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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

4
:
1

Halbzeitstand
0:1
VfL Bochum

VfL Bochum


SC PADERBORN 07
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.












Der SCP mischt im Aufstiegsrennen weiter munter mit

Luthe hilft Freistoßkünstler Meha

Der SC Paderborn hat durch einen 4:1-Heimerfolg gegen den VfL Bochum seinen Status als bestes Rückrundenteam untermauert - auch wenn der Sieg im Ergebnis etwas zu hoch ausfiel. Die Ostwestfalen, die durch den Dreier weiter am Aufstieg schnuppern, drehten im zweiten Durchgang dank einer Energieleistung und Doppeltorschütze Meha die Partie. Der VfL, der nur eine der letzten acht Partien gewann, bleibt im Tabellenkeller kleben.

Paderborner Kollektivjubel
Jubelerfahrung: Die Paderborner bleiben in Liga zwei das Team der Stunde.
© picture allianceZoomansicht

Paderborns Trainer André Breitenreiter tauschte gegenüber dem 2:2 beim TSV 1860 München zweimal Personal: Strohdiek musste aufgrund von Adduktorenproblemen passen, für Heinloth blieb nur ein Bankplatz übrig. In die Startelf rutschten Bertels und Saglik, der 2010/11 für VfL stürmte. Bochums Kultcoach Peter Neururer ließ seine Anfangsformation derweil nach dem torlosen Remis gegen Düsseldorf zum wiederholten Male unverändert.

Die Kontrahenten starteten mit couragierten Offensivbemühungen in die Partie. Da die Defensivabteilungen diesen Anstrengungen mit guter Raumaufteilung und konzentrierter, konsequenter Zweikampfführung begegneten, resultierte daraus zunächst keine Torgefahr.

In der neunten Minute sorgte Hartherz für die erste Annäherung an den Gästekasten: Paderborns Mittelfeldkraft traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass er deutlich am linken Kreuzeck vorbeisauste. Der SCP eroberte sich fortan Feldvorteile, tat sich aber weiter schwer, ins letzte Drittel vorzudringen. Bochum verteidigte geschickt und zeigte im Umschaltspiel gefährliche Ansätze. Nach einer knappen Viertelstunde meldete sich der Revierklub ein erstes Mal vor dem Paderborner Gehäuse zu Wort: Nach guter Bastians-Flanke rutschte die Kugel durch zu Tiffert, der das Leder aus vielversprechender Position aber nicht kontrolliert aufs Tor bringen konnte (14.).

Das seit sieben Spielen ungeschlagene Überraschungsteam aus Ostwestfalen agierte weiterhin zu statisch, um das Sturmduo Saglik/Kachunga einzusetzen. Gefährlich wurde der SCP im ersten Durchgang durch Standards. Nach Mehas gewieftem Freistoß passierte das Spielgerät Freund und Feind. Luthe klärte auf Kosten einer Ecke. Im Anschluss an diese war Bochums Keeper erneut gefordert: Jungwirth verlängerte die Kugel Richtung eigenes Gehäuse, Luthe parierte reaktionsschnell (24.).

Latza macht Bochum Hoffnung

Das Neururer-Team hielt sich bei diesen brenzligen Szenen schadlos und ging vor der Pause durch einen herrlichen Treffer in Front: Latza schnappte sich nach einem schlampigen Paderborner Klärungsversuch nahe der Strafraummarkierung das Leder und zog fulminant ab. Der stramme Schuss, der sich zudem von Lück wegdrehte, rauschte gleichbedeutend mit der Halbzeitführung in die Maschen (40).

Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, bis die große Qualität der Hausherren bei ruhenden Bällen im Ergebnis Ausdruck fand: Freistoßspezialist Meha zirkelte den Ball herrlich in den linken Winkel - das zweite Traumtor an diesem Abend (48.). Der SCP hatte nun Rückenwind, drängte energisch nach vorne. Doch Bochum hielt dagegen. In der 53. Minute lenkte Lück Aydins saftigen Schuss reaktionsschnell zur Ecke ab.

Die Kontrahenten begegneten sich in einer im Anschluss äußerst unterhaltsamen Begegnung auf Augenhöhe. Jungwirth und auf der anderen Seite Kachunga hatten jeweils eine gute Chance, ihre Farben in Front zu bringen (62., 65.).

Doch dann gab die Breitenreiter-Truppe der Partie den entscheidenden Dreh. Meha war es, der die Ostwestfalen auf die Siegerstraße brachte - wenig verwunderlich erneut per Freistoß. Beim ersten Streich des Albaners noch schuldlos, machte Bochums Schlussmann nun allerdings eine äußert schlechte Figur. Der Ball flog zentral auf Luthe zu (69.). Vrancic machte nach Kachungas Zuspiel frei vor dem VfL-Torwart den Paderborner Doppelschlag perfekt - 3:1 (71.)!

Bochum gab sich nicht auf: Aydins Heber senkte sich als Bogenlampe auf dem Querbalken (72.). Ab der 78. Minute mussten sich die Gäste aber endgültig geschlagen geben. Luthe räumte beim Herausstürzen Wemmer im Strafraum ab. Goalgetter Saglik, der erstmals im Jahr 2014 zum Einsatz kam, ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und verwandelte gegen seinen Ex-Verein platziert zum 4:1-Endstand (80.)

Am kommenden Sonntag ist der SC Paderborn ab 13.30 Uhr im Karlsruher Wildpark gefordert. Der VfL Bochum muss einen Tag später ran. Am Montag hat die Neururer-Truppe die SpVgg Greuther Fürth (20.15 Uhr).

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Lück (3) - 
Wemmer (3) , 
Ziegler (3) , 
Hünemeier (3)    
Hartherz (2,5) - 
Bakalorz (2,5)    
Vrancic (2)        
Meha (1,5)            
Bertels (3,5) - 
Kachunga (3)    
Saglik (3,5)        

Einwechslungen:
80. ten Voorde für Kachunga
83. Wurtz für Saglik
87. Vucinovic für Meha

Trainer:
Breitenreiter
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (4,5)        
Eyjolfsson (4) , 
Maltritz (4) , 
Fabian (4) , 
Bastians (3) - 
Tiffert (4,5) , 
Jungwirth (4)        
Latza (3)    
Tasaka (3,5)    
Aydin (3,5) , 

Einwechslungen:
66. Cwielong für Jungwirth
82. Zahirovic für Tasaka

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Latza (40., Rechtsschuss, Aydin)
1:1
Meha (48., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1
Meha (69., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:1
Vrancic (71., Linksschuss, Kachunga)
4:1
Saglik (80., Foulelfmeter, Linksschuss, Wemmer)
Gelbe Karten
Paderborn:
Bakalorz
(1. Gelbe Karte)
,
Vrancic
(4.)
Bochum:
Jungwirth
(7. Gelbe Karte)
,
Luthe
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.02.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
12135
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 4
insgesamt zu kleinlich und mit einigen Fehlern in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Alban Meha
beschwor mit seinen Standards immer wieder höchste Gefahr herauf, drehte mit den beiden Freistoßtreffern die Partie.

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