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RB Leipzig

RB Leipzig

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


RB LEIPZIG
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.

60.
75.
90.












RB ist die Tabellenführung wieder los

Joker Deville sorgt für die Entscheidung

Das ersatzgeschwächte Lautern überraschte Leipzig in einer intensiven Partie mit einem 2:0-Sieg. Im ersten Durchgang verstrickte sich RB immer wieder im Abwehrdickicht der disziplinierten Gäste, die wie aus dem Nichts die Führung erzielten. Mit Leidenschaft stemmten sich die Roten Teufel im zweiten Abschnitt der Offensiv-Power des Gegners entgegen, setzten immer wieder selbst Nadelstiche. Ein Konter sorgte für die Entscheidung.

Görtler bremst Forsberg aus
Sinnbild: Lauterns Lukas Görtler bremst Leipzigs Emil Forsberg aus.
© picture-allianceZoomansicht

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick tauschte im Vergleich zum 2:1 in Sandhausen viermal Personal aus: Für Orban (Gelbsperre), Klostermann, Khedira und Bruno spielten Gipson (Startelfdebüt), Sebastian, Ilsanker und Forsberg.

Sein Gegenüber, Konrad Fünfstück, hatte große Personalsorgen. Der FCK-Coach brachte nach dem 0:2 gegen Bielefeld ebenfalls vier Neue: Mockenhaupt, Ziegler, Jenssen und Görtler liefen für Heubach (Rotsperre), Karl (Halswirbelverstauchung), Piossek (Prellung am Hüftbeuger) und Gaus (Sprunggelenkblessur) auf.

In Leipzig hatte Lautern bei strahlendem Sonnenschein den Fuß in der Anfangsphase voll auf dem Gaspedal und drängte die Hausherren in die Defensive. Chancen entsprangen der Überlegenheit des zunächst auch in der gegnerischen Hälfte sehr aggressiven FCK aber nicht. RB fand nach und nach besser ins Spiel, hatte nach einer Viertelstunde mehr Ballkontrolle und suchte gegen sich nun weit zurückziehende Pfälzer, bei denen alle Akteure defensiv vorbildlich arbeiteten, nach Lücken im Abwehrverbund.

Vor allem über die linke Angriffsseite versuchte die Rangnick-Elf, bis zur Grundlinie vorzudringen. Immer wieder schob Halstenberg an, Selke verpasste seine Hereingabe knapp (20.). RB zog ein Powerplay auf, alles wartete auf die erste richtige Chance der Partie - die hatte auf der Gegenseite Przybylko, der nach Comppers Fauxpas aber knapp verzog (25.).

Zwar konnte sich die abwehrstarke und sehr disziplinierte Fünfstück-Elf, die mit hoher Laufintensität agierte, phasenweise etwas aus der Umklammerung lösen. Meist sahen sich die Gäste aber immer wieder anlaufenden Sachsen gegenüber, die durch Selke nach Blitz-Stafette ihre erste Möglichkeit kreierten (36.).

Klich nutzt seine Gelegenheit eiskalt

Wie aus dem Nichts fiel das 1:0 auf der Gegenseite: Der FCK kombinierte auf der linken Seite, Löwe spielte diagonal in den Strafraum auf Klich, der den Ball annahm und vom linken Fünfereck flach ins rechte Eck abschloss (37.).

Die Antwort von RB blieb bis zu Pause aus, weil Selke zum einen zu unentschlossen agierte (38.) und zum anderen an Müller scheiterte (45.).

Müller rückt in den Blickpunkt

Den zweiten Abschnitt eröffnete mit einer guten Przybylko-Chance, nach Halfars Zuspiel ließ der Stoßstürmer aber jegliche Entschlossenheit vermissen (49.). Die fehlte auf der anderen Seite Sabitzer bei seinem Knaller aus 17 Metern nicht, Müller aber parierte (50.).

RB rannte unermüdlich an, fand aber gegen körperlich präsente wie leidenschaftliche Lauterer kaum ein Durchkommen. Forsberg kassierte Gelb wegen einer Schwalbe im Strafraum - schon Ausdruck Leipziger Verzweiflung? Rangnick brachte mit Poulsen für Sebastian noch mehr Offensiv-Power (59.), Kaiser fand in Müller seinen Meister (64.). In derselben Minute musste Löwe verletzungsbedingt raus, Deville kam. Pech für den Verteidiger, letztlich aber ein glücklicher Umstand, wie sich zeigen sollte.

Deville kommt für Löwe - und trifft!

Die Sachsen waren mittlerweile drückend überlegen, aber auch Selke konnte Müller nicht überwinden (68.). Der Aufstiegsaspirant ging offensiv volles Risiko - und lief in einen Konter: Klichs Querpass fand Görtler, der im richtigen Moment auf den startenden Deville spielte. Aus elf Metern überwand der Joker Coltorti per Flachschuss (69.).

Wenig später vergab der FCK bei einem weiteren Konter sogar das 3:0 (Deville, 71.), wie auch Halfar in der Schlussphase (83.). Leipziger Möglichkeiten gab es kaum noch zu notieren (Ausnahme: Sabitzer, 78., Compper, 90.+1), es blieb beim verdienten 2:0 für leidenschaftliche Lauterer.

Nach der Länderspielpause geht es in der 2. Liga mit dem 15. Spieltag weiter. Dann reist Leipzig am Samstag, den 21. November (13 Uhr), nach Bielefeld, während die Lauterer erst sonntags (13.30 Uhr) den FSV Frankfurt empfangen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (3,5) - 
Gipson (4,5)    
Sebastian (4)    
Compper (4,5) , 
Halstenberg (3,5) - 
Ilsanker (4,5) , 
Demme (4)    
D. Kaiser (3,5)    
Sabitzer (3) , 
Forsberg (4)    
Selke (4)

Einwechslungen:
59. Y. Poulsen (5) für Sebastian
73. Kalmar für Gipson
82. Quaschner für Demme

Trainer:
Rangnick
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
M. Müller (2)    
M. Schulze (2) , 
Vucur (3,5)    
Mockenhaupt (3) , 
Löwe (3)    
Ziegler (3) - 
L. Görtler (3)    
Jenssen (2,5) - 
D. Halfar (3,5)    
K. Przybylko (3,5)    
Klich (2)        

Einwechslungen:
64. Deville         für Löwe
76. Colak für K. Przybylko
84. Ti. Schmidt für Klich

Trainer:
Fünfstück

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Klich (37., Rechtsschuss, Löwe)
0:2
Deville (69., Rechtsschuss, L. Görtler)
Gelbe Karten
Leipzig:
Forsberg
(1. Gelbe Karte)
K'lautern:
Vucur
(3. Gelbe Karte)
,
Deville
(2.)
,
M. Müller
(1.)
,
L. Görtler
(2.)

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1.
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2.
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4.
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5.
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SV Darmstadt 98
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Spielinfo

Anstoß:
08.11.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
33598
Spielnote:  3
in einem mittelklassigen Spiel agierte Leipzig behäbig und ideenlos. Kaiserslautern nutzte seine Chancen konsequent.
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
kleine Fehler, ansonsten souverän. Richtige Entscheidung, das Foul von Vucur an Forsberg (53.) außerhalb des Strafraums zu legen. Auch Gelb für Forsberg wegen Schwalbe (58.) war korrekt.
Spieler des Spiels:
Marius Müller
wirkte immer sicher, vor allem bei hohen Bällen. Zudem stark im Eins-gegen-eins.

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