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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Köln

1. FC Köln


FSV FRANKFURT
1. FC KÖLN
15.
30.
45.
60.
75.
90.









Serie gerissen! Köln verliert nach zuvor 13 unbesiegten Partien

Leckies Treffer zum Abschied

Der FSV Frankfurt feierte zum Saisonabschluss gegen den Zweitliga-Meister Köln einen überraschenden 2:0-Sieg und schenkte seinen Fans ein versöhnliches Ende einer schwierigen Spielzeit. Nach 45 schwachen Minuten beiderseits steigerten sich die Teams nach Wiederanpfiff, die eiskalte Chancenauswertung der Hessen machte schließlich den Unterschied. Die von Peter Stöger angestrebte 70-Punkte-Marke konnten die Geißböcke dementsprechend nicht mehr erreichen.

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann nahm gegenüber der Nullnummer in Bielefeld, die den Hessen gleichzeitig den Klassenerhalt sicherte, zwei Personalwechsel vor: Kaiserslautern-Leihgabe Wooten musste verletzt passen (Innenbandanriss), Görlitz nahm bei seiner Abschiedsvorstellung (wechselt zu St. Pauli) vorerst auf der Bank Platz. Dafür startete Roshi gegen seinen Ex-Klub auf der rechten Außenbahn und Top-Torschütze Kapllani (zehn Treffer) in vorderster Front. Meister-Coach Peter Stöger wirbelte seine Anfangsformation im Vergleich zum lockeren 4:0 gegen St. Pauli kräftig durcheinander: Golobart, Thiel, Finne und Exslager erhielten Bewährungschancen, Kapitän Brecko kehrte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurück. Risse, Nagasawa, Ujah bließen draußen, Maroh und Halfar (Entzündung im Adduktorenbereich) fehlten gänzlich.

"Es wäre schön, über die 70-Punkte-Marke zu kommen, unsere Serie auszubauen und ungeschlagen in den Sommer zu gehen", gab Kölns Übungsleiter auch nach der bereits gesicherten Zweitliga-Meisterschaft ein Ziel für das abschließende Saisonspiel aus. Dazu bedurfte es in Frankfurt aber einen Auswärtssieg.

Mathew Leckie
Nicht zu halten: Mathew Leckie (rechts).
© imagoZoomansicht

Ruhige Arbeitstage für Klandt und Kessler

Der Zweitligameister wirkte in seinem Offensivspiel von Anpfiff weg viel zu statisch: Obwohl die Frankfurter das Zentrum komplett verriegelten, zogen die Gäste ihr Spiel meist durch die Mitte auf. Die Außenbahnen blieben über weite Strecken verwaist, das Sturmduo Helmes und Finne erhielt kaum verwertbare Zuspiele und hing völlig in der Luft. Die monoton aufgezogenen Angriffe verteidigte der Bornheimer Defensivverbund allesamt problemlos.

Bei den Hessen selbst blieb allerdings ebenso vieles Stückwerk, weil, außer durch die sichtlich bemühten Flügelflitzer Roshi und Leckie, nach Ballgewinn kaum Tempo aufgenommen und das Leder nur schleppend vorangetrieben wurde. Bezeichnend, dass die einzige Einschussmöglichkeit des gesamten ersten Spielabschnittes aus einer Standardsituation resultierte: Oumari köpfte Leckies butterweiche Hereingabe unbedrängt über den Kasten (8.). Ansonsten spielte sich das Geschehen vor ausverkauftem Haus ausschließlich zwischen den Strafräumen ab.

Nach Wiederanpfiff besserte sich das Niveau. Das lag allen voran an den Rheinländern, die höher verteidigten und den FSV früh im Aufbauspiel zu stören versuchten. Bestes Beispiel: Keeper Klandt "klärte" das Spielgerät in Bedrängnis nur unzureichend, machte seine Unkonzentriertheit nach Finnes Einzelleistung per starkem Reflex aber wieder wett (55.).

Eiskalte Frankfurter

FC-Coach Stöger erhoffte sich durch die Hereinnahmen von Risse und Nagasawa zusätzliche Frische (57.). Doch die Führung markierte dann der Außenseiter: Nach Slapstick im Strafraum legte Wimmer das Leder unfreiwillig für Kapllani vor, der sich diese Gelegenheit freistehend vor Kessler nicht nehmen ließ und hoch einnetzte (65.). Die Hausherren hatten nun Gefallen am Offensivspiel gefunden - und schlugen erneut eiskalt zu. Zwei Möhlmann-Schützlinge trugen sich bei ihrem Abschied noch in die Scorerliste ein: Der kurz zuvor eingewechselte Görlitz schickte Leckie (geht nach Ingolstadt) gekonnt steil. Der Australier umdribbelte Wimmer und schloss dann kompromisslos ins lange Eck ab - 2:0 (71.).

Ob die Geißböcke in der Schlussphase zurückkommen könnten? Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war in jedem Fall nicht zu erkennen - auch nicht mit dem eingewechselten Angreifer Ujah (75.). So spielten die Bornheimer den Achtungserfolg relativ mühelos über die Zeit.

Die Vorbereitung für die Frankfurter wird kurz werden: Bereits am 1. August 2014 startet das Unterhaus in die neue Spielzeit. Ihr Comeback in der höchsten deutschen Spielklasse geben die Kölner drei Wochen später.

11.05.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3) - 
Huber (3) , 
Heubach (3)    
Oumari (2,5) , 
Teixeira (3,5)    
Konrad (3,5)    
Kauko (3,5) , 
Kruska (3,5) - 
Roshi (4)    
Leckie (3)        
Kapllani (3,5)    

Einwechslungen:
46. Heitmeier (3) für Heubach
63. M. Görlitz für Roshi
88. Epstein für Leckie

Trainer:
Möhlmann
1. FC Köln
Aufstellung:
Kessler (3) - 
Brecko (3)    
Golobart (3,5) , 
Wimmer (5,5) , 
Hector (4) - 
M. Lehmann (4,5) , 
Matuschyk (4,5) - 
Exslager (4,5)    
M. Thiel (5)    
Helmes (5) , 
Finne (4,5)    

Einwechslungen:
57. Nagasawa (4) für M. Thiel
57. Risse (4) für Exslager
75. Ujah für Finne

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kapllani (65., Rechtsschuss)
2:0
Leckie (71., Linksschuss, M. Görlitz)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Teixeira
(4. Gelbe Karte)
Köln:
-

Spielinfo

Anstoß:
11.05.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
12542 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 2
hatte die Partie jederzeit im Griff.
Spieler des Spiels:
Joan Oumari
gewann viele wichtige Zweikämpfe und ließ gemeinsam mit seinem Abwehrverbund hinten nichts anbrennen.