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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
1

Halbzeitstand
0:1
FC St. Pauli

FC St. Pauli


VFB STUTTGART
FC ST. PAULI
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Maxim kommt - und drückt dem Spiel seinen Stempel auf

Gentner grätscht Stuttgart zum Auftaktsieg

Der VfB Stuttgart hat sein erstes Zweitliga-Spiel seit 39 Jahren gewonnen. Am Montagabend bezwang der Topfavorit auf den Bundesliga-Aufstieg den FC St. Pauli mit 2:1 - dank eines späten Treffers von Kapitän Gentner. Lange Zeit sah es nach einem Erfolg für die Hamburger aus, die nach Abschnitt eins verdient führten. Dann betrat Maxim den Rasen.

Aziz Bouhaddouz (#11) wirft sich in eine Flanke von Fabrice-Jean Picault - und trifft zum 0:1.
Aziz Bouhaddouz (#11) wirft sich in eine Flanke von Fabrice-Jean Picault - und trifft zum 0:1.
© imagoZoomansicht

Jos Luhukay wartete mit einer Überraschung in seiner Startelf auf: Maxim saß vorerst auf der Bank, Stuttgarts neuer Trainer erteilte Özcan den Vorzug. In der Vorsaison war der türkische U-19-Nationalspieler ausschließlich in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz gekommen. Mit Hosogai, Zimmer und Terodde begannen drei externe Zugänge.

St. Paulis Coach Ewald Lienen nominierte Nehrig für die Anfangsformation, obwohl der Routinier Teile der Vorbereitung verpasst hatte. Mit Hedenstad und Bouhaddouz standen zwei neue Kräfte in der ersten Elf der Hamburger.

Terodde im Duell mit Sobiech - kein Pfiff

Der VfB war von Anfang an darum bemüht, die Initiative zu ergreifen. Die Schwaben hatten mehr Ballbesitz, verstanden es aber kaum einmal, die Deckung der Gäste auszuhebeln. St. Pauli begann in einer abwartenden Haltung, sorgte aber für den ersten Aufreger im Strafraum: Terodde rannte Sobiech von hinten um, ohne dass der Ball in der Nähe war, Referee Benjamin Brand pfiff jedoch nicht.

Da sich beide Teams zunächst viele Abspielfehler leisteten, dauerte es bis zur 22. Minute, ehe es die erste Großchance zu notieren gab: VfB-Zugang Terodde lief nach einem weiten Schlag von Heise alleine auf Himmelmann zu - und schoss diesen an.

Bouhaddouz wirft sich in die Flanke - 0:1

Sechs Minuten später klingelte es auf der Gegenseite - und dies war ob des taktisch sehr disziplinierten Auftritts der Hamburger nicht einmal unverdient: Bouhaddouz war nach feiner Picault-Vorlage im Fünfmeterraum zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Stuttgart war geschockt. Wenige Augenblicke nach dem Rückstand scheiterte Picault alleine vor Langerak an ebendiesem (29.). St. Pauli blieb auf dem Gaspedal, spielte pfeilschnell nach vorne, doch Bouhaddouz verfehlte per Kopf den Torwinkel um Zentimeter (36.) - und traf wenige Sekunden später den Innenpfosten (37.).

Die Schwaben fingen sich in der Schlussphase des ersten Durchgangs aber nochmal und kamen durch Klein zu einer guten Möglichkeit: Der Österreicher verzog nach feinem Zusammenspiel mit Terodde (43.). Mit einer verdienten Führung für St. Pauli ging es in die Kabinen.

Maxim kommt, treibt an und trifft

Zur Pause reagierte Jos Luhukay und brachte Maxim - ein sehr belebendes Element. Zwar benötigten die Schwaben eine Weile, um zu klaren Gelegenheiten zu kommen, dann aber näherte sich Stuttgart dem 1:1 mehr und mehr an. Maxim scheiterte mit einem ersten halbhohen Schlenzer von der Strafraumkante (58.), kurz darauf fiel Insuas Distanzschuss auf das Tornetz (60.) und Sama traf nach einer Ecke den Querbalken (60.).

St. Pauli wirkte in dieser Phase vom Tempo, das Maxim dem Offensivspiel des VfB verliehen hatte, überfordert. So war der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit: Nach einem blitzsauberen Konter visierte Maxim mit einem flachen Schlenzer von der Strafraumgrenze das lange Eck an - und traf zum 1:1 (67.).

Gentner hält den Fuß rein - der Siegtreffer

St. Pauli fand in der Offensive kaum noch statt, Stuttgart machte weiter Druck und spielte auf Sieg. Es dauerte zwar lange, doch dann schlug die Luhukay-Elf doch noch zu: Gentner hielt den Fuß in einen Flachschuss von Insua - 2:1 (87.). St. Pauli hatte darauf keine Antwort mehr, im Gegenteil: In der Nachspielzeit hatte Maxim den dritten Treffer auf dem Fuß, doch Himmelmann parierte erstklassig (90.+1).

Nach dem Auftakterfolg treten die Stuttgarter bereits am Freitagabend in Düsseldorf an. St. Pauli spielt am Samstag zu Hause gegen die Braunschweiger Eintracht.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (3) - 
Klein (3,5)    
Sunjic (4) , 
Sama (3) , 
Insua (3) - 
Gentner (2)        
Hosogai (2,5)    
J. Zimmer (3,5) , 
Heise (5)    
B. Özcan (3,5)    

Einwechslungen:
46. Maxim (1,5)     für Heise
67. Tashchy für B. Özcan

Trainer:
Luhukay
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
L. Sobiech (2)    
Ziereis (3,5)    
Buballa (3,5)    
Nehrig (3,5)        
Buchtmann (3) - 
Sobota (3,5) , 
Kalla (4)    
Picault (2,5)    
Bouhaddouz (2,5)        

Einwechslungen:
67. Miyaichi für Picault
70. Dudziak für Bouhaddouz
79. Gonther für Nehrig

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bouhaddouz (28., Linksschuss, Picault)
1:1
Maxim (67., Rechtsschuss, Gentner)
2:1
Gentner (87., Rechtsschuss, Insua)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Hosogai
(1. Gelbe Karte)
,
Klein
(1.)
St. Pauli:
Kalla
(1. Gelbe Karte)
,
Nehrig
(1.)
,
Ziereis
(1.)
,
Buballa
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2016 20:15 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
60000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
eine von Fehlern und Hektik sowie von vielen Zweikämpfen geprägte Partie, die durch den Spielverlauf und die Stimmung im Stadion entschädigte und im VfB einen glücklichen Sieger sah.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 5
verlor im Verlauf der schwierig zu leitenden Partie den Faden, ließ beim Zweikampf Terodde gegen Sobiech (19.) Gnade vor Recht ergehen und verzichtete auf den Elferpfiff für St. Pauli, hatte auch sonst zuweilen Probleme bei der Bewertung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Alexandru Maxim
kam zur 2. Halbzeit, brachte mehr Linie in die VfB-Angriffe und drehte das Spiel durch seine spielerische Klasse, das 1:1 und die Mitarbeit am Siegtreffer.

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