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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


FSV FRANKFURT
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Frankfurts Serie gegen Nürnberg hält - 5. Gelbe für Pinola

Grifos Fernschuss überrascht Rakovsky

Frankfurt besiegte Nürnberg mit 2:1. Der FSV erwischte den besseren Start, investierte mehr und führte verdient gegen einen zunächst enttäuschenden Club, der noch vor der Pause einen Standard zum schmeichelhaften Ausgleich nutzte. Mit Wiederanpfiff zeigte sich der FCN verbessert, ließ die Führung liegen und kassierte nach einer Stunde den in dieser Phase überraschenden, aber entscheidenden Treffer, der die Auftaktpleite bedeutete.

Roshi überwindet Rakovsky
Odise Roshi gibt Club-Keeper Patrick Rakovsky das Nachsehen.
© picture-allianceZoomansicht

Frankfurts Coach Benno Möhlmann nominierte mit Ballas, Schorr und Golley alle Neuzugänge in den Kader. Zunächst blieb für dieses Trio aber nur die Ersatzbank, der Trainer-Routinier setzte auf Altbewährtes.

Auf Seiten der Nürnberger hatte Trainer René Weiler mit Kerk und Burgstaller zwei von drei Neuverpflichtungen an Bord, für Nikci reichte die Zeit noch nicht. Freiburg-Leihgabe Kerk schaffte es in die Startelf, Burgstaller sah sich das Geschehen zunächst von draußen an.

Frankfurt hatte in einer zerfahrenen Anfangsphase leichte Vorteile, war ballsicherer und wacher als der FCN, der viele Fehlpässe verzeichnete. Der FSV trug seine Angriffe vornehmlich über die rechte Angriffsseite vor, wo Pinola als Linksverteidiger oft allein gelassen und mehr als einmal überlaufen wurde - die Konsequenz war eine frühe Gelbe Karte, seine fünfte.

Nach einigen Halbchancen auf beiden Seiten sorgte eine zu kurze Kopfballrückgabe von Celustka erstmals für echte Gefahr, FCN-Keeper Rakovsky bügelte gegen Engels den Fehler des Tschechen aus (19.). Zwei Minuten später klappte es mit der verdienten Führung der Hessen: Kruska flankte von der linken Seite. In der Mitte verpassten Hovland und Pinola, und Roshi sagte am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz Danke und netzte ein - 1:0.

Die Führung spielte den zweikampfstarken Möhlmann-Schützlingen in die Karten. In guter defensiver Ordnung ließ der FSV gegen unstrukturierte Franken nichts zu, offensiv versprühten vor allem die schnellen Außen Roshi und Engels stets Gefahr, weitere Möglichkeiten aber blieben aus.

Beim FCN klappte in der Vorwärtsbewegung wenig bis gar nichts. Leichte Ballverluste machten schon den Ansatz eines Umschaltspiels zunichte, dazu verpufften etliche Standards, allesamt von Kerk ausgeführt. Einmal aber sollte es dann doch klappen: Der Neuzugang brachte eine Ecke von rechts, Klandt kam zu spät raus und Hovland köpfte aus vier Metern am ersten Pfosten ins kurze Eck zum 1:1-Pausenstand ein (41.).

Weiler brachte mit Wiederanpfiff Mlapa für Füllkrug. Der Absteiger präsentierte sich verbessert, gewann nun mehr Zweikämpfe und zeigte durchdachtere Kombinationen. Petrak verpasste das 2:1 (52.), mehrere Kontermöglichkeiten blieben ungenutzt.

Die Hessen waren offensiv im zweiten Durchgang unscheinbar geblieben - überraschend deshalb in dieser Phase die erneute Führung: Polak verlor vor dem Strafraum den Zweikampf gegen Kruska. Engels spielte auf Grifo, der aus 22 Metern abzog. Links im Eck schlug die von Rakovsky noch berührte, aber nicht mehr entscheidend abgelenkte Kugel ein (60.).

Der FSV befand sich abermals in komfortabler Position, konnte Nürnberg, das kurz vor dem erneuten Rückstand Burgstaller für Sylvestr gebracht hatte, kommen lassen.

Konstruktive Offensivaktionen blieben in der Folge nahezu Fehlanzeige. Es gab kaum zusammenhängende Aktionen, viele Unterbrechungen hemmten immer wieder den Spielfluss. Der Club mühte sich gegen defensiv kompakte Hessen, fand aber den zu Beginn des zweiten Abschnitts entdeckten Esprit nicht mehr.

Chancen? Blieben für die planlosen Gäste Fehlanzeige, für den gut gegen den Ball arbeitenden FSV gab es eine halbe (Oumari, 83.) zu verzeichnen. So blieb es beim 2:1, mit dem Frankfurts Serie gegen Nürnberg (drei Siege, ein Remis) hielt. Der Sieg verschafft Luft im Abstiegskampf und versetzt gleichzeitig den Aufstiegsambitionen des FCN einen gehörigen Dämpfer.

Der FSV Frankfurt gastiert am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) beim Aufsteiger RB Leipzig. Zu selber Zeit empfängt der 1. FC Nürnberg den 1. FC Union Berlin.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
08.02.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (4) - 
Huber (3) , 
Balitsch (2) , 
Oumari (3) , 
Bittroff (3,5) - 
Kruska (3,5)    
Konrad (4)    
Roshi (3)        
Grifo (1,5)    
M. Engels (2,5)        
Aoudia (3,5)

Einwechslungen:
66. Golley für Roshi
85. Ballas für Kruska
90. + 1 Dedic für M. Engels

Trainer:
Möhlmann
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (4,5) - 
Celustka (4) , 
Mössmer (4,5) , 
Hovland (4)    
Pinola (6)    
Petrak (4,5) , 
Polak (4,5)    
Kerk (4,5)    
Schöpf (4)    
Füllkrug (5)    
Sylvestr (5)    

Einwechslungen:
46. Mlapa (4) für Füllkrug
58. G. Burgstaller (5) für Sylvestr
68. R. Koch für Kerk

Trainer:
Weiler

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Roshi (21., Rechtsschuss, Kruska)
1:1
Hovland (41., Kopfball, Kerk)
2:1
Grifo (60., Rechtsschuss, M. Engels)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
M. Engels
(2. Gelbe Karte)
Nürnberg:
Pinola
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Schöpf
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
08.02.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
9152
Spielnote:  3,5
ein dank des FSV streckenweise unterhaltsames Spiel. Die technischen Unzulänglichkeiten waren dem schlechten Rasen geschuldet.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
12:3
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2
hatte die faire Partie souverän und unauffällig im Griff, lag bei allen wichtigen Entscheidungen richtig.
Spieler des Spiels:
Vincenzo Grifo
drückte der Partie mit seinen starken Dribblings und klugen Pässe den Stempel auf, krönte seine Leistung mit dem Siegtor.