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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


FC ST. PAULI
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.


60.
75.
90.









St. Pauli trifft zweimal Aluminium - FCK vergibt Strafstoß

Torloses Remis hilft St. Pauli nicht weiter

Im 15. Duell zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Kaiserslautern gab es das erste Remis überhaupt. Mehr noch: Mit 0:0 trennten sich die Kontrahenten nach einem Spiel, in dem beide Teams große Torgelegenheiten ausließen. Nach einer sehr unterhaltsamen ersten Hälfte verflachte die Partie in Durchgang zwei mehr und mehr, sodass die Norddeutschen weiter auf den zweiten Saisonsieg warten.

Viel Kampf, keine Tore: St. Pauli und Kaiserslautern lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch.
Viel Kampf, keine Tore: St. Pauli und Kaiserslautern lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch.
© imagoZoomansicht

St. Paulis Trainer Ewald Lienen veränderte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Heidenheim dreimal: Cenk Sahin, Sobota und Choi begannen für den verletzten Buchtmann (Teilriss im Innenband des linken Knies), Buballa und Miyaichi (beide auf der Bank). Kaiserslauterns Coach Tayfun Korkut veränderte sein Team nach dem 0:0 gegen Karlsruhe nicht und schickte zum sechsten Mal in Folge die selbe Startelf ins Rennen.

Vor dem Anpfiff wurde der Opfer des Flugzeugabsturzes, der in der vergangenen Woche 71 Menschenleben gefordert hatte, gedacht - an Bord befanden sich unter anderem zahlreiche Spieler des brasilianischen Fußballklubs Chapecoense. Anschließend gingen beide Teams zum Tagesgeschäft über, wobei dies den Hausherren deutlich besser gelang. Mit enorm viel Schwung begann die Lienen-Elf, die nicht nur mit Dynamik, sondern auch mit Robustheit und Zweikampfstärke überzeugte. Die Gäste schienen überrascht von der forschen Marschroute zu sein, so verzeichnete St. Pauli auch die ersten Torchancen.

Den Start in eine gute erste Halbzeit übernahm Neudecker mit seinem Schuss aus 25 Metern (3.). In der Folge übernahm der FC St. Pauli das Kommando, kam aber nur selten zu zwingenden Gelegenheiten. Die beste vergab Sobiech, als sein Kopfball am Querbalken landete (11.). Danach versuchten es die Kiezkicker vermehrt aus der Distanz, da ihre Kombinationsversuche zumeist am gegnerischen Sechzehner endeten.

Stieber scheitert nach Strafstoß-Stillstand

Die Null stand für die Gäste - nach vorne allerdings boten die Roten Teufel weitestgehend Magerkost. Es dauerte gut eine halbe Stunde, bis die Korkut-Elf erstmals gefährlich wurde: Gaus wurde an der linken Seitenlinie freigespielt und hatte plötzlich keinen Spieler mehr vor sich. Als er in den Strafraum eindrang, rauschte Gonther bei seinem Klärungsversuch zu spät herein, es gab den berechtigten Elfmeter (27.). Kurios: Da sich Torhüter Himmelmann bei der Elfmeterszene verletzte, gab es zunächst eine längere Verletzungspause, an deren Ende die Auswechslung des Keepers stand. Heerwagen musste rein, hatte die undankbare Aufgabe eines gegnerischen Elfmeters zu bewältigen - und entschied das Duell für sich! Schütze Stieber, der aufgrund der langen Verletzungspause gut fünf Minuten auf die Ausführung des Elfmeters warten musste, schob die Kugel rechts vorbei (32.).

Trotz des neuerlichen Rückschlags machten die Gastgeber unbeirrt weiter und drängten auf die Führung: Die gute Möglichkeit von Nehrig per Kopfball machte der gute Pollersbeck im Tor der Gäste aber zunichte (37.). Dann war Pause.

Korkut reagierte auf die offensiv überschaubare Leistung seines Teams im ersten Durchgang und brachte Halfar für Aliji. Es änderte sich aber nicht viel, St. Pauli war dem ersten Tor deutlich näher. Beleg gefällig? Nach Cenk Sahins Flanke fasste Bouhaddouz das Leder aus zehn Metern direkt ab, sein abgefälschter Volleyschuss trudelte an den linken Pfosten. Der für den Nachschuss auf der Torlinie heranstürmende Sobota kam einen Schritt zu spät (47.).

Offensive Wechsel auf beiden Seiten

In der Folge ging das Tempo etwas verloren. Die Partie wurde noch umkämpfter, der Großteil des Geschehens spielte sich nun zwischen den Strafräumen ab, viele kleine Fouls entschleunigten die Partie zusätzlich. Wie viel Risiko würde der Tabellenletzte eingehen? Diese Frage stand im Raum und beschäftigte wohl auch Gästetrainer Korkut, der mit Zoua für Stieber einen weiteren Stürmer brachte (71.).

Lienen reagierte und wechselte ebenfalls offensiv, brachte Ducksch für den angeschlagenen Nehrig (77.). Der Joker leitete einen gefährlichen Angriff ein, über Sobota landete die Kugel bei Bouhaddouz. Aus elf Metern zog der Stürmer ab, scheiterte aber an Ziegler, der sich in den Schuss warf (79.). Gegen Ende der Partie war Spannung Trumpf, es ging nur noch um die Frage, wem der Lucky Punch gelingen würde. Nach insgesamt 97 Minuten beendete Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie, in deren Schlussphase die Emotionen noch einmal hochkochten: Pollersbeck lieferte sich ein überflüssiges Scharmützel mit Bouhaddouz und sah dafür die Gelbe Karte (90.+4).

St. Pauli verpasste somit den ersehnten zweiten Saisonsieg und bleibt abgeschlagen Letzter. Die Gäste aus der Pfalz dürften dagegen mit dem einen Zähler zufrieden sein. Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) stehen die Norddeutschen beim Auswärtsspiel Fürth erneut unter großem Druck, der 1. FCK spielt am Tag davor (13 Uhr) gegen Erzgebirge Aue.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3)    
L. Sobiech (2,5) , 
Gonther (4)    
Keller (4) - 
Nehrig (3)        
Sobota (3,5)    
Neudecker (2,5) , 
Choi (4)    
Cenk Sahin (4,5)    
Bouhaddouz (4)    

Einwechslungen:
31. Heerwagen (3) für Himmelmann
77. Ducksch für Nehrig
85. Miyaichi für Sobota

Trainer:
Lienen
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Pollersbeck (2,5)    
Mwene (3) , 
R. Koch (3) , 
Ewerton (2,5) , 
Aliji (4)    
Moritz (3)    
Ziegler (3,5) - 
Stieber (5)    
Gaus (3,5) - 
L. Görtler (4) , 
Osawe (4)

Einwechslungen:
46. D. Halfar (4) für Aliji
71. Zoua für Stieber

Trainer:
Korkut

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
St. Pauli:
Nehrig
(6. Gelbe Karte)
,
Bouhaddouz
(3.)
,
Choi
(2.)
,
Cenk Sahin
(4.)
K'lautern:
Pollersbeck
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Stieber schießt Foulelfmeter neben das Tor (32.)
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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 16. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
02.12.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29037
Spielnote:  3,5
eine spannende und umkämpfte Partie, spielerisch blieb vieles Stückwerk.
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4
lag in den meisten Szenen wie beim Strafstoß richtig, übersah aber Nehrigs Tätlichkeit an Görtler (16.).
Spieler des Spiels:
Richard Neudecker
agierte mutig, ballsicher und fintenreich. Ein Aktivposten im Mittelfeld.

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