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VfR Aalen

 - 

1. FC Köln

 

0:1 (0:1)

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VfR Aalen
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.











Aalener Serie gerissen - Köln bleibt ungeschlagen

Risse zieht Aalen den Zahn

Der Höhenflug des 1. FC Köln hält weiter an. Die Geißböcke fuhren in Aalen den nächsten Dreier an und eroberten sich zumindest vorübergehend die Tabellenführung im Unterhaus. Der FC entpuppte sich in Aalen als bessere Mannschaft, ließ es nach der eigenen Führung dann aber zuweilen zu locker angehen und musste deshalb lange zittern, ehe der Auswärtssieg perfekt war. Der FC bleibt damit weiter ungeschlagen, während auf der Gegenseite die Serie des VfR von vier Liga-Spielen in Serie ohne Niederlage ein jähes Ende fand.

Marcel Risse
Gefühlsausbruch: Marcel Risse bejubelt sein soeben erzieltes 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck wechselte nach der 0:2-Pokal-Niederlage in Wolfsburg dreimal: Im Tor stand wieder Fejzic statt Bernhardt. Links verteidigte Buballa, im Mittelfeld kam Junglas wieder rein. Mössmer und Abe rotierten auf die Bank. Auf der Gegenseite setzte Kölns Coach Peter Stöger gegenüber dem 1:0-Pokal-Sieg in Mainz wieder auf das Sturmduo Helmes/Ujah. Generell nahm Stöger zwei Änderungen vor. Neben Helmes rückte auch Halfar in die Startelf. Matuschyk und Peszko mussten auf die Bank.

Zahlreiche Kölner Fans waren rund um Aalen in einen Stau geraten und konnten so nicht pünktlich im Stadion ankommen. Schiedsrichter Deniz Aytekin kam den Fans entgegen, pfiff die Partie mit zehnminütiger Verspätung an und bekam dann ein relativ einseitiges Spiel zu sehen: Köln kam rasch zu enorm viel Ballbesitz, was zu einem Großteil auch der Spielweise des VfR geschuldet war, der sich tief in der eigenen Hälfte eingeigelt hatte und ausschließlich auf Konter lauerte.

Das Geschehen spielte sich demnach weitgehend rund um den Aalener Strafraum ab - Ujah (3.) und Risse (10.) setzten erste Akzente. Der VfR spielte sehr passiv, hatte offenbar viel zu großen Respekt vor den Geißböcken und konnte lange Zeit überhaupt nicht für Entlastung sorgen. Immerhin hielt die Abwehrreihe, denn trotz klarer Feldvorteile waren die Rheinländer zunächst kaum zwingend.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Hausherren aber mutiger und vor allem giftiger. Der VfR störte nun deutlich früher und erarbeitete sich nach 25 Minuten über Valentini eine erste gute Möglichkeit. Die klareren Chancen hatte aber weiterhin der FC, der es zwar jetzt mit mehr Gegenwehr zu tun bekam, die Zügel allerdings nicht aus der Hand gab und dann auch noch verdientermaßen in Führung ging. Fejzic rettete noch stark gegen Helmes (26.), war etwas später gegen Risse aber machtlos: Halfar passte prima in die Gasse auf den Ex-Mainzer, der Valentini entwischte und anschließend aus elf Metern gekonnt ins lange Eck zum 1:0 vollendete (32.).

Hektik und Emotionen nach der Pause - Köln verpasst Vorentscheidung

Matthias Lehmann im Duell mit Enrico Valentini (vorne)
Bange Blicke: Kölns Matthias Lehmann im Duell mit Enrico Valentini (vorne).
© Getty Images

Danach schaltete Köln aber gleich zwei Gänge runter und beschränkte sich fortan auf Ergebnisverwaltung. Die Geißböcke konnten sich das auch erlauben, denn der VfR bewies zwar Moral und wollte sichtlich den Ausgleich, nur trotteten die Gastgeber meist ideenlos über das Feld. Der Schein war aber trügerisch, denn urplötzlich hatte der VfR die Chance zum Ausgleich: Horn parierte jedoch in der 43. Minute gegen Junglas mit einem tollen Reflex und sicherte so seinen Farben die knappe Pausenführung.

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Nach dem Seitenwechsel kam Hektik in die Partie, das war auch den nun deutlich giftigeren Aalenern zu verdanken. Der VfR wollte über den Kampf zurück ins Spiel finden und kaufte den Kölnern so den Schneid ab. In der 62. Minute hatte der agile Lechleiter die Möglichkeit zum Ausgleich, konnte Horn dann aber nicht bezwingen. Stöger reagierte in dieser Phase und wechselt zuerst Ujah (62.) und etwas später auch Helmes (76.) aus - Peszko sowie Przybylko kamen rein.

Der zweite Durchgang war emotional. Das führte aber auch zu teils überharten Zweikämpfen und infolgedessen zu zahlreichen Spielunterbrechungen. Insgesamt kamen die Aalener mit diesen Gegebenheiten zwar besser zurecht, traten vor Horn aber trotzdem nicht mehr nennenswert in Erscheinung. Besser machte es da schon der FC, der immer wieder gefährlich konterte. Przybylko (80.), Halfar (82.) und Peszko (87.) hatten aber kein Abschlussglück, mussten letztlich ihren vergebenen Chancen aber nicht nachtrauern, da es auch so zum Auswärtsdreier reichte.

Beide Mannschaften sind wieder am Samstag, den 5. Oktober gefordert: Aalen gastiert dann in Dresden, Köln tritt beim Karlsruher SC an - Anpfiff ist jeweils um 13 Uhr.

27.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Traut (3)    
Barth (2,5) , 
B. Hübner (2,5)    
Buballa (4) - 
A. Hofmann (3) , 
Leandro (3)    
Klauß (4,5)    
Junglas (3,5)    
Valentini (4,5) - 
Lechleiter (3)    

Einwechslungen:
79. Reichwein für Junglas
79. Abe für Klauß

Trainer:
Ruthenbeck
1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (2,5) - 
Brecko (3)    
Maroh (3) , 
Wimmer (3,5) , 
Hector (3) - 
M. Lehmann (3) - 
Risse (2)        
Gerhardt (3,5)    
D. Halfar (2,5) - 
Helmes (3,5)    
Ujah (4)    

Einwechslungen:
62. Peszko     für Ujah
77. K. Przybylko für Helmes
89. Matuschyk für Gerhardt

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Risse (32., Rechtsschuss, D. Halfar)
Gelbe Karten
Aalen:
Traut
(2. Gelbe Karte)
,
B. Hübner
(5., gesperrt)
,
Lechleiter
(1.)
Köln:
Peszko
(2. Gelbe Karte)
,
Risse
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
27.09.2013 18:40 Uhr
Stadion:
Scholz-Arena, Aalen
Zuschauer:
8718
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 3
lag in den entscheidenden Aktionen richtig, pfiff in der ersten Halbzeit teilweise kleinlich und trat nicht souverän auf.
Spieler des Spiels:
Marcel Risse
sorgte über die rechte Außenbahn immer wieder für Gefahr; präsent, anspielbar und beim entscheidenden Tor nervenstark im Abschluss.
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