Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
1. FC Köln

1. FC Köln

3
:
1

Halbzeitstand
0:1
VfL Bochum

VfL Bochum


1. FC KÖLN
VFL BOCHUM
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Eigentor von Matuschyk - Rot für Acquistapace

Risse, Helmes und Ujah ballern Köln in die Bundesliga!

Köln ist zurück in der Bundesliga! Mit einem 3:1-Erfolg über den VfL Bochum am Montagabend steht der FC schon vorzeitig als Aufsteiger und Zweitliga-Meister fest. Alle vier Treffer erzielten die Geißböcke: Für die Pausenführung des VfL sorgte Matuschyk mit einem Eigentor, nach dem Seitenwechsel drehte der Spitzenreiter dann aber auf und drehte die Partie.

Bochum engmaschig und zweikampfstark

Danny Latza & Adam Matuschyk
Eigentor! Danny Latza geht zum Kopfball, doch Adam Matuschyk drückt den Ball mit der Hüfte über die Linie.
© Getty ImagesZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger konnte nach dem 2:1-Sieg gegen Union Berlin wieder auf Wimmer zurückgreifen und brachte ihn für McKenna. Auch Bochums Coach Peter Neururer änderte seine Startelf auf einer Position: Im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen Cottbus durfte Kreyer für Tiffert von Beginn an ran.

Die Geißböcke nahmen die Spielgestaltung sofort in die eigene Hand und suchten den Weg nach vorne. Der VfL agierte zunächst abwartend und empfing die ersten FC-Angriffe aus einer kompakten Defensive heraus in der eigenen Hälfte. Der Revierklub war sofort präsent in den Zweikämpfen und hielt die Kölner erfolgreich vom eigenen Sechzehner fern. Die ersten guten Möglichkeiten verzeichneten sogar die Gäste durch Sukuta-Pasu und Latza (5.).

Tasaka trifft den Pfosten, Matuschyk ins eigene Tor

Ansonsten hatten die VfL-Angriffe nur wenig Durchschlagskraft und versandeten meist schon vor dem gegnerischen Drittel. Doch auch der FC brachte lange nichts Zählbares aufs Papier. Zwar drängten die Geißböcke mit viel Aufwand nach vorne, bissen sich an den im 4-1-4-1-System formierten Bochumern aber die Zähne aus. Die Gäste liefen viel und tauschten die Positionen im Mittelfeld immer wieder durch. Helmes (18.) und Halfar (23.) gaben erste Warnschüsse ab, konkreter wurde es bei Nagasawas Schuss aus zwölf Metern, den Luthe mit einem Reflex klärte (27.).

Nun wurden die Domstädter dominanter und drängten den Revierklub immer weiter zurück. Dabei agierten die Hausherren bevorzugt mit langen Bällen in die Spitze, entwickelten daraus aber kaum Durchschlagskraft. Bochum hielt dieser Druckphase stand, entlastete mit fortschreitender Spieldauer wieder besser und startete punktuelle Angriffe. Nach einer Freier-Flanke köpfte Tasaka vom linken Fünfmetereck an den linken Pfosten (41.). Kurz darauf zappelte die Kugel dann im Netz: Jungwirth verlängerte eine Cwielong-Ecke, vor das Tor, wo Matuschyk das Spielgerät mit der Hüfte über die Linie drückte (42.).

Joker Risse sticht sofort

Marcel Risse
Dieser Joker sticht! Kölns Marcel Risse trifft zum 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Zur Halbzeit brachte Stöger mit Risse eine frische Offensivkraft, die Tempo und Drang zum Tor entfalten sollte. Dieser Joker sollte schon nach vier Minuten stechen: Von Peszko freigespielt, hatte Risse aus 18 Metern zentraler Position freies Schussfeld und donnerte das Spielgerät per Aufsetzer präzise ins linke Eck (50.). Nun hatten die Geißböcke Blut geleckt und wollten sofort nachlegen: Helmes (53.), Peszko (54.), Risse (55., 57.) und Brecko (58.) verzeichneten Chancen im Minutentakt, ließen diese aber ungenutzt.

Gerade als sich der VfL ein wenig aus den Fängen des Kölner Powerplays befreite, sorgte ein Pfiff für die Vorentscheidung: Sehenswert von Peszko freigespielt, tauchte Helmes im Strafraum auf und ging nach einem Rempler von Acquistapace zu Boden. Schiedsrichter Guido Winkmann zeigte auf den Punkt und schickte den Verteidiger mit Rot (Notbremse) vom Feld. Zum fälligen Elfmeter trat Helmes selbst an und scheiterte an Luthe, den Nachschuss verwandelte der Stürmer dann aber aus spitzem Winkel zum 2:1 (64.).

Ujah macht den Deckel drauf

Florian Jungwirth & Patrick Helmes
Elfmeter herausgeholt und im Nachschuss verwandelt: Kölns Patrick Helmes (r., gegen Bochums Florian Jungwirth).
© Getty ImagesZoomansicht

Fortan dominierten die Geißböcke die Partie nach Belieben, hatten viel Ballbesitz und ließen Ball und Gegner laufen. Für die Entscheidung sorgte der nächste Joker: Ujah war nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung erfolgreich, empfing einen Zuckerpass von Risse und spitzelte das Leder vom Elfmeterpunkt an Luthe vorbei zum 3:1 ins Tor (81.). Die Würfel waren nun gefallen - der FC verwaltete die Partie bis zum Schlusspfiff und gab sich daraufhin den Feierlichkeiten hin.

An diesem Freitag (18.30 Uhr) ist Köln in Ingolstadt zu Gast. Zur gleichen Zeit genießt Bochum Heimrecht gegen Bielefeld.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (3) - 
Brecko (3)    
Maroh (4) , 
Wimmer (3) , 
Hector (3) - 
M. Lehmann (3) , 
Matuschyk (4)    
Nagasawa (2)    
D. Halfar (2) , 
Peszko (3) - 
Helmes (3)        

Einwechslungen:
46. Risse (1)     für Matuschyk
76. Ujah     für Helmes
82. Gerhardt für Nagasawa

Trainer:
Stöger
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (2)    
Klostermann (3,5) , 
Maltritz (3) , 
Fabian (5) , 
Acquistapace (4)    
Jungwirth (3,5)    
Freier (4,5)    
Tasaka (2,5) , 
Latza (4)    
Cwielong (5)    

Einwechslungen:
66. Butscher für Freier
77. Kreyer für Cwielong
85. Gulden für Latza

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Matuschyk (42., Eigentor, Hüfte, Jungwirth)
1:1
Risse (50., Rechtsschuss, Peszko)
2:1
Helmes (64., Elfmeter-Nachschuss, Linksschuss)
3:1
Ujah (81., Rechtsschuss, Risse)
Rote Karten
Köln:
-
Bochum:
Acquistapace
(62., Notbremse, Helmes)

Gelbe Karten
Köln:
-
Bochum:
Jungwirth
(8. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Luthe hält Foulelfmeter von Helmes (63.)

Spielinfo

Anstoß:
21.04.2014 20:15 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
49100
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 3
mit Fehlern in der Zweikampfbewertung, lag aber bei den wichtigen Entscheidungen durchweg richtig. So auch beim entscheidenden Foulelfmeter. Die Rote Karte war sehr hart, aber regelkonform.
Spieler des Spiels:
Marcel Risse
brachte den Umschwung, schoss den Ausgleich und bereitete das entscheidende 3:1 vor.