baumgartl (3) , 
Kaminski (5)    
Insua (3) - 
Grgic (3,5) - 
Carlos Mané (3)        
Gentner (3)    
Özcan (5)    
Brekalo (4,5)    

Einwechslungen:
46. Asano (2,5) für Brekalo
46. Pavard (2,5) für Özcan
75. Ginczek für Carlos Mané

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Carlos Mané (3., Rechtsschuss)
1:1
Reichel (42., Foulelfmeter, Linksschuss, Valsvik)
Gelb-Rote Karten
Braunschweig:
-
Stuttgart:
Kaminski
(41.)

Gelbe Karten
Braunschweig:
Moll
(8. Gelbe Karte)
Stuttgart:
-
Besondere Vorkommnisse
Langerak hält Foulelfmeter von Boland (32.)

Spielinfo

Anstoß:
06.03.2017 20:15 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
23000
Spielnote:  3
Kampfspiel auf schwierigem Boden, bei dem sich der VfB in Unterzahl gegen zwar bestimmende, aber nicht zwingende Braunschweiger ein gerechtes Remis erkämpfte.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
12:1
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 2
zwei harte, aber korrekte Strafstoß-Pfiffe; bei kleineren Entscheidungen nicht immer sicher; hätte zudem Boland spätestens für sein Einsteigen gegen Gentner mindestens Gelb zeigen müssen (39.).
Spieler des Spiels:
Mitchell Langerak
tadelloser VfB-Rückhalt, der insbesondere beim gehaltenen Elfmeter, bei Nymans Topchance (34.) und Ofosu-Ayehs Fernschuss (83.) glänzte.

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