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VfL Bochum

 - 

VfR Aalen

 

1:2 (1:1)

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VfL Bochum
VfR Aalen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Für Bochum trifft nur Aydin - VfR überholt den VfL

Lechleiter und Valentini duschen Bochum eiskalt

Aalen hat für eine Überraschung gesorgt und mit einem 2:1 (1:1) drei Punkte aus Bochum entführt. Der VfR zeigte sich eiskalt und gnadenlos effektiv und kam so zu einem schmeichelhaften Auswärtssieg. Der VfL lief über 90 Minuten an, machte das Spiel und hatte ein klares Plus an Torchancen und Ballbesitz. Allerdings trafen die Hausherren nur einmal ins Tor und müssen die zuletzt erarbeiteten Aufstiegsambitionen vorerst hinten an stellen.

Lechleiters Blitzstart

Robert Lechleiter
Eiskalte Dusche: Aalens Robert Lechleiter (li.) trifft nach drei Minuten zum 1:0.
© imagoZoomansicht

Bochums Trainer Peter Neururer musste im Vergleich zum 2:0-Erfolg in Fürth auf den verletzten Jungwirth (Schwellung des Sprungelenks) verzichten und beorderte Zahirovic in die Startelf. Aalens Coach Stefan Ruthenbeck sah nach dem 0:0 gegen 1860 München keinen Grund für personelle Veränderungen.

Die Partie startete mit einer eiskalten Dusche für den VfL: Zahirovic spielte einen schlimmen Fehlpass nach hinten, den Klauß abfing und sofort einen Konter initiierte. Der Rechtsaußen legte den Ball in den Lauf von Lechleiter, der aus acht Metern linker Position flach ins rechte Eck einschob (3.). In der Folge zog sich der VfR zurück, rührte Beton an und überließ den Hausherren die Spielkontrolle. Bochum mühte sich zehn Minuten lang, fand dann aber eine Lücke: Nach starker Balleroberung von Tasaka flankte Freier vom rechten Sechzehnmetereck in den Strafraum. Aalens Hintermannschaft war im Tiefschlaf und schaffte es nicht, die halbhohe Hereingabe zu klären. So musste Aydin aus drei Metern am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten und glich aus (13.).

Klare Überlegenheit, keine Tore

In der Folge stand Aalen wieder etwas höher, brachte aus dem Spiel heraus aber nur wenig zu Stande. Bochum hatte dagegen viel Ballbesitz und baute geduldig auf. Vor allem Tasaka gab immer wieder offensive Impulse. Die Folge waren gute Möglichkeiten für Maltritz (14.), Tasaka (15.) und Latza (27.), die das Tor nur knapp verfehlten. Freier (23.) und Sukuta-Pasu (32.) zwangen VfR-Torwart Fejzic zu Glanzparaden.

Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich an der Rollenverteilung nichts. Der VfR setzte ausschließlich auf Konter und kam überhaupt nicht mehr gefährlich auf. Der VfL weichte das Abwehrbollwerk der Gäste immer wieder durch flexible Positionswechsel auf und spielte Einbahnstraßenfußball. Aus dieser Überlegenheit (11:1 Torschüsse, 5:0 Ecken und 70 Prozent Ballbesitz) konnten die Hausherren aber keinen zweiten Treffer generieren.

Aydin ans Kreuzeck

Mirkan Aydin
Der Ausgleich: Bochums Mirkan Aydin drückt den Ball zum 1:1 über die Linie.
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel nahm Bochum sofort wieder das Tempo auf und drängte weiter nach vorne. Aalen wirkte noch nicht stabil und geordnet, sodass daraus sofort Torchancen für die Blau-Weißen resultierten: Cwielong traf aber aus elf Metern den Ball nicht richtig (47.), und Aydin nagelte das Spielgerät mit Volldampf ans rechte Kreuzeck (48.).

Auch im weiteren Verlauf schnürte der VfL den VfR immer wieder tief in der gegnerischen Hälfte ein, vergaß dabei aber häufig den Abschluss. Für eine längere Zeit verbuchte Cwielong die einzige Möglichkeit, schoss aber aus 16 Metern knapp vorbei (62.). Stattdessen erarbeiteten sich die Gäste wieder Chancen: Klauß und Junglas mit einer Doppelchance (59.) und Leandro (64.) prüften Bochums wachen Schlussmann Luthe.

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Valentini bestraft die schwache Chancenverwertung

Da die Hausherren ihre Überlegenheit weiterhin nicht in Tore ummünzten, wurde dies gnadenlos bestraft. Aalen konterte über Leandro. Dessen Flanke landete sechs Meter vor dem Tor genau auf dem Kopf von Valentini, der höher als seine Bewacher Zahirovic und Fabian sprang und zum 2:1 traf (70.).

In der Schlussphase mussten die Bochumer nun erneut einem Rückstand hinterherrennen, konnten gegen die massierten Abwehrreihen des VfR aber kaum Durchschlagskraft entwickeln. Die Gäste hielten den VfL erfolgreich vom eigenen Tor fern und blieben selbst durch Konter gefährlich. Am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.

Beide Teams müssen unter der Woche im DFB-Pokal auswärts bei Bundesligisten antreten. Bochum spielt am Mittwoch (19 Uhr) bei Eintracht Frankfurt, Aalen gastiert am Dienstag (19 Uhr) beim VfL Wolfsburg.

21.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3)    
Freier (2)    
Maltritz (3) , 
Fabian (3,5)    
Acquistapace (3) - 
Latza (3) , 
Zahirovic (5)        
Tasaka (2,5) , 
Cwielong (4)        
Sukuta-Pasu (3,5) , 
Aydin (2,5)    

Einwechslungen:
73. Ilsö für Zahirovic
83. Kreyer für Cwielong
87. Eyjolfsson für Freier

Trainer:
Neururer
VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (1,5) - 
Traut (4) , 
Barth (3) , 
B. Hübner (3)    
Buballa (3,5)    
Leandro (3)    
A. Hofmann (4) , 
Junglas (3,5)    
Klauß (4,5)    
Valentini (3)    
Lechleiter (2,5)        

Einwechslungen:
67. Weiß für Klauß
75. Mössmer für Buballa
85. Cidimar für Lechleiter

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lechleiter (3., Linksschuss, Klauß)
1:1
Aydin (13., Rechtsschuss, Freier)
1:2
Valentini (70., Kopfball, Leandro)
Gelbe Karten
Bochum:
Zahirovic
(2. Gelbe Karte)
,
Cwielong
(2.)
,
Fabian
(3.)
Aalen:
B. Hübner
(4. Gelbe Karte)
,
Junglas
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
21.09.2013 13:00 Uhr
Zuschauer:
15051
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4,5
zu viele Fehler in der Zweikampfbewertung, benachteiligte beide Teams gleichermaßen.
Spieler des Spiels:
Jasmin Fejzic
brachte mit vielen Rettungsaktionen die Bochumer Angreifer zur Verzweiflung und hielt den Sieg damit fest.
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