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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf


FC ST. PAULI
FORTUNA DÜSSELDORF
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Die Hamburger warten seit neun Spielen auf einen Sieg

Buballa vergrößert St. Paulis Sorgen

Durch ein Eigentor von Linksverteidiger Daniel Buballa verlor der FC St. Pauli sein Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mit 0:1. Nach dem neunten Spiel ohne Sieg in Serie vergrößert sich der Rückstand auf den Relegationsplatz für das Schlusslicht auf fünf Zähler. Auch wenn der Siegtreffer für die Rheinländer glücklich zu Stande kam, gewann die Fortuna verdient, da sie die deutlich besseren Chancen für sich verzeichnen konnte. Düsseldorf rückt mit dem Dreier auf zwei Punkte an Rang drei heran.

Christopher Buchtmann
Es ist zum Verzweifeln: St. Paulis Christopher Buchtmann.
© picture-allianceZoomansicht

St. Paulis Trainer Ewald Lienen schmiss mit insgesamt sechs Änderungen gegenüber der 0:1-Niederlage in Würzburg die Rotationsmaschine an. Gonther, Buballa, Nehrig, Sobota, Miyaichi sowie der nach einer Syndesmoseverletzung genesene Bouhaddouz rückten in die Startelf. Avevor, Koglin, Cenk Sahin, Choi, Litka und Picault mussten weichen.

Düsseldorf-Coach Friedhelm Funkel nahm fünf Umstellungen im Vergleich zum 0:3 gegen Dynamo Dresden vor. Ayhan, Fink, Koch, Sobottka und Bellinghausen ersetzten Bormuth, Duman, Kiesewetter, Yildirim sowie Bebou.

Leidenschaftliche Kiez-Kicker offensiv zu fahrig

St. Pauli war die Entschlossenheit anzumerken, endlich den Bock umzustoßen und die Negativserie zu beenden. Vom Publikum angefeuert, warfen sich die Gastgeber vom Anpfiff weg leidenschaftlich in die Zweikämpfe. Doch spielerisch zeigten sich die Hamburger viel zu fahrig, ungenaue Zuspiele und Unkonzentriertheiten im Spiel nach vorne verhinderten, dass St. Pauli zum Abschluss kam. Die Fortuna fokussierte sich zunächst auf eine sichere Defensive, nur vereinzelt setzten die Rheinländer Nadelstiche.

So dauerte es bis zur 21. Minute, ehe die erste Torraumszene der Partie verzeichnet werden konnte - und daraus hätte um ein Haar die Gästeführung resultiert: Akpoguma fand mit einem herrlichen Pass in die Schnittstelle der Hamburger Hintermannschaft Fink, dessen Schuss an die Latte klatschte!

Wer nun gedacht hätte, dies wäre ein Weckruf für verunsicherte Hausherren gewesen, der sah sich getäuscht. St. Pauli gelang weiterhin nichts Konstruktives. Im Gegenteil - die Gastgeber mussten einen erneuten Rückschlag hinnehmen: Schmitz flankte von links, am zweiten Pfosten sprang der Ball aus zwei Metern von Buballas Brust ins Tor - Schauerte lauerte im Rücken des Hamburger Linksverteidigers und setzte ihn so unter Druck (36.). Auch danach fand St. Pauli keine Lösungen, die Rheinländer dagegen hätten auf 2:0 erhöhen können, fast schon müssen: Sobottka köpfte nach Eckball von Bellinghausen allerdings völlig freistehend neben das Tor (45.).

Bouhaddouz prüft Rensing

In der Halbzeitpause fand Lienen offenbar die richtigen Worte, denn sein Team kam nach wenigen Augenblicken im zweiten Durchgang zur ersten zwingenden Torchance: Nach Ballgewinn schalteten die Gastgeber schnell um, Buchtmann setzte Bouhaddouz in Szene. Dessen strammen Schuss konnte Rensing parieren, danach war Akpoguma zur Stelle und klärte zur Ecke (48.). Kurz danach fiel Bouhaddouz nach einem weiten Ball im Strafraum im Zweikampf mit Akpoguma. Der Stürmer forderte Strafstoß, Referee Siebert gab Eckball - eine vertretbare Entscheidung (52.).

Die Kiez-Kicker standen im zweiten Abschnitt insgesamt höher, wodurch sich für die Gäste Räume zum Kontern boten. Bei einem solchen passte Schmitz in den Lauf von Bellinghausen, der den Ball an Himmelmann vorbei legte. Sobiech war mit nach hinten geeilt und verhinderte per Grätsche das 0:2 (55.). Der Schwung nach Wiederanpfiff verpuffte bei den Hamburgern zusehends, wie in Halbzeit eins fehlte es St. Pauli an Struktur und Überzeugung im Spiel nach vorne.

Auch Stürmer Sobiech kann nicht helfen

Stattdessen sorgten die Gäste bei Kontern für Gefahr, der eingewechselte Bebou (77.) und zweimal Hennings (78., 83.) scheiterten an Keeper Himmelmann. Dazwischen bot sich Bouhaddouz aus spitzem Winkel eine Schusschance, doch der aufmerksame Akpoguma blockte ab (81.). Die Begegnung näherte sich dem Schlusspfiff, auch die Variante, Innenverteidiger Sobiech für die letzten Minuten für lange Bälle ins Sturmzentrum zu beordern, erzielte nicht die erhoffte Wirkung. Choi versuchte es in der Nachspielzeit von der Strafraumkante, doch der Schuss rutschte ihm ab und ging klar vorbei (90.+1), sodass es beim knappen Düsseldorfer Auswärtssieg blieb.

St. Pauli ist am Samstag (13 Uhr) in Heidenheim zu Gast, bereits einen Tag zuvor (18.30 Uhr) hat Düsseldorf gegen Hannover 96 Heimrecht.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Hornschuh (4,5) , 
L. Sobiech (3)    
Gonther (4)    
Buballa (4,5) - 
Eggen Hedenstad (4)    
Nehrig (3) - 
Miyaichi (5)    
Sobota (5,5)    
Buchtmann (4) - 
Bouhaddouz (3,5)    

Einwechslungen:
46. Choi (4) für Miyaichi
64. Cenk Sahin     für Eggen Hedenstad
73. Empen für Sobota

Trainer:
Lienen
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Rensing (3) - 
Koch (3) , 
Akpoguma (2) , 
Ayhan (2,5)    
Schmitz (2,5) - 
Bodzek (3,5)    
Schauerte (3,5) , 
Sobottka (3,5) , 
O. Fink (3)        
Bellinghausen (3)    
Hennings (3)    

Einwechslungen:
70. Bebou für Bellinghausen
89. Bormuth für O. Fink
90. + 2 Ngombo für Hennings

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Buballa (36., Eigentor, Brust, Schmitz)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Bouhaddouz
(1. Gelbe Karte)
,
L. Sobiech
(3.)
,
Cenk Sahin
(3.)
Düsseldorf:
Ayhan
(3. Gelbe Karte)
,
Bodzek
(5., gesperrt)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
+ 2 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
20.11.2016 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29546
Spielnote:  4
viel kampfbetontes Mittelfeldgeplänkel wegen der Zurückhaltung beider Teams, insgesamt kein schönes Fußballspiel.
Chancenverhältnis:
1:6
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 4
war am Anfang etwas zu kleinlich, hatte aber letztendlich keine großen Schwierigkeiten.
Spieler des Spiels:
Kevin Akpoguma
hatte immer eine gute Lösung parat und wirkte insgesamt im Zweikampfverhalten sehr souverän.

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