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Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
FC St. Pauli

FC St. Pauli


FORTUNA DÜSSELDORF
FC ST. PAULI
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Muskelfaserriss bei Latka - Doppelvorbereiter Nöthe

Maier staubt nach Nöthes Sololauf ab

In einer munteren Partie musste Düsseldorf gegen St. Pauli die erste Niederlage unter Coach Lorenz-Günther Köstner einstecken. Die Kiez-Kicker zeigten zunächst die bessere Spielanlage, nach der Gäste-Führung Mitte des ersten Durchgangs biss sich die Fortuna gegen in der Folge zu passive Hanseaten ins Spiel hinein, blieb aber trotz Übergewicht bei einigen guten Chancen ohne Effizienz. In der Nachspielzeit stellten die Hanseaten den etwas glücklichen Sieg sicher und bleiben ganz oben dabei.

Levels vs. St. Paulis Kapitän Bartels
Hier bremst Levels St. Paulis Kapitän Bartels aus, doch die Fortuna zog am Ende den Kürzeren.
© picture-allianceZoomansicht

Fortuna-Coach Lorenz-Günther Köstner nahm nach dem 1:1 in Dresden zwei Personalwechsel vor: Für Fink sowie Lambertz (Gelbsperre) rückten Paurevic und Schmidtgal in die Startelf.

St. Paulis Trainer Roland Vrabec drehte im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Frankfurt kräftig am Personalkarussell. Dreimal zwangsläufig: Thorandt, Trybull und Rzatkowski fehlten allesamt wegen Gelbsperre. Das Trio Kalla, Kringe und Verhoek fand sich auf der Bank wieder. Dafür kamen mit Gonther, Nehrig, Ziereis, Maier, Nöthe und Gregoritsch sechs Neue zum Zug.

St. Pauli hatte zu Beginn klare Vorteile, überbrückte schnell das Mittelfeld und stürzte die Defensive mit hoher Laufbereitschaft der Fortuna in arge Nöte. Nöthe wurde abgeblockt (3.), Maiers von Schmidtgal abgefälschter Freistoß sauste vorbei (10.).

Nach einer Viertelstunde fand Düsseldorf besser ins Spiel und in die Zweikämpfe und zeigte auch spielerisch gute Ansätze. Liendl ließ freistehend aus zentraler Position von der Strafraumgrenze die Führung liegen (16.) und auch eine gute Freistoßsituation ungenutzt (20.).

Mitten in die starke Phase der Rheinländer fiel das 1:0 der Gäste, initiiert durch einen bösen Patzer der Fortuna: Paurevic unterlief einen aufspringenden Ball im Mittelfeld, Nöthe machte sich unaufhaltsam auf den Weg zum Strafraum. Aus 18 Metern zog der Angreifer flach ab, Giefer ließ abprallen, Maier staubte von halblinks aus sechs Metern ab (21.).

Pech dann für die Köstner-Elf, dass Latka mit einem Muskelfaserriss raus musste - Bruno Soares kam (26.). Düsseldorf mühte sich, hatte seine Probleme mit der Rolle, das Spiel machen zu müssen. Der Weg in den gegnerischen Strafraum blieb gegen kompakte Kiez-Kicker meist versperrt, die ihrerseits mit der besseren Spielanlage aufwarteten, offensiv aber insgesamt passiver blieben.

Kurz vor dem Wechsel nahm der Druck der Köstner-Elf zu. Tschauner parierte gegen Erat (42.) und Benschop (43.), Hoffer scheiterte am Außennetz (45.).

Personell unverändert begann Durchgang zwei, in den Anfangsminuten gekennzeichnet von etlichen Spielunterbrechungen. Die Hausherren verschoben sich weiter nach vorne, konnten aber zunächst gegen klug verteidigende Hanseaten keinen Druck aufbauen. Köstner brachte Halloran für Weber (55.).

Halstenbergs katastrophaler Rückpass zeichnete für den ersten echten Aufreger nach dem Wechsel verantwortlich, als Hoffer seine Schusschance im Eins-gegen-eins gegen Gonther aber nicht nutzen konnte (61.).

Fortuna hatte gegen weiterhin zu passive Kiez-Kicker klar mehr Ballbesitz, entdeckte die eine oder andere Lücke im Defensivverbund des kaum noch Entlastung findenden Gegners. Der auf die Reise geschickte Benschop zog vielleicht etwas zu früh schon vor dem Strafraum ab, Tschauner parierte (67.).

Es war die letzte echte Möglichkeit zum Ausgleich. Die Vrabec-Schützlinge konnten sich in der Schlussphase aus der Umklammerung lösen, die Rheinländer entwickelten keine Idee, den Gegner noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Mit hohen Flanken war der sicheren Innenverteidigung mit Gonther und Mohr nicht beizukommen, auch der spät eingewechselte Bancé kam nicht mehr in Position, ein letztes Aufbäumen in der Nachspielzeit (Hoffer, 90.+1) verpuffte.

Dafür schlug St. Pauli nach einem Konter durch Joker Thy noch einmal zu (90.+4) und verbesserte seine Ausgangsposition im Aufstiegsrennen, während Düsseldorf die erste Pleite unter Köstner einstecken musste.

Düsseldorf muss nächsten Samstag (13 Uhr) zum FSV Frankfurt. St. Pauli erwartet zeitgleich den FC Ingolstadt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (4) - 
Levels (4) , 
Latka    
Bodzek (3)        
C. Weber (3,5)    
Paurevic (4,5)    
Liendl (4) - 
Erat (3,5) , 
Schmidtgal (4) - 
Benschop (2,5)    
Hoffer (3,5)

Einwechslungen:
26. Bruno Soares (4)     für Latka
55. Halloran (5) für C. Weber
84. Bancé für Paurevic

Trainer:
Köstner
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (2,5) - 
Ziereis (3) , 
Mohr (3) , 
Gonther (3,5) , 
Schachten (2,5)    
Halstenberg (4,5) , 
Nehrig (3)    
Bartels (3)    
Maier (2,5)        
Nöthe (2) , 
Gregoritsch (4,5)        

Einwechslungen:
62. Thy         für Gregoritsch
66. Kalla für Nehrig
85. Ke. Schindler für Maier

Trainer:
Vrabec

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Maier (21., Linksschuss, Nöthe)
0:2
Thy (90. + 4, Rechtsschuss, Nöthe)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
Benschop
(4. Gelbe Karte)
,
Bodzek
(7.)
,
Bruno Soares
(3.)
St. Pauli:
Gregoritsch
(1. Gelbe Karte)
,
Thy
(5., gesperrt)
,
Schachten
(3.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
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SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
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SV Darmstadt 98
13
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Spielinfo

Anstoß:
16.03.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
41357
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 4
leistete sich zwar keine groben Fehler, fand aber kein einheitliches Maß bei der Bewertung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Christopher Nöthe
der Angreifer war sehr viel unterwegs, er bereitete beide Treffer vor.

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