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RB Leipzig

RB Leipzig

3
:
1

Halbzeitstand
0:0
FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


RB LEIPZIG
FSV FRANKFURT
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Poulsen stark - Leipzig nun Spitzenreiter

Dosenöffner Sabitzer trifft doppelt

In einer vor allem in der zweiten Halbzeit fulminanten Partie setzte sich RB Leipzig mit 3:1 gegen den FSV Frankfurt durch. Während der auffällige Poulsen in der ersten Hälfte noch am Pfosten scheiterte, machten es die Kollegen Sabitzer und Kaiser im zweiten Durchgang besser und schossen ihr Team dadurch auf Tabellenplatz Eins. Für die Gäste, deren Defensivkonzept 58 Minuten lang aufging, traf Perdedaj.

RB FSV
RB-Kapitän Kaiser (Mi.) vollendet per Seitfallzieher zum 2:0. Huber (re.) kann den Abschluss nicht verhindern, Poulsen schaut zu (li.)
© getty imagesZoomansicht

Trainer Ralf Rangnick musste nach dem 4:2-Erfolg gegen den MSV Duisburg auf Compper (Muskelfaserriss in der seitlichen Bauchmuskulatur) und Klostermann (Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel) verzichten. Dafür rückten Nukan und Teigl in die Startformation. Kapitän Kaiser kehrte nach Gelbsperre zurück, weshalb Demme auf der Bank Platz nehmen musste.

Coach Tomas Oral wechselte in seiner Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg bei 1860 München nur einmal: Felipe Pires verdrängte Barry auf die Bank.

RB Leipzig, das in einem offensiven 4-1-3-2-System spielte, wirkte zu Beginn von der engagierten Spielweise der Gäste irritiert. Der FSV der mit einer 4-2-3-1-Formation die Hausherren aggressiv attackierte, fand durch lange Bälle über das Mittelfeld in die Spitze ins Spiel. Nach sechs Minuten fanden die Sachsen aber in die Partie, übernahmen die Spielkontrolle und kamen in der Folge zu Torgelegenheiten durch Poulsen (6./8.) und Kaiser (10.).

Starker Poulsen trifft nur Aluminium

Der FSV, der in den Anfangsminuten noch mutig gepresst hatte, schaffte es nun nicht mehr, sich aus der Defensive zu befreien. Vor allem RB-Stürmer Poulsen fiel durch gute Offensivaktionen auf und hatte mit einem Pfostenschuss aus 20 Metern halblinker Position in der 15. Minute die größte Torchance der ersten Halbzeit.

Oral stellt um - Leipzig findet kein Mittel

Nach 25 Minuten konnten die Gäste für Entlastung sorgen und kamen durch Schahin zu ihrem ersten Abschluss. Frankfurt-Coach Oral, der den Leipziger Vorstößen auf den Flügeln entgegenwirken wollte, zog Halimi bei gegnerischen Angriffen nach hinten in die Kette. In der Folge beherrschten die Roten Bullen zwar weiterhin die Partie, hatten allerdings Probleme, sich vor dem Strafraum des FSV durchzusetzen. Ein Freistoß von Kaiser aus 16 Metern Torentfernung sollte in der 40. Minute wieder Gefahr bringen, doch der RB-Kapitän knallte den Standard in die Mauer.

Sabitzer eröffnet fulmiante Phase

Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb das Spielgeschehen unverändert: Leipzig trat spielbestimmend auf, fand aber gegen defensiv clever agierende Frankfurter kein Mittel, Torgefahr zu generieren. Doch dann fungierte Sabitzer als Dosenöffner für eine fulminante Phase: Nach einer Bruno-Flanke von rechts probierte es Kaiser von der Strafraumlinie direkt. Der Schuss erreichte Sabitzer am Fünfmeterraum und dieser vollendete zur 1:0 Führung (58.). Keine drei Minuten später war es der Kapitän, der erhöhte: Kaiser schloss nach einer abgefälschten Poulsen-Hereingabe am Elfmeterpunkt technisch hochwertig per Seitfallzieher ab (61.). Von diesem Doppelschlag geschockt, verlor der FSV weiter seine defensive Grundordnung. Sabitzer konnte nach einem Abwehrschnitzer von Gugganig, der den Ball nach einem Bruno-Schuss unfreiwillig auf den RB-Spieler ablegte, nutzen und erhöhte zum 3:0. (67.).

Perdedaj verkürzt

Doch nur eine Zeigerumdrehung später, die Leipziger schienen mit den Gedanken noch nicht wieder bei der Sache zu sein, kam Schahin im Strafraum an den Ball, legte neun Meter vor dem Tor quer auf Perdedaj, der zum 1:3 verkürzte (69.). Doch obwohl Coach Oral offensiv wechselte, waren es die Hausherren, die in der Schlussphase auf das vierte Tor drängten. Poulsen (71./77.), Bruno (81.) und Kaiser (86./90.+1) konnten die Kugel aber nicht im Tor unterbringen.

Leipzig reist als neuer Spitzenreiter am Samstag (19.12., 13 Uhr) zum Abschluss des Jahres zur SpVgg Greuther Fürth ins Frankenland, während der FSV Frankfurt bereits am Freitag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld das Fußballjahr beendet.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (3) - 
Teigl (4)    
Orban (3) , 
Nukan (4) , 
Halstenberg (3) - 
Ilsanker (3,5) - 
D. Kaiser (2,5)        
Sabitzer (2)            
Forsberg (3)        
Selke (4,5)    

Einwechslungen:
46. Bruno (2,5) für Selke
79. Khedira für Sabitzer
85. A. Jung für Forsberg

Trainer:
Rangnick
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Weis (2,5)    
Huber (4)    
Gugganig (4,5) , 
Ballas (4,5) , 
Epstein (4,5)    
Perdedaj (3)    
Konrad (3,5)    
Felipe Pires (5)    
Haji Safi (4,5) - 
Halimi (3,5) - 

Einwechslungen:
74. Dedic für Epstein
79. Barry für Huber
84. Park für Felipe Pires

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sabitzer (58., Rechtsschuss, D. Kaiser)
2:0
D. Kaiser (61., Rechtsschuss)
3:0
Sabitzer (67., Rechtsschuss)
3:1
Perdedaj (69., Rechtsschuss, Schahin)
Gelbe Karten
Leipzig:
Forsberg
(2. Gelbe Karte)
,
Teigl
(1.)
FSV Frankfurt:
Weis
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
13.12.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
19119
Spielnote:  3
nach einer zähen ersten Hälfte legte Leipzig einen fulminanten Zwischenspurt ein, gewann nach unterhaltsamen zweiten 45 Minuten verdient.
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 3,5
hätte nach Handspiel von Gugganig Elfmeter geben müssen (11.), hatte ansonsten keine Probleme mit der Leitung der Partie.
Spieler des Spiels:
Marcel Sabitzer
tauchte im ersten Abschnitt phasenweise ab, zeigte dann aber mit zwei Treffern seine Klasse und avancierte zum Matchwinner.

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